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Mein erster Artikel für 90minuten.at

17 Sep

Seit kurzem gehöre ich dem Redaktionsteam des Online-Fußballmagazins 90minuten.at an. Seit heute Morgen ist nun auch mein erster Artikel online. Er analysiert die derzeitige Situation bei Celtic Glasgow, dem morgigen Gegner von RB Salzburg in der Europa League. Zu finden ist die kleine Reportage mit dem Titel „Celtic Glasgow: National ohne Konkurrenz, international um Anschluss bemüht“ hier (und demnächst auch in der überarbeiteten Online-Sektion meiner Homepage). Allerdings muss ich bezüglich des Bildmaterials eine kleine Warnung loswerden: Auf der 2. Seite gibt es das Geschlechtsteil eines männlichen Flitzers zu sehen.

Fußball-Comics

27 Okt

Auf kicker.de habe ich neulich gelesen, dass die Deutsche Akademie für Fußballkultur die Sieger des Kulturpreis 2013 gekürt hat. Unter anderem wurden das beste Buch („Spieltage“ von Ronald Reng) und der beste Spruch („Links ist ähnlich wie rechts, nur auf der anderen Seite“ von Patrick Funk, VfB Stuttgart) ausgezeichnet sowie der Walther-Bensemann-Preis für Engagement und gesellschaftliche Verantwortung an Günter Netzer verliehen. Außerdem gab es den Fanpreis, bei dem jährlich ein anderes Medium im Fokus steht. In den letzten Jahren wurden unter anderem die besten Fangesänge, -choreographien und -magazine ausgezeichnet.

In diesem Jahr stand der Fokus des Fanpreises auf Comics, die sich mit dem Thema Fußball befassen. Diese mussten sich von der Länge her auf eine Seite beschränken. Gewonnen hat der Comic „Niemandsland“ von Ralf Marczinczik, der ein Fußballspiel zwischen deutschen und englischen Soldaten in Flandern während des Ersten Weltkriegs zum Thema hat. Anschauen kann man sich „Niemandsland“ hier. Ich finde, der Comic hat den Sieg verdient, auch wenn man ihn mit den Plätzen 2 bis 11 vergleicht. Die meisten dieser Beiträge sind humoristisch und verzichten auf eine hochwertige Optik wie die von „Niemandsland“. Eine Ausnahme bildet „Träume“ von Toni Greis, das leider nur auf einem geteilten 10. Platz gelandet ist.

Hundert Helden (37): Frank Buschmann

8 Aug

Bildschirmfoto 2013-08-08 um 16.00.56In dieser Kategorie stelle ich Personen des öffentlichen Lebens vor, die meine Kindheit und Jugend geprägt haben.

Diesmal: Frank Buschmann, Sportkommentator (Foto: Screenshot von YouTube)

 

Warum so heldenhaft? Eng verknüpft mit den heldenhaften Chicago Bulls ist für mich der Kommentator der Spiele, mit denen ich mir unzählige Nächte um die Ohren schlug: Frank Buschmann, tätig beim übertragenden Sender, der damals noch DSF hieß. Buschmann wird nicht umsonst die „Stimme des deutschen Basketballs“ genannt, gibt es doch kaum einen anderen Kommentator, der so sehr in der Lage ist, Emotionen zu transportieren.

Wie ging es weiter? Buschmann begegnete mir in diversen Tätigkeiten auch außerhalb von Basketballübertragungen. Unter anderem seien da seine Arbeiten als Kommentator der FIFA-Videospielereihe und bei „Schlag den Raab“ zu nennen.

Und heute? Nachdem Buschmann seit Februar dieses Jahres nicht mehr für DSF/Sport1 arbeitet, kündigte er vor einigen Wochen auf seinem YouTube-Kanal das Format Buschi.TV an. Davon wird es ab 12. August drei Folgen pro Woche geben, in denen Buschmann Sportler interviewt, ungewöhnliche Sportarten vorstellt und sich dem Sport im Allgemeinen auf authentische Weise nähert. Ich freue mich drauf.

Der neue FDGB-Pokal und andere Cups

1 Aug

Für die allermeisten Vereine ist ein Freundschaftsspiel ein Freundschaftsspiel und wird auch als solches bezeichnet. Nicht so bei einem Verein aus der Hauptstadt Bayerns. Dort ist man so erfolgsverwöhnt, dass man keine schnöden Freundschaftsspiele spielt: Vielmehr erfindet man „Cups“, die man mit einem oder maximal zwei Siegen gewinnt und so schon wieder eine Trophäe mehr im Schrank stehen hat. Von Paulaner-Cup über Telekom Cup und Steuerhinterzieher-Cup bis hin zum aktuell stattfindenden Audi Cup (früher mal Franz-Beckenbauer-Cup) findet seit Anfang Juli praktisch jede Woche ein „Turnier“ dieser Art statt.

Viel witziger finde ich da die Idee von Dynamo Dresden. Da der Verein wegen Fanausschreitungen vom morgen startenden DFB-Pokal ausgeschlossen ist, veranstaltete er einfach seinen eigenen Pokal. Der heißt wie zufällig FDGB-Pokal, was Erinnerungen weckt: So hieß nämlich der nationale Pokal in der DDR. Dort stand die Abkürzung FDGB für „Freier Deutscher Gewerkschaftsbund“, bei Dynamo wird sie kurzerhand umgedichtet in „Für Dynamo gemeinsam blechen“. Die Idee hinter der Veranstaltungsreihe ist die, dass Dynamo parallel zu den DFB-Pokalspielen eigene Freundschaftsspiele veranstaltet, um im Rhythmus zu bleiben und die finanziellen Ausfälle wegen fehlender Pokaleinnahmen zu kompensieren. Dresden startet am Samstag auch gleich mit dem „Achtelfinale“ gegen Hull City, bei einem Sieg geht es Anfang September im „Viertelfinale“ gegen einen noch nicht benannten Gegner weiter.

