Archiv | November, 2012

be styled 4/2012

30 Nov

Heute sind sowohl Provocateur als auch be styled an den Kiosk gekommen, und ich entschied mich dafür, zuerst die neue Ausgabe von be styled vorzustellen.

IMG_0955Unser Covermodel ist diesmal Birte Glang, die wir ja schon für eine Katalog-Produktion als Model im Fotostudio hatten; diesmal war sie als Promi da und stand für ein paar coole weihnachtliche Agentenfotos vor der Kamera (der Truthahn auf Seiten 72/73 war übrigens echt, nach dem Foto haben ihn alle Redakteur und am Shooting Beteiligten mit Rotkraut und einer sehr leckeren Sauce aufgegessen). Natürlich steht das Heft ganz im Zeichen von Weihnachten, mit Anleitungen für kreative Geschenkverpackungen, Backrezepten von Enie van de Meiklokjes und 24 Ideen für kreative Geschenke. Außerdem gibt es Tipps für Silvester, Reisen in die Sonne und in den Schnee sowie eine „Do It Yourself“-Strecke zum Verschönern der eigenen vier Wände.

Von mir sind insgesamt 10 Seiten im Heft, nämlich: die schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands (Seiten 86/87), Brettspiele für die kalte Jahreszeit (90/91), weibliche Wintersportler (134-137) und die Bücher-/Kino-/DVD-Tipps (140/141). Außerdem habe ich mit ein paar Ideen zu den 24 Geschenken beigetragen sowie die Hälfte der Gewinne für das große Gewinnspiel (Seite 56) organisiert.

Übrigens hat be styled jetzt endlich auch eine Homepage – bislang gab es „nur“ die Facebook-Seite.

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Provocateur, be styled und eine andere Veröffentlichung

29 Nov

Morgen wird ein sehr interessanter Tag in meiner Tätigkeit als Redakteur. Denn morgen kommen gleichzeitig die aktuellen Ausgaben (jeweils 4/2012) der beiden Kioskmagazine heraus, an denen ich mitarbeite, nämlich Provocateur und be styled. Ich werde spätestens am Wochenende – wie üblich – hier über die beiden Hefte berichten und auch aufschreiben, was ich so dafür gemacht habe. Zur Orientierung am Kiosk: Auf dem Cover von Provocateur 4/2012 wird Quentin Tarantino zu sehen sein, auf be styled die Schauspielerin Birte Glang.

Außerdem wird morgen die zweite Ausgabe des Trauringmagazins Simply Love an die Druckerei gegeben, um in einer fetten sechsstelligen Auflage gedruckt zu werden. Ich habe dafür zwar nur zwei Seiten geschrieben, aber eine davon ist eine Kolumne über den Sinn der Ehe, versehen mit drei Fotos von mir. Sobald das Magazin gedruckt ist und den Juwelieren zur Verteilung geschickt wurde, werde ich auch die Kolumne hier einfügen.

2. Update zu „Ein Verkauf bei Amazon“ (und weitere Verkaufserlebnisse)

27 Nov

Zur Erinnerung: Ich verkaufte Ende September einen Fernseher über Amazon. Der Käufer meldete sich Anfang November bei mir und wollte den Fernseher zurückgeben. Amazon gab dem statt (langer Bericht von vor drei Wochen hier), und ich musste den Fernseher zurücknehmen. Er kam aber ohne Fernbedienung an (langer Bericht von vor zwei Wochen hier).

Die Geschichte hat nun ein einigermaßen versöhnliches Ende: Die Fernbedienung wurde ein paar Tage nach dem Fernseher per Post nachgeschickt, und ich erstattete das Geld. Leider verlor ich bei der ganzen Aktion um die 20 Euro, weil sich Amazon ein bisschen was von seinen Gebühren behalten hat und weil die Versandkosten von Österreich nach Deutschland generell viel zu knapp kalkuliert sind.

Ich habe den Fernseher gleich wieder zum Verkauf angeboten – für etwas weniger Geld und diesmal mit der Zustandsangabe „Gebraucht – sehr gut“ und nicht „Gebraucht – wie neu“. Letzteres verursachte ja die Probleme, und bei ersterem benötigt der Käufer keine Originalverpackung. Ich bin mal gespannt, ob diesmal alles reibungslos über die Bühne geht; das Paket ging gestern weg.

Wir verkaufen in letzter Zeit einige ältere Sachen über die österreichische Plattform willhaben.at. Das läuft auf privater Basis, Käufer und Verkäufer nehmen also direkt Kontakt zueinander auf. Wir haben zum Beispiel einen hölzernen Mobilehalter für 11 Euro angeboten. Eines Tages meldet sich eine Frau und meint, dass sie das Teil neu irgendwo für 15 Euro bekommt und sie uns also 5 Euro dafür geben würde. Als wir dankend ablehnten und auf unser Angebot von 11 Euro verwiesen, kam ihre (etwas unlogische) Auskunft: „Dann lass ich mirs lieber schicken, bevor ich noch Transportkosten hab.“ Unlogisch deshalb, weil sie bei uns das Teil ohne Zusatzkosten hätte abholen können und woanders mit Sicherheit Transportkosten gehabt hätte.

Auch vor Kurzem boten wir einen IKEA-Schrank, der neu 150 Euro kostet, für 65 Euro an. Prompt kam eine Nachricht von einem Interessenten, der er uns gerne 20 Euro dafür geben würde. Seine (diesmal etwas logischere) Begründung war, dass manche Leute lieber das wenige Geld nähmen als sich um die Entsorgung kümmern zu müssen. Glücklicherweise konnten wir kurz darauf aus zwei Interessenten wählen, die beide gewillt waren, uns die 65 Euro zu geben.

Und schließlich noch eine sehr nette Begebenheit in diesem Zusammenhang: Wir kauften einen Laufwagen für unsere Kleine, im Angebot standen 15 Euro. Als wir dann bei der Verkäuferin waren, zückte meine Frau das Portemonnaie und holte 5 Euro raus. Als sie noch einen 10-Euro-Schein suchte, meinte die Verkäuferin, dass sie froh ist, wenn der Wagen aus ihrem Keller verschwunden ist, und dass sie deshalb nur 5 Euro dafür nehmen würde.

4g (KW 47)

26 Nov

Ein Überblick über die Medien, die ich diese Woche konsumiert habe.

gelesen: Auch in dieser Woche kam ich wieder mal nicht zum Lesen.

gehört: Etwas Besonderes habe ich diese Woche nicht gehört, vor allem waren es komplette Konzerte von Slipknot und Metallica auf YouTube.

gesehen: Meine Frau und ich sind bald auf dem aktuellen Stand von „Raising Hope“, einer sehr witzigen Serie, die ich demnächst hier noch gesondert vorstellen werde.
Außerdem habe ich den Film „Ziemlich beste Freunde“ angefangen, der war lange überfällig. Die erste halbe Stunde war schon mal sehr gut.

  

gespielt: Diese Woche habe ich einen Klassiker ausgegraben: „Plants vs Zombies“. Ich hatte es seit einigen Updates nicht mehr gespielt, und in der Hauptsache geht es mir nur darum, Münzen zu sammeln, um die neuen Puzzles kaufen zu können. Die 9 neuen Varianten von Vase Breaker konnte ich mir schon holen, war aber sehr enttäuscht, weil sie sich kein bisschen von der ursprünglichen Version unterscheiden. Trotzdem hat mich der Ehrgeiz gepackt, auch die Varianten von Last Stand und I, Zombie zu holen.

