Archive | Dezember, 2013

AK Awards 2013

31 Dez

Weil es mir im letzten Jahr eine solche Freude war, in Form einer fiktiven Preisverleihung auf die Filme, Serien, Bücher und Spiele zurückzublicken, die ich in den vorangegangenen 12 Monaten besonders gut (oder auch schlecht) fand, mache ich es dieses Jahr wieder. Einmal mehr habe ich in verschiedenen Kategorien (aus den 17 vom letzten Jahr sind 14 geworden) jeweils 3 Kandidaten nominiert, und die übliche dreiköpfige Jury, bestehend aus mir, Alexander und Herrn Kords, hat einen Sieger gekürt. Wieder einmal ging es nicht darum, wann das Medium herauskam bzw. aktuell war, sondern darum, dass ich es im Jahr 2013 wahrgenommen bzw. konsumiert habe.

Bester Film

Es sind nominiert:

Compliance
Hänsel & Gretel Hexenjäger
Hitchcock

Ich habe festgestellt, dass ich in diesem Jahr gar nicht so viele Filme geschaut habe. Eindeutiger Gewinner in dieser Kategorie ist Hitchcock.

Bester Horrorfilm

Wie im letzten Jahr behandle ich die Horrorfilme extra, weil sie einmal mehr mein favorisiertes Genre darstellt haben. Nomoniert sind:

Alexandre Ajas Maniac
The ABCs Of Death
Wake Up And Die

Wake Up And Die war nicht so toll, The ABCs Of Death war leider nicht durchgängig gut, und deshalb gewinnt in dieser Kategorie Alexandre Ajas Maniac, vor allem wegen seines beeindruckenden Soundtracks.

Beste Comedy-Serie

Nominiert sind:

Ground Floor
Seed
Whitney

In dieser Kategorie konnte ich wie letztes Jahr aus dem Vollen schöpfen. Sowohl eine neue (Ground Floor) als auch eine bereits abgesetzte (Whitney) als auch eine kanadische Serie (Seed) sind nominiert. Es gewinnt Whitney wegen seines durchweg lustigen und sympathischen Ensembles und realistisch erzählter Geschichten.

Lustigste Serienfigur

Nominiert sind:

Max Black (Kat Dennings) – 2 Broke Girls
Remington Mansfield (John C. McGinley) – Ground Floor
Whitney Cummings (Whitney Cummings) – Whitney

Schade für die beiden nominierten Frauen, dass „Dr. Cox“ John C. McGinley nach dem Ende von Scrubs wieder in einer Serie zu sehen ist, denn dessen Darstellung des Firmenchefs Remington Mansfield in Ground Floor fand ich dieses Jahr am lustigsten.

Beste Drama-Serie

Nominiert sind:

American Horror Story
Orange Is The New Black
Under The Dome

Wieder einmal lag mein Fokus im Serienbereich eher auf den Comedys, weshalb die drei Nominierten sämtliche Drama-Serien sind, von denen ich 2013 überhaupt etwas gesehen habe. Die Gewinnerserie ist American Horror Story (war übrigens im letzten Jahr schon nominiert), von der ich die erste Staffel geschaut habe und die ich sehr gut gemacht fand.

Größte Serien-/Film-Enttäuschung

Nominiert sind:

Das Remake von „Evil Dead“
Der „Tatort: Kalter Engel“ aus Erfurt
Die Absetzung von „Go On“

Ich hatte mich sehr auf „Evil Dead“ gefreut, wurde aber sehr enttäuscht. Warum die meiner Meinung nach sehr gute Serie „Go On“ mit Matthew Perry nach nur einer Staffel abgesetzt wurde, war mir nicht klar. Aber was sich die Macher beim ersten Tatort aus meiner Heimatstadt Erfurt gedacht habe, entzieht sich komplett meinem Verständnis. Die Folge hatte ein schreckliches, wenig aufregendes Drehbuch, das noch dazu sexistisch war, ein unsympathisches Ermittlerteam, und sie zeigte noch nicht einmal was von der schönen Stadt. Der „Sieger“ in dieser Kategorie ist also „Tatort: Kalter Engel“.

