Tag Archives: Kurzgeschichte

Sonnenblumen

22 Apr

Es stellte sich heraus, dass mein Text „Sonnenblumen“ beim Wettbewerb „Stimmen gegen Rechts“ (der noch Worte gegen Rechts hieß, als ich den Text losschickte) , veranstaltet vom Verband deutscher Schriftsteller in ver.di, nicht in die engere Wahl kam.

Nicht so schlimm, so konnte ich ihn auf meinen Nebenblog Kordsgeschichten stellen. Hier ist er: „Sonnenblumen“.

Das Layout einer Kurzgeschichte in der Tageszeitung

8 Dez

In der heutigen Ausgabe der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ gibt es die Kurzgeschichte „Das Schulfoto“ von Clemens J. Setz zu lesen. Ich mag ja Kurzgeschichten an sich, weil sich darin in wenigen Worten ganze Welten entfalten, sich nicht mit langatmigen Beschreibungen aufgehalten wird und man eine Geschichte mal schnell zwischendurch lesen kann. So ging es mir heute mittag auch mit „Das Schulfoto“, was ich als eine richtig gute Geschichte empfand. Sie verfolgt eine interessante Idee, hält die Spannung und deutet oft nur an. Nachlesen kann man sie hier.

Ich fand es allerdings recht seltsam, wie die Geschichte in der Zeitung abgedruckt war. Hier sind zwei der drei Seiten zu sehen, die sie einnahm:

IMG_1008     IMG_1007

Ich habe mich beim Lesen gefragt, wieso die Geschichte unbedingt wie ein Zeitungsbeitrag gelayoutet sein musste. Sie hat sinnloserweise Zwischenüberschriften und hervorgehobene Zitate, und auch die Unterschriften unter den Stock-Fotos, die überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun haben, sind Zitate aus der Geschichte. Hatten die Zeitungsmacher Angst, dass die Geschichte ohne übliche Layout wie eine wenig einladende Bleiwüste aussieht? Man wurde immer aus der Geschichte herausgerissen, wenn eine Zwischenüberschrift oder ein Zitat eingeschoben wurde. Ich finde, man hätte es bei den Bildern belassen können – und bei einer vernünftig zusammenhängend abgedruckten Geschichte.

Ich im hEFt

1 Okt

Heute kommt die aktuelle Ausgabe des kostenlosen Magazins hEFt für Literatur, Stadt und Alltag heraus und liegt in verschiedenen Cafés, Büchereien und anderen Orten in Erfurt aus, außerdem in anderen Städten in Thüringen (Weimar, Gotha, Jena, Ilmenau, Suhl). Die Liste der Verteilerstellen ist hier zu finden. Parallel kann das Magazin auch hier als PDF heruntergeladen werden.

Mein Beitrag „Nicht mein Fleisch und Blut“ ist auf den Seiten 43 und 44 abgedruckt.

Nachtrag vom 1. Juni 2013: Nach dem Relaunch der Heft-Homepage habe ich die Links dieses Eintrags aktualisiert.

Mein Oktober

30 Sep

Der Oktober wird ein ereignisreicher Monat für mich, und morgen geht’s gleich los. Denn dann kommt in meiner alten Heimatstadt Erfurt die neue Ausgabe eines kostenlos verteilten Literaturmagazins namens hEFt heraus – schon für sich genommen sehr interessant, ich habe es damals immer gern gelesen. In dieser Ausgabe wird noch dazu eine Geschichte von mir abgedruckt sein, und ich freue mich sehr darauf,  in ein paar Tagen mein Autorenexemplar in Händen halten zu können.

In der Arbeit werde ich im Oktober zwei Kundenmagazine fertigstellen und mich um die neuen Ausgaben von Provocateur und be styled kümmern, die dann im November fertig sein müssen. Außerdem habe ich am 11. Oktober einen PR-Termin, bei dem ich zum ersten Mal in meinem Leben Segway fahren werde – und noch etwas anderes tun, über das ich aber erst danach berichten möchte.

Und schließlich wird am Ende des Monats mein neuer iPod Touch geliefert. Mir ist Mitte dieses Jahres mein aktuelles Gerät heruntergefallen, und die Glasscheibe des Displays ist gerissen. Erstaunlicherweise funktioniert alles noch, aber ein ganzes Stück des Bildschirms ist nicht mehr sichtbar, über die Risse sollte man nicht so oft mit dem Finger fahren, und man muss Angst haben, dass kleine Splitter abblättern – auch wenn ich alles großzügig mit Klebestreifen geflickt habe. Es wird jedenfalls Zeit für einen neuen iPod Touch, und ich habe mir erstmals etwas anderes als den schwarzen bestellt, nämlich den weißen. Amazon sagt, er wird dort zwischen dem 23. Oktober und dem 2. November losgeschickt.

Reaktionen (2)

12 Sep

Es geschah vor gut einer Woche, dass ich frühmorgens auf die Statistik meines Blogs schaute und bereits eine überraschend hohe Anzahl von Besuchern zu verzeichnen hatte. Ich schaute dann bei den Referrern und sah dort „bildblog.de“. Da ich den Feed von bildblog.de abonniert habe, schaute ich gleich mal nach, was denn da los ist, und in der Tat: In der Kategorie „6 vor 9“ am 3. September wurde mein Blog-Eintrag „BILD versteht Jan Böhmermanns Humor nicht“ erwähnt. Wie man darauf kam, weiß ich nicht, ich konnte nur erfreulicherweise zuschauen, wie die Zugriffszahlen minütlich nach oben gingen und am Ende allein dieses Tages bei knapp 8.000 Besuchern stehenblieb.

Außerdem hatte ich einmal hier erwähnt, dass ich bis Ende August eine Kurzgeschichte für ein Literaturmagazin schreiben wollte. Das hatte ich geschafft (einen Tag vor Redaktionsschluss, logisch), und heute habe ich erfahren, dass die Redaktion entschieden hat, meine Geschichte zu drucken. Ich hatte ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet und mich entsprechend sehr gefreut. Das Magazin kommt genau am 1. Oktober raