Archiv | April, 2012

Neues Album von Serj Tankian

27 Apr

Nachdem heute mit der Veröffentlichung von Marilyn Mansons Album „Born Villain“ der von mir hier ausgerufene Musik-April zu Ende ging – ich habe allerdings bislang weder Manson noch Die Ärzte noch Rufus Wainwright gehört -, habe ich heute herausgefunden, dass Serj Tankian am 10. Juli ein neues Album herausbringen wird. Es wird „Harakiri“ heißen, einen interaktiven Teaser-Trailer zur Single „Figure it out“ (die wohl schon am 1. Mai kommt) gibt es schon zu sehen – unter anderem hier:

 

Das Video ist lustig, das Lied zumindest gewöhnungsbedürftig – aber das ist nur meine Meinung.

Provocateur-Newsletter 7/2012

26 Apr

Heute ging der neue Provocateur-Newsletter raus – ein bisschen verzögert, weil wir gerade intensiv an der neuen Ausgabe arbeiten. Von mir sind die folgenden Texte:

Facebooks Börsengang
Insignien der Macht – „Spielzeuge“ für reiche Männer (eigentlich eine Doppelseite im aktuellen Heft)
Mit Zittern ins Finale – über das Champions-League-Halbfinalspiel Real vs. Bayern
Puck-Jäger – über die Eishockey-WM 2012

Roadtrip

23 Apr

Am Wochenende habe ich mit meiner kleinen Familie einen Roadtrip gemacht. Wir haben uns ein Auto gemietet und sind nach Ost-Ungarn in die Heimatstadt meiner Frau gefahren. Es war das erste Mal, dass unsere Tochter Wien verlassen hat, und das erste Mal, dass sie eine längere Strecke mit dem Auto gefahren ist. Und es war so anstrengend, wie wir es vorher erwartet hatten.

Von Wien aus schlief die Kleine, aber als wir an der österreichisch-ungarischen Grenze halten mussten, um eine Vignette zu kaufen, wachte sie auf, weil ihr plötzlich das monotone Geräusch und die Bewegung fehlten. Kurz danach mussten wir wieder anhalten, weil sie Hunger hatte und wir ihr ihren Brei geben mussten. Kalt wollte sie ihn nicht, also mussten wir ins Raststätten-Restaurant, in dem glücklicherweise ein netter Kellner das Gläschen warm machte. Meine Frau und ich aßen gleich jeder einen Palacsinta.

Nach der Pause hielt sie gut durch, aber dann wurde ihr wieder langweilig und sie schrie, ohne dass man sie beruhigen konnte. Also machten wir wieder eine Pause, und im Wesentlichen war das der Rhythmus, mit dem wir die letzten zwei Drittel der Strecke hinter uns brachten: Pause – Ruhe im Auto – Babygeschrei im Auto – Pause.

Nach acht Stunden Fahrt haben wir es dann tatsächlich in halbwegs humaner Zeit geschafft, bei den Schwieger-/Groß-Eltern anzukommen, die uns gewohnt lecker bewirteten.  Und am nächsten Tag ging es dann für mich allein die gleiche Strecke zurück, weil meine Frau und meine Tochter die nächsten vier Wochen in Ungarn verbringen werden, während ich in der Arbeit die Hochproduktionsphase hinter mich bringe.

Das Lieder-Erscheinungsjahr-Ratespiel

14 Apr

Als wir heute nach dem Abendessen noch zusammensaßen, spielten mein Bruder und ich ein lustiges Spiel. Das Radio lief, und ich probierte die App Soundhound aus. Diese erkennt binnen Sekunden, welches Lied gerade läuft, wenn man das mobile Gerät an den Lautsprecher hält. Außerdem gibt es zusätzliche Informationen wie das Album, auf dem das Lied erschienen ist, sowie dessen Veröffentlichungsjahr. Wir hörten Radio Bob, auf dem auch ältere Musik lief, und begannen irgendwann, zu raten, aus welchem Jahr das Lied ist, das wir gerade hören. Kurze Zeit später hatten wir die Regeln festgelegt: Jeder sagt bei einem Lied eine Jahreszahl, und wer näher am tatsächlichen Jahr der Veröffentlichung dran ist, der bekommt einen Punkt. Zwei Punkte gibt es, wenn das Jahr genau mit dem Tipp übereinstimmt.

Mein Bruder gewann mit 6:4.

Kurztrip in die Heimat

14 Apr

Gestern abend brach ich zu einem Kurzaufenthalt nach Deutschland auf, da mein Bruder diese Woche Geburtstag hatte. Seit fast einem Jahr war ich nicht in Deutschland, und meine Oma habe ich genauso lange nicht gesehen – die Anderen sehe ich ja zumindest regelmäßig über Skype.

Also fuhr ich gestern 7 Stunden mit dem Zug, hatte einen Übergang von 10 Minuten, den ich problemlos geschafft habe. Vor Regensburg hingen deutsche und bayerische Flaggen in einer Kleingartenanlage, ansonsten war der Übergang von Österreich aus nahtlos. Was mich sehr überraschte: Mein Zug war 10 Minuten früher am Ziel. Von wegen dauernd verspätete Bahn…