Bestes Musikalbum

Nominiert sind:

„Orca“ von Serj Tankian
„The Golden Age“ von Woodkid
„Wagner: Reloaded“ von Apocalyptica

Man erkennt möglicherweise eine Tendenz zu orchestraler Musik. Letztlich ist es eine hauchdünne Entscheidung zugunsten von Woodkids „The Golden Age“, weil hier noch guter Gesang dazukommt.

Bester YouTube-Kanal

In dieser neuen Kategorie sind nominiert:

DVDKritik
Trigger.TV
zqnce

Durch seine Vielseitigkeit gewinnt Trigger.TV, das mittlerweile Wahre Verbrechen, wahre Storys heißt.

Bestes Buch

Nominiert sind:

„Das große Heft“ von Ágota Kristóf
„Der Beweis“ von Ágota Kristóf
„Tabu“ von Ferdinand von Schirach

Wie im letzten Jahr habe ich auch 2013 viel zu wenig gelesen – das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass zwei Bücher einer Autorin nominiert sind. Die gewinnt aber nicht, sondern „Tabu“ von Ferdinand von Schirach als spannendes und stilistisch interessantes Buch.

Bestes iOS-Spiel

Nominiert sind:

Badland
Crowman & Wolfboy
Limbo

Eigentlich müsste Limbo gewinnen, aber das wäre zu einfach, nicht zuletzt, weil es sich um die Portierung des schon seit Jahren existenten Konsolenspiels handelt. Daher gewinnt Badland wegen seiner tollen Grafik und der abwechslungsreichen Level-Gestaltung.

Bestes schlechtes Spiel mit langer Spielzeit

Eine weitere neue Kategorie, in der es die folgenden Nominierten gab:

Angry Birds Go!
Bike Baron
Build-A-Lot 3

Alle drei könnte man als meine „Guilty Pleasures“ bezeichnen, da sie alle nicht sehr gut sind, ich aber trotzdem viel Zeit mit ihnen verbracht habe. Weil es das am wenigsten eintönige Spiel ist und die Idee des Originalspiels recht gut aufnimmt, gewinnt hier Angry Birds Go!.

Bester Podcast

Nominiert sind:

Fortsetzung folgt
LeCast
Sanft & Sorgfältig

Zum kleineren Teil aus Lokalpatriotismus (die Macher kommen aus Thüringen), zum größeren Teil aber, weil der Podcast mein Lieferant für Serienvorschläge ist, gewinnt hier Fortsetzung folgt.

Unterhaltsamste Medienperson des Jahres

Da muss es keine weiteren Nominierten geben, der Sieger heißt (wie im letzten Jahr) eindeutig Jan Böhmermann.

Nervensäge des Jahres

Hier sind nominiert:

Boris Becker
Robert Lewandowski
Uli Hoeneß

Auffälligerweise kommen alle drei aus dem Umfeld des Sports. Lewandowski darf gerne endlich nach München gehen, und der scheinheilige Hoeneß wird sehr wahrscheinlich nicht dorthin gehen, wo er eigentlich hingehen müsste, wenn alles mit rechten Dingen zugeht. Am anstrengendsten, weil auch das-eigene-Denkmal-zerstörend fand ich die medialen Auftritte von Boris Becker, der in dieser Kategorie „gewinnt“.