[Film] Kriegerin

19 Nov

In der ersten Einstellung liegt eine junge Frau blutend am Strand. In der zweiten Szene trägt ein Mädchen einen Rucksack voller Sand über einen Strand zu ihrem Opa, der sie in den Arm nimmt und sie als die titelgebende „Kriegerin“ bezeichnet. Und mit der dritten Szene geht dieser schonungslos brutale Film los: Eine Gruppe Neonazis läuft Parolen gröhlend durch einen Zug, provoziert und schlägt wahllos Mitfahrer und prügelt schließlich einen Asiaten nieder. Man erfährt nichts über den Gesundheitszustand des angegriffenen Asiaten, aber Sandro, der Anführer der Nazi-Clique, wird kurz nach dem Angriff von der Polizei festgenommen und kommt ins Gefängnis. Seine Freundin Marisa, die Hauptdarstellerin des Films, gehört ebenso der Clique an und ist wie er an vielen Stellen ihres Körpers mit Nazi-Symbolen tätowiert. Als sie den Motorroller von zwei aghanischen Asylanten mit ihrem Auto von der Straße drängt und einer von ihnen sie wenig später im Supermarkt, in dem sie als Kassiererin arbeitet, um Essen anbettelt, beschließt sie, ihm zu helfen, nach Schweden zu seiner Familie zu kommen. Parallel wird die Geschichte von Svenja erzählt, einer 15-Jährigen, die in die Clique gerät und sich immer mehr mit deren Werten identifiziert.

Ich weiß nicht so recht: Der Film hat das Prädikat „Besonders wertvoll“ erhalten und wurde mit vielen Preisen auszeichnet, unter anderem mit drei Deutschen Filmpreisen 2012. Aber irgendwie fand ich, dass sich der Film viel zu sehr in Klischees verrennt. Er spielt in Ostdeutschland, die Hauptdarstellerin ist eine Supermarktkassiererin, und ihr Opa hat sie als Kind mit rechtem Gedankengut „infiziert“. Die Männer der Clique machen Leibesertüchigung in einer Kiesgrube, auf ihren Partys schauen die Nazis Ausgaben der „Wochenschau“, und die junge Svenja schmiert schon nach wenigen Treffen mit den Nazis rechte Parolen an die Wohnzimmerwand ihrer Eltern. Das mag alles so sein, aber es wirkt sehr konstruiert. Der Film ist hart und gewalttätig, keine leichte Kost (verständlich, bei dem Thema) und veranschaulicht auf extreme Art, wie vor allem junge Menschen in die Tiefen des Neonazi-Denkens abgleiten kann. Nicht umsonst gibt es auf der Homepage zum Film auch Material für den Unterricht. Für mich ist „Kriegerin“ ein Film wie „Die Welle“: perfekt, um ihn jungen Menschen zur Abschreckung zu zeigen. Leider fehlt „Kriegerin“ der Tiefgang, aber den braucht man für den Zweck auch nicht.

Heute kein 4g, dafür eine Bekanntmachung

18 Nov

Im Ernst: Ich habe diese Woche weder etwas gelesen noch irgendwelche Medien gesehen oder gehört oder etwas gespielt. Das lag vor allem daran, dass die in diesen Stunden zu Ende gehende Woche unheimlich anstrengend war – „dank“ eines kranken Babys, zwei durchgeführter und zwei knapp bevorstehender Heftabgaben in der Arbeit sowie ein paar fundamentaler privater sowie beruflicher Veränderungen (mehr dazu demnächst).

Ich habe aber gerade etwas getan, was ich schon seit einer langen Weile tun wollte: einen zweiten Blog starten. In letzter Zeit beschäftige ich mich – so es denn meine Zeit zulässt (sh. oben) – mit dem Schreiben von literarischen Texten. Diese werde ich in Zukunft auf meinem Blog „Kordsgeschichten“ veröffentlichen. Zur Zeit befindet sich dort zunächst die Geschichte „Nicht mein Fleisch und Blut“, die im Oktober in einem Literaturmagazin veröffentlicht wurde. Ich freue mich über Meinungen und Kommentare.

Provocateur-Newsletter 15/2012 (plus Gewinnspiele)

16 Nov

Der letzte Newsletter vor dem neuen Provocateur, der übrigens am 29. November am Kiosk sein wird, ging heute raus. Von mir sind die folgenden Texte:

Ende in Sicht – über die Formel-1-Saison und Sebastian Vettels Chancen auf den Titelgewinn beim Großen Preis der USA am Wochenende
Jahresbilanz – über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Ende von 2012
High-End-Turntables – über den Plattenspieler TD 550 von Thorens
Luxus für den Luxus – über die Porsche Panamera Platinum Edition

Außerdem kann man diesmal zwei Sachen gewinnen: zum einen eines von drei Bänden von „Bogner Moments“ aus dem Verlag teNeues, zum anderen eine Geschenkbox mit Parfüms von Penhaligon’s.