Archiv | September, 2012

Mein Oktober

30 Sep

Der Oktober wird ein ereignisreicher Monat für mich, und morgen geht’s gleich los. Denn dann kommt in meiner alten Heimatstadt Erfurt die neue Ausgabe eines kostenlos verteilten Literaturmagazins namens hEFt heraus – schon für sich genommen sehr interessant, ich habe es damals immer gern gelesen. In dieser Ausgabe wird noch dazu eine Geschichte von mir abgedruckt sein, und ich freue mich sehr darauf,  in ein paar Tagen mein Autorenexemplar in Händen halten zu können.

In der Arbeit werde ich im Oktober zwei Kundenmagazine fertigstellen und mich um die neuen Ausgaben von Provocateur und be styled kümmern, die dann im November fertig sein müssen. Außerdem habe ich am 11. Oktober einen PR-Termin, bei dem ich zum ersten Mal in meinem Leben Segway fahren werde – und noch etwas anderes tun, über das ich aber erst danach berichten möchte.

Und schließlich wird am Ende des Monats mein neuer iPod Touch geliefert. Mir ist Mitte dieses Jahres mein aktuelles Gerät heruntergefallen, und die Glasscheibe des Displays ist gerissen. Erstaunlicherweise funktioniert alles noch, aber ein ganzes Stück des Bildschirms ist nicht mehr sichtbar, über die Risse sollte man nicht so oft mit dem Finger fahren, und man muss Angst haben, dass kleine Splitter abblättern – auch wenn ich alles großzügig mit Klebestreifen geflickt habe. Es wird jedenfalls Zeit für einen neuen iPod Touch, und ich habe mir erstmals etwas anderes als den schwarzen bestellt, nämlich den weißen. Amazon sagt, er wird dort zwischen dem 23. Oktober und dem 2. November losgeschickt.

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NHL-Lockout

29 Sep

Bei der Ideensammlung für den nächsten Provocateur, der Anfang Dezember kommen wird, hatte ich den Vorschlag gemacht, etwas über US-Sport zu machen. Eine kleine Übersicht über die 4 großen Ligen NBA, NHL, NFL und MLB. Am größten sollte angesichts der Jahreszeit, in der das Heft herauskommen wird, die Eishockey-Liga NHL werden. Ich fing an zu recherchieren – und stieß sehr schnell gegen eine Wand. Denn in der NHL gibt es gerade einen Lockout. Das heißt, dass alle Spieler von ihren Teams ausgesperrt wurden, weil sich Spieler und Liga nicht auf einen Tarifvertrag einigen können. Somit ist es sehr unwahrscheinlich, dass die neue Saison am 11. Oktober starten wird. In der NBA habe ich so etwas schon 1998 und 2011 miterlebt, da wurden dann die jeweiligen Saisons verkürzt. Wie es jetzt in der NHL laufen wird, weiß niemand – und ob ich die Liga überhaupt mit in meine US-Sport-Strecke für den Provocateur aufnehmen werde, ist auch recht unwahrscheinlich.

Man stelle sich vor, alle Spieler der spanischen Liga würden geschlossen aufhören, für ihre Vereine zu spielen, und zum Beispiel Lionel Messi wechselt zu Greuther Fürth und Cristiano Ronaldo zu den Bolton Wanderers in die zweite englische Liga. So ist es gerade mit den Spielern der NHL. Eine Flut von Stars sucht sich gerade Mannschaften in Europa, bevorzugt im jeweiligen Heimatland. So spielen die besten tschechischen und russischen Spieler in ihren heimischen Ligen, und auch die Deutschen kommen zurück. Die Adler Mannheim haben sich Dennis Seidenberg (Boston Bruins) und Marcel Goc (Florida Panthers) geholt, auch Jochen Hecht (Buffalo Sabres) und Marco Sturm (Florida Pathers) sind von deutschen Vereinen umworben. Die Zweitligamannschaft Eispiraten Crimmitschau aus Sachsen hat zumindest erstmal für einen Monat die beiden Kanadier Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers) und Chris Stewart (St. Louis Blues) verpflichtet. Und auch in der Schweizer Liga verstärken NHL-Stars die Mannschaften: Mark Streit (New York Islanders) spielt beispielsweise für den SC Bern, Jason Spezza (Ottawa Senators) für die Rapperswil-Jona Lakers und Tyler Seguin (Boston Bruins) für den EHC Biel. Lang sind die Verträge nicht, denn alle hoffen, dass sie bald wieder in der besten Liga der Welt spielen. Aber dem Image der kleineren Ligen im nicht-amerikanischen Rest der Welt tut der Glanz der Stars schon ziemlich gut. Und wer hat schon bis vor ein paar Wochen jemals von den Eispiraten Crimmitschau gehört.

[iOS] FIFA 13 für iPhone

28 Sep

Seit gestern habe ich die neue Version der FIFA-Reihe für den iPod Touch (und natürlich auch für das iPhone), nämlich FIFA 13. Da ich bis einen Tag vorher noch intensiv FIFA 12 gespielt habe und mit FIFA 13 auch schon eine halbe Saison mit Borussia Dortmund hinter mir habe, kann ich ganz gut zwischen den beiden Versionen vergleichen.

Wenn man FIFA 13 startet, fällt sofort das aufgeräumtere Menü auf. Man muss sich zwar erst ein wenig umsehen, um herauszufinden, was wo ist, aber dann ist alles sehr sinnvoll strukturiert. Sehr schön ist es, dass alle Spieler im Foto zu sehen sind, wenn man mit ihnen im Managermodus Verträge abschließen oder verlängern oder sie verkaufen möchte. Auch die Spieleraufstellung vor dem Spiel sieht viel besser aus, weil sie jetzt die ganze Breite des Bildschirms nutzt und sich die Ersatzspieler per Tastendruck verbergen lassen. Neu ist die Funktion ist, dass man ein eigenes Turnier erstellen kann.

An den Grundfunktionen der Managerkarriere hat sich nicht so viel geändert. Das Platzieren von Trainingseinheiten im Kalender ist allerdings viel einfacher geworden. Neu ist auch, dass man vor der Saison nicht mehr drei beliebige (und meist viel zu starke) Testspielgegner vor die Nase gesetzt bekommt, sondern dass man sämtlichen im Spiel existierenden Vereinen das Angebot für ein Freundschaftsspiel machen kann; man kann sogar anbieten, ob es ein Heim- oder ein Auswärtsspiel wird und wie die Verteilung der Einnahmen aussehen wird. Der angefragte Gegner kann dann zu- oder absagen.

Im Fußballspiel selbst fällt zunächst auf, dass sich die Grafik kaum geändert hat. Allerdings kann man tatsächlich die Spieler in Nahaufnahmen an ihrem Gesicht erkennen. Zudem ist alles irgendwie runder und dynamischer animiert als im Vorgänger. Ein großes Plus ist der zusätzliche Button für Spezial-Bewegungen. Bei FIFA 12 berührte man zweimal den Bildschirm, und der ballführende Spieler machte irgendeine Bewegung, auf die man keinen Einfluss hatte. Jetzt berührt man den neuen Button und zeichnet mit dem Finger eine Linie – nach links, dann nach unten oder nach rechts, zurück in die Mitte und dann nach oben -, und es werden Tricks wie Übersteiger oder Ausfallschritte gemacht. Die jeweiligen Kombos werden unter anderem bei jedem Ladebildschirm vor den Spielen gezeigt.

Leider werden noch immer nicht die Torschützen eines Spiels gespeichert, so dass man am Ende des Spiel nicht mehr sehen kann, wer die Tore gemacht hat. Aber wenigstens steht nach einer Aktion (Tor, Auswechslung, Karte, Verletzung) am oberen Bildschirmrand, welchen Spieler sie betraf. Bei FIFA 12 hatte ich oft keine Ahnung, ob ein Spieler von mir Gelb oder Rot bekommen hat, weil ich die nervige Animation weggeklickt hatte, und jetzt sehe ich es nach der Aktion nochmal geschrieben.

Ich hatte hier mal eine Liste von Dingen erstellt, die mich an FIFA 12 gestört haben. Auf der stand unter anderem das mit der fehlenden Torschützenstatistik im Spiel. Wenn ich FIFA 13 ein wenig ausgiebiger getestet habe, werde ich bestimmt einen Eintrag machen, in dem ich schaue, welche Mängel von der Liste noch immer existieren und ob vielleicht sogar noch etwas dazugekommen ist.

„Happy Endings“ vs. „New Girl“ oder Warum auch Sitcoms eine Handlung brauchen

22 Sep

In den letzten Wochen haben meine Frau und ich zwei Serien geschaut, die es erst seit Kurzem gibt. „New Girl“ hatte ich hier schon im Januar vorgestellt, weshalb ich nicht noch einmal beschreiben werde, worum es dort geht. Auf „Happy Endings“ bin ich dank des Tipps einer Kollegin gekommen. Wie in so vielen anderen Sitcoms dreht sich „Happy Endings“ um eine Clique, hier bestehend aus 6 Leuten. 2 sind verheiratet, 2 sind Schwestern, einer ist schwul, einer ist schwarz, alle kennen sich vom College. Die bekanntesten Darsteller sind Elisha Cuthbert, vor allem bekannt als Tochter von Jack Bauer in „24“, und Damon Wayans jr. Letzterer hat interessanterweise in der ersten Folge von „New Girl“ als Mitglied der Clique mitgespielt und wurde dann bereits in der zweiten Folge ersetzt. Ende Oktober startet „Happy Endings“ in die dritte Staffel.