V/H/S/2

29 Dez

VHS2Vor gut einem Jahr sah ich den Found-Footage-Horrofilm „V/H/S“ und war davon ziemlich angetan. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, als ich dieser Tage die Fortsetzung „V/H/S/2“ angeschaut habe, die für den deutschen Markt in „S-VHS“ umbenannt wurde. Wie beim Vorgänger handelt es sich um eine lose Aneinanderreihung von Kurzfilmen, die durch eine Rahmenhandlung zusammengehalten werden. Diesmal dringen dabei ein Mann und eine Frau in ein leerstehendes Haus ein und schauen sich dort herumliegende VHS-Kassetten an. Sowohl der Rahmenfilm als auch die einzelnen Kurzfilme wurden mit verwackelten Kameras aufgenommen und sollen somit eine gewisse Unmittelbarkeit transportieren.

Beim ersten Abschnitt namens „Clinical Trials“ gelingt dies noch sehr gut. Da wurde einem Mann, der bei einem Autounfall ein Auge verloren hat, stattdessen eine Kamera eingesetzt, die fortlaufend filmt. Mit ihr sieht er tote Menschen in seinem Haus, was erwartungsgemäß für einige Schockeffekte sorgt. Doch schon beim zweiten Kurzfilm, „A Ride In The Park“, geht das Konzept der losen Aneinanderreihung schief. Denn der Film fällt im Vergleich zum ersten qualitativ extrem ab. Es geht um einen Radfahrer, der eine Helmkamera trägt und im Wald auf Zombies trifft, die ihn durch einen Biss selbst in einen Zombie verwandeln. Die Geschichte ist der übliche, mittlerweile langweilige Standard im Bereich der Zombieverfilmungen, die Effekte sind offensichtlich billig, und vor allem beginnt „V/H/S/2“ bei diesem Segment, statt auf Schock lieber auf ekelhafte blutige Sequenzen zu setzen.

Der dritte Kurzfilm namens „Safe Haven“ beginnt verstörend, weil ein nicht untertiteltes Interview in indonesischer Sprache gezeigt wird. Man kann sich erschließen, dass es um ein Filmteam geht, das eine Dokumentation über eine Sekte drehen will. Im Gebäude, in dem die Sekte Schulungen durchführt, kommt es dann zu seltsamen Ereignissen, und die Handlung wird immer abgedrehter. Jedes Mitglied des Filmteams hat eine eigene Kamera, und man verliert schnell den Überblick, wessen Perspektive man nun verfolgt. Die Effekte sind zum Teil extrem beeindruckend, aber eben auch sehr blutig und brutal. Die abschließende Sequenz des Kurzfilms war außerdem das ekelhafteste, das ich je in einem Film gesehen habe, und dabei wird noch nicht einmal Blut vergossen.

Der abschließende Film, „Slumber Party Alien Abduction“, verrät durch seinen Titel schon alles, was passiert. Er ist ähnlich vorhersehbar und unspektakulär wie der Abschnitt mit den Zombies zuvor und nervt eigentlich nur noch. Auch der Abschluss des Rahmenfilms trägt zum letztlich enttäuschenden Gesamteindruck von „V/H/S/2“ bei. Ich fand es vor allem schade, dass nach dem guten ersten Abschnitt nicht das Niveau gehalten werden konnte. Wer also einen guten Horror-Kurzfilm schauen will, dem sei „Clinical Trials“ empfohlen, danach kann „V/H/S/2“ bedenkenlos wieder abgeschaltet werden.

Kleine Videoparade

19 Dez

Da ich gerade nicht so richtig zum Bloggen komme, aber trotzdem ein Lebenszeichen von mir geben wollte, binde ich mal drei coole Videos ein, über die ich in letzter Zeit im Netz gestolpert bin.

Zunächst der lustige Kurz-Zeichentrickfilm „Carpark“ vom Birdbox Studio. Den habe ich mindestens 100 Mal gesehen, weil meine Tochter ihn so liebt:

 

Dann die wohl spektakulärste Werbung aller Zeiten:

 

Und zum Schluss ein nett animiertes Video über die Evolution von Formel-1-Autos:

 

Demnächst kommt wieder mehr mit Text.