Hundert Helden (29-36): Chicago Bulls

29 Jul

Chicago_BullsIn dieser Kategorie stelle ich Personen des öffentlichen Lebens vor, die meine Kindheit und Jugend geprägt haben.

Diesmal: Chicago Bulls von 1995 bis 1998

Eine Anmerkung vorweg: Bei der Zählung für die Hundert Helden habe ich die Mitglieder der Mannschaft berücksichtigt, die mir in Erinnerung geblieben sind. Das sind: Michael Jordan, Scottie Pippen, Dennis Rodman, Ron Harper, Luc Longley, Steve Kerr, Toni Kukoc und Trainer Phil Jackson.

Warum so heldenhaft? Wie wohl die meisten Sportinteressierten meiner Generation kam auch ich nicht daran vorbei, von Michael Jordan beeindruckt zu sein. Mich hat aber vor allem das gesamte Team und das Drumherum so beeindruckt, dass ich regelmäßig nachts aufgestanden bin, um Spiele im Fernsehen zu sehen. Vor den Matches bekam ich regelmäßig eine Gänsehaut, wenn die Spieler mit beeindruckender Licht- und Musikuntermalung vorgestellt wurden. Die Mannschaft kam mir immer so vor wie eine Gruppe von Superhelden: Da war der Alleskönner Michael Jordan, sein Assistent Scottie Pippen, der exzentrische Dennis Rodman, der sich für jedes Spiel seine Haare in einer anderen Farbe färbte und trotz geringerer Größe außergewöhnlich viele Rebounds holte, der Dreh- und Angelpunkt Ron Harper, der rothaarige Australier Luc Longley, der nichts weiter machen musste als groß zu sein, Toni Kukoc, der damals beste Spieler Europas, bei dem sich die Bulls leisten konnten, ihn immer erst von der Bank kommen zu lassen, und Steve Kerr, der die Bälle sogar von der Umkleidekabine aus versenkte. Dazu der Trainer Phil Jackson, der Magier an der Seitenlinie. In dieser Formation (ergänzt um ein paar weitere Ersatzspieler) waren die Chicago Bulls praktisch unschlagbar und holten zwischen 1995 und 1998 drei Meisterschaften in Folge.

Wie ging es weiter? Nachdem 1998 Rodmans Vertrag nicht verlängert und Pippen nach Houston transferiert wurde, beendete Jordan seine Karriere. Die Mannschaft zerbrach vollständig: Jackson wechselte nach Los Angeles, Kerr nach San Antonio, Longley nach Phoenix. Mit den verbliebenen Harper und Kukoc waren die Bulls in den Folgejahren nicht einmal ansatzweise so erfolgreich wie zuvor.
Später hat es Jordan mit einem Comeback in Washington probiert, Kerr, Harper und Jackson wurden mit anderen Mannschaften nochmals Meister, und Rodman wurde Wrestler.

Und heute? Selbstverständlich spielt keiner der Helden von damals heute noch Basketball. Michael Jordan besitzt die Charlotte Bobcats (ab 2014 Charlotte Hornets) und hat dieses Jahr zum zweiten Mal geheiratet. Dennis Rodman hat es zuletzt als guter Freund eines asiatischen Diktators in die Schlagzeilen geschafft.

Hundert Helden (28): Heinz-Harald Frentzen

7 Jul

Heinz-Harald_Frentzen_aIn dieser Kategorie stelle ich Personen des öffentlichen Lebens vor, die meine Kindheit und Jugend geprägt haben.

Diesmal: Heinz-Harald Frentzen, Rennfahrer (Bildquelle: Wikipedia/Ger1axg)

Warum so heldenhaft? Um 1994 herum begann ich damals sportbesessener Jugendlicher, mich auch für die Formel 1 zu interessieren. Ich glaube, eines der ersten Rennen, das ich damals live sah, war das von Imola, bei dem Ayrton Senna tödlich verunglückte. 1994 war auch das Jahr, in dem Michael Schumacher zum ersten Mal Weltmeister wurde. Und es war das Jahr, in dem Heinz-Harald Frentzen in die Formel 1 kam. Da ich damals schon eher den Underdogs die Daumen drückte, war mir Frentzen von Anfang an viel sympathischer als Schumi, auch wenn mich dessen Erfolge durchaus beeindruckten.

Wie ging es weiter? Während Schumi in seiner Karriere insgesamt 7 WM-Titel holte, reichte es für HHF leider für keinen. Seine beiden besten Saisons waren die von 1997, als er mit einem Williams-Renault Vizeweltmeister wurde, und die von 1999, in der er mit einem Jordan-Honda den 3. Platz in der Gesamtwertung holte. In diesen beiden Saisons holte er auch seine einzigen 3 Grand-Prix-Siege (einen 1997 in Imola und zwei 1999 in Monza und Magny-Cours). Die Formel 1 verließ Frentzen 2003 und ging in die DTM.
Da interessierte ich mich aber schon nicht mehr dafür, Autos beim Im-Kreis-Fahren zuzuschauen.

Und heute? Frentzen fuhr 2011 und 2012 im ADAC GT Masters. Am Ende der Saison 2012 belegte er den 17. Rang.

Alexanders Welt des Sports (8)

25 Jun

Gerade eben habe ich die 8. Folge meiner Kolumne „Alexanders Welt des Sports“ auf JustSports hochgeladen. Sie heißt „Der maßlos überschätzte Messias“, behandelt die Vorstellung von Pep Guardiola als neuer Trainer von Bayern München und ist hier zu finden.

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