Nun zum Vergleich der beiden Serien: Meiner Frau und mir haben beide Serien auf Anhieb gefallen. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied, der dafür sorgt, dass wir „New Girl“ viel mehr mögen als „Happy Endings“: Bei ersterer Serie wird einer Handlung gefolgt, bei zweiterer nicht. Wir haben die Folgen der erste Staffel von „Happy Endings“ in der Reihenfolge ihrer Produktion geschaut, nicht in der ihrer Ausstrahlung in den USA. Und es macht keinen Unterschied, da in keiner Folge etwas passiert, was in der nächsten Folge Bestand hat. Es werden keine längeren Beziehungen begonnen und keine sonstigen Veränderungen vorgenommen. Es gab sogar eine Folge, die in Großbritannien inmitten der zweiten Staffel ausgestrahlt wurde, in den USA aber Teil der dritten Staffel ist. Das sagt einiges über die fehlenden Handlungsstränge aus. Und nimmt der Serie sehr viel Attraktivität. Vom Humor her ist „Happy Endings“ nämlich eine der besten Serien überhaupt. Aber wenn die Figuren ohne Hintergrund und die Folgen ohne Reihenfolge sind, macht es viel weniger Spaß, die Serie zu schauen.

Ein etwas anderes Promi-Shooting

20 Sep

Heute fand bei uns im Haus ein Fotoshooting für ein Kundenheft, das von mir betreut wird, statt. Normalerweise haben wir für solche Shootings unbekannte Models von regionalen Agenturen, aber nicht so heute. Denn die beiden, die heute vor der Kamera standen, sind durchaus bekannter. Hier erst einmal ein Bild vom Shooting:

Und jetzt zu den Personen, die zu sehen sind. Der Mann heißt Robert Ritter und ist Film- und Theaterschauspieler mit eigenem Eintrag in der IMDB und bei Wikipedia. Und die Frau heißt Birte Glang, hat auch IMDB– und Wikipedia-Seite, habt bei „Unter uns“ mitgespielt und ist noch dazu auf dem Cover der Oktober-Ausgabe der FHM und demnächst im Kinofilm „Agent Ranjid rettet die Welt“ mit Kaya Yanar zu sehen.

Meine Geburtstagstasse

18 Sep

Gestern bekam ich von meinen Kollegen im Büro ein paar Geburtstagsgeschenke. Neben einem Gutschein und Süßigkeiten war dies eine große Suppenschüssel mit der Aufschrift „Free Food“. Das ist ein Ausspruch, den ich aus Amerika mitgebracht habe, weil es dort an allen Ecken und Enden und zu jeder Gelegenheit kostenloses Essen gab. Jetzt sage ich ihn immer dann, wenn irgendwo Essen abzustauben ist, sei es, weil bei einen Fotoshooting Brötchen übrig sind oder weil ein Kollege sich zu viel Mittagsessen zubereitet hat und mir was abgibt.

Und dann bekam ich noch eine Tasse, die eine Grafikerin von uns extra für mich gestaltet hat. Die Tasse sieht so aus:

Den Spruch „Kords – wie kurz, nur anders“ habe ich mal am Telefon gesagt, als mal wieder jemand meinen Nachnamen nicht schreiben konnte, und der blieb den Leuten wohl im Gedächtnis. Besonders schön finde ich das Logo über dem Spruch. Das werde ich sicher an anderer Stelle noch weiter verwenden.

Provocateur-Newsletter 12/2012

17 Sep

Heute kam wieder ein Provocateur-Newsletter raus. Ich schrieb dafür folgendes:

Bewährtes neu präsentiert – über das iPhone 5
Kaffee à la Michelin – Teaser für die Kaffee-Strecke mit Rezepten, Interview und Kaffeemaschinen im aktuellen Heft, der Vorspanntext ist von mir
Zurück nach oben – Interview mit Golfprofi Martin Kaymer (Teaser, das gesamte Interview gibt es im aktuellen Heft)
Slotcar-Racing – über die Carrera Challenge Tour 2012 (mit Gewinnspiel!)
Digitale Polaroids – über das Impossible Instant Lab, ein Fotoentwickler für iPhone-Bilder