Wie zu DDR-Zeiten

12 Dez

Viele Scherze, die Westdeutsche über die ehemalige DDR machen, basieren darauf, dass man damals mehr als 10 Jahre warten musste, bis man einen Trabant geliefert bekam, den man bestellt hat. Diese Zeiten sind allerdings vorbei – könnte man meinen.

Ich war diese Woche unterwegs, weil ich mir ein iPad Air kaufen wollte. Ich habe bislang immer nur aus zweiter Hand von den – ich sag mal – Besonderheiten gehört, die im Zusammenhang mit der Beschaffung von Geräten der Firma Apple stehen. Dass beispielsweise Menschen tagelang vor Läden campieren, wenn sie als erste die Mobiltelefone einer neu erschienenen Generation in Händen halten wollen, da die Produkte so schnell ausverkauft sind. Das iPad Air, das ich zu kaufen vorhatte, ist nun schon seit über einem Monat im Handel, und ich dachte mir, dass das genügend Zeit war, um die Lager in auf Produkte der Marke Apple spezialisierten Läden dem in der Vorweihnachtszeit zu erwartenden Interesse entsprechend zu füllen. Ich betrat also einen solchen Laden, bat um die Heranschaffung eines verpackten iPad Air aus dem Lager – und wurde darüber informiert, dass es dort kein einziges Exemplar mehr gibt. Auf meine Frage, wie es denn mit Bestellen aussieht, wurde mir gesagt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass das gewünschte Produkt noch vor Weihnachten geliefert wird – wohlgemerkt einem Termin, der rund 2 Wochen in der Zukunft lag.

Ich ging also in einen Technikmarkt, einen, der eine breite Palette an Geräten, so auch Tablet-PCs, verschiedener Marken führt. Denen von Apple wurde hier die übliche Bühne geboten. Gerade ließ sich eine Familie in Sachen iPad beraten, und ohne dass ich selbst fragen musste, erhielt ich bei diesem Beratungsgespräch meine Auskunft: Alle Geräte sind ausverkauft. Der Kommentar des Verkäufers zur Familie war übrigens: „Na, dann wissen Sie ja jetzt zumindest, was für ein Gerät Sie haben wollen.“

Irgendwie verstehe ich nicht, dass es in unseren Zeiten noch passieren kann, dass bestimmte Produkte nicht mehr im Laden zu haben sind. In einem vielleicht, aber in allen Läden der Stadt? Natürlich tragen nicht die Geschäfte die Schuld am Lieferengpass, sondern die beliefernde Firma. Warum diese allerdings nicht schleunigst für Nachschub sorgt, wenn die Lager leergekauft sind, erschließt sich mir nicht. Letztlich musste ich doch wieder auf eine Online-Bestellung zurückgreifen, um an mein iPad zu kommen. Gewählt habe ich Apple selbst. Ich weiß, es ist angesichts der riesigen Gewinnspanne beim Verkauf der Geräte nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber wenn ich nicht bei Apple hätte bestellen müssen, sondern mein iPad gleich aus dem Laden hätte mitnehmen können, dann hätte sich Apple die Kosten für Verpackung und Versand ersparen können. Und ich hätte mein Gerät gleich in der Hand gehabt und müsste nicht eine Woche warten.

„Friends“ – Trivia-Quiz

3 Dez

Weil mir das Erstellen vom HIMYM-Trivia-Quiz gestern so viel Spaß gemacht hat, habe ich heute mal eins für die Serie „Friends“ zusammengestellt. Es sind wieder Richtig-Falsch-Fragen, die sich auf die gesamte Laufzeit der Serie beziehen. Diesmal stehen die Antworten direkt unter den Fragen, also einfach mit gedrückter Maustaste über die weiße Fläche unter einer jeden Frage fahren.

1. Keiner der Freunde war Koch von Beruf.
Falsch. Monica war Köchin.

2. Rachel arbeitete für Louis Vuitton.
Falsch. Sie arbeitete für Ralph Lauren. Allerdings bekam sie am Ende der Serie ein Angebot von Louis Vuitton, das sie aber ablehnte, weil sie dafür nach Paris hätte ziehen müssen.

3. Monica war in ihrer Jugend übergewichtig und nahm ab, weil sich Chandler über sie lustig gemacht hat.
Richtig.

4. Ross war zweimal verheiratet.
Falsch. Carol & Emily & Rachel macht 3 geschiedene Ehen.

5. Joey wohnte eine Zeitlang mit Phoebe zusammen.
Falsch. Nachdem Chandler aus der gemeinsamen Wohnung mit Joey auszieht, wohnt Joey eine Weile mit Rachel zusammen.

6. Zu Beginn der Serie verließ Rachel ihren Ehemann nach einem Streit direkt nach der Trauung. Daher kam sie im Hochzeitskleid ins Central Perk und traf dort auf die restlichen „Friends“.
Falsch. Rachel verlässt die Hochzeit, bevor die Trauung vollzogen wurde.

7. Phoebe hatte eine Zwillingsschwester.
Richtig. Sie hieß Ursula.

8. Chandler nahm am Ende der Serie einen Job als Journalist an.
Falsch. Chandler arbeitete am Ende in einer Werbeagentur.

9. Ross hatte zeitweise einen Hund namens Marcel.
Falsch. Marcel war ein Affe.

10. Chandler und Monica kamen in London zusammen.
Richtig. Anlass für die Reise war Ross‘ Hochzeit mit Emily.

11. Im Verlauf der Serie wurden 6 Kinder geboren.
Richtig. Phoebe trug für ihren Bruder und dessen Frau Drillinge aus, Rachel und Ross bekamen Emma, und Chandler und Monica wurden am Ende Eltern der Zwillinge Jack und Erica.

12. Am Ende der Serie waren alle 6 Freunde in festen Beziehungen.
Falsch. Zwar waren Monica und Chandler miteinander und Phoebe mit Mike verheiratet sowie Ross und Rachel wieder zusammen, aber Joey war am Ende noch Single.

„How I Met Your Mother“ – Trivia-Quiz

2 Dez

Da ich gerade ein paar interessante Seiten mit Facts über „How I Met Your Mother“ gefunden habe, war mir mal danach, ein paar Wahr-oder-Falsch-Fragen dazu zu formulieren (möglicherweise gibt es minimale Spoiler für alle, die nicht auf Stand Ende 8. Staffel sind). Die Antworten sowie die Quellen befinden sich am Ende.

  1. Ted war nie verlobt, bevor er seine zukünftige Frau traf.
  2. Marshall hat in einer Band gespielt.
  3. Obwohl Robin aus Kanada kommt, ist ihre Darstellerin US-Amerikanerin.
  4. Barney benutzt seine Catch-Phrases „Wait for it!“, „Suit up!“ und „What up!“ bereits in der allerersten Folge.
  5. Lily arbeitet zum Zeitpunkt der Hochzeit von Robin und Barney als Kindergärtnerin.
  6. Barney trug mehr als 10 Folgen lang den Duck Tie (die Krawatte mit Entenaufdruck).
  7. Marvin, der Sohn von Lily und Marshal, wurde nach Lilys Vater benannt.
  8. Marvin hat keinen zweiten Vornamen.
  9. Ted hatte Dates mit mindestens 29 Frauen, bevor er mit der Mutter zusammenkam.
  10. Die Ehemänner der Darsteller von Lily, Robin und Barney spielen in der Serie Gastrollen.
  11. Der Darsteller von Ted erhält als Hauptfigur der Serie das meiste Geld pro Folge.
  12. Katy Perry, Britney Spears und Lady Gaga hatten Gastauftritte in der Serie.

Die Antworten (zur Sichtbarmachung die Maus mit gedrückter Taste über die Fläche bewegen):

1. Falsch. Ted war mit Stella verlobt (in Staffel 3/4).
2. Richtig. Die Band hieß „The Funk The Whole Funk And Nothing But The Funk“ und spielte ein einziges Konzert. Marshall war der Sänger.
3. Falsch. Cobie Smulders wurde in Vancouver (Kanada) geboren.
4. Richtig.
5. Falsch. Lily ist ab Ende der 8. Staffel die Kunstberaterin des Captains.
6. Richtig. Insgesamt waren es 11 Folgen.
7. Falsch. Er wurde nach Marshalls Vater benannt.
8. Falsch. Sein zweiter Vorname lautet Wait-for-it.
9. Richtig.
10. Richtig. Der Darsteller von Sandy Rivers, Alexis Denisof, ist der Ehemann von Alyson Hannigan (Lily), Taran Killam (Blauman) ist mit Cobie Smulders (Robin) verheiratet, und der Darsteller von Scooter, David Burtka, ist mit Neil Patrick Harris (Barney) verheiratet.
11. Falsch. Neil Patrick Harris (Barney) bekommt 210.000 Dollar pro Folge, während die anderen zusammen auf 120.000 Dollar kommen.
12. Falsch. Lady Gaga nicht.

Die Quellen:

http://cheezburger.com/6954587904
http://thoughtcatalog.com/michael-koh/2013/12/10-little-known-facts-about-how-i-met-your-mother
– Das Gehirn des Verfassers der Fragen

10 Gründe, warum NASCAR: Redline das schlechteste teure iOS-Spiel überhaupt ist

1 Dez

Ich hatte mir ernsthaft überlegt, die 4,49 Euro zu bezahlen, die üblicherweise für das Spiel NASCAR: Redline fällig sind, und wenn nicht vor einigen Tagen eine Gratisaktion dazwischen gekommen wäre, hätte ich es sicher auch irgendwann gemacht – und es bald danach bereut. Denn wie die Überschrift dieses Betrags nahelegt, ist das Spiel kein bisschen gut.

NASCAR: Redline ist kein klassisches Rennspiel, wie man vielleicht denken könnte, wenn man im Namen die Abkürzung für die National Association for Stock Car Auto Racing liest. Vielmehr geht es in Redline darum, als Rennleiter einen Fahrer zum Erfolg zu führen, indem man sein Auto den Gegebenheiten der Rennstrecke entsprechend anpasst und mit gewonnenen Preisgeldern verbessert, während des Rennens Boxenstopps anordnet und die Boxencrew durch Trainingseinheiten immer schneller und weniger fehleranfällig macht. Klingt für mich als Rennspiele-Freund theoretisch sehr interessant, scheitert aber praktisch an den folgenden 10 Punkten:

  1. Ein Rennwochenende beginnt mit einem dümmlichen Geschicklichkeitsspiel, dem „Tuning“. Dabei muss man das Gaspedal treten und loslassen, um in bester Guitar-Hero-Manier grüne Balken zu treffen. Da die Balken mit Fortschreiten des Spiels immer schmaler werden, wird das ohnehin wenig Spaß machende Spiel mit der Zeit immer unerträglicher.
  2. Mit einem guten „Tuning“ erreicht man angeblich eine gute Platzierung in der Startaufstellung. Allerdings ist diese vollkommen willkürlich und hat nichts damit zu tun, wie gut oder schlecht man das „Tuning“ abgeschlossen hat. Man kann seine Sache gut machen und trotzdem auf dem letzten Platz landen, und man kann schlecht sein und trotzdem eine vernüftige Platzierung erreichen.
  3. Im Rennen selbst gibt es auch Minispiele, bei denen man durch Betätigen von Gas und Bremse bestimmte Geschwindigkeitsbereiche erreichen muss. Hier hat es sehr viel mit Glück zu tun, ob das Erreichen eines Bereichs auch anerkannt wird. Es ist mir oftmals passiert, dass ich mehr als einmal im Bereich war und schon wieder Gas gab, aber trotzdem nicht der nächste Bereich angezeigt wurde. In schlimmsten Fall verursacht man einen Unfall, wenn man nicht alle Bereiche in der knappen Zeit erreicht, muss zum Reparieren zur Box und verliert Plätze.
  4. Auch wenn man das eben geschilderte Minispiel gut absolviert, hat das nicht zwangsläufig eine Auswirkung auf den Rennverlauf. Denn oft passierte es mir, dass geschrieben stand, dass mein Auto ein anderes überholt hat, ich aber trotzdem noch die gleiche Position inne hatte wie vor dem Minispiel. Auf der anderen Seite kam es sehr oft vor, dass ich nach einem Minispiel einen Platz gutmachte, den ich Sekunden später wieder verlor.
  5. Ein Rennen ist einfach nur elend lang. Wenn man auf die maximale Spielgeschwindigkeit (16x) schaltet, erkennt man nichts mehr vom Renngeschehen und kann sein Auto nicht rechtzeitig zum Boxenstopp schicken. Schaltet man auf die nächstniedrige Stufe (8x), dann zieht sich das Rennen dank teilweise 500 Runden anstrengend in die Länge. Es erscheint mir angescihts dessen wie purer Hohn, dass man ein Rennen auch in einfacher Geschwindigkeit (=Echtzeit!) verfolgen kann.
  6. Ein gutes Spiel motiviert dadurch, dass man mit der Zeit immer besser wird; bessere Platzierungen sorgen für mehr Preisgeld sorgen für bessere Updates sorgen für bessere Platzierungen. Bei NASCAR: Redline stellt sich diese Spirale keineswegs ein. Nach 40 Rennen (ja, tatsächlich, so lange habe ich schon durchgehalten) war meine beste Platzierung ein 17. Rang, viermal landete ich unter den besten 20. Und nachdem ich mein Auto in der ersten Saison mit diversen neuen Bauteilen besser gemacht habe, bin ich in die zweite Saison erstmal mit zwei letzten Plätzen gestartet.
  7. Ähnliches wie im soeben genannten Punkt stellt sich auch im Rennen selbst ein. Man fährt gemütlich um Platz 20 herum, und ganz plötzlich, ohne dass irgendetwas passiert (Tank voll, Reifen in Ordnung, Auto in Ordnung), verliert man Platz um Platz und findet sich nach wenigen Runden auf Rang 40 wieder.
  8. Die Höhe der Preisgelder folgen keiner nachvollziehbaren Logik. Für letzte Plätze bekommt man oft mehr Geld als für bessere. Bei einem Rennen habe ich für Platz 27 über 100.000 Dollar erhalten, für den besagten 17. Platz war es weniger.
  9. Wie ich gestern schon geschrieben habe, greift das Spiel auf Mechanismen zurück, die für Free-to-play-Spiele üblich sind, nämlich auf Wartezeiten, die durch das Zahlen echten Geldes zu vermeiden sind. Wenn man nämlich ein Teil seines Autos verbessern will, muss man danach mindestens eine Minute warten, bis man das Teil nutzen kann. Wenn ich momentan meinen Motor auf die 4. Stufe (von 5) verbessern will, so muss ich bereits 30 Minuten darauf warten. Wieso kann man von einem verhältnismäßig hochpreisigen Spiel nicht erwarten, dass man es auch ohne lästige Wartezeiten nutzen kann?
  10. Das Spiel frisst 1,2 Gigabyte auf dem mobilen Gerät. Angesichts der soeben aufgezählten Punkte und des daraus schlussfolgerbaren Umstands, dass sämtliche Zeiten, Platzierungen und Werte zufällig erhoben, willkürlich und ausgewürfelt sind, ist das ein ordentlicher Datenhaufen. Sehr wahrscheinlich werden 98 Prozent davon für die mäßigen Zwischensequenzen benötigt, mit denen die unter Punkt 3 erwähnten Minispiele unterlegt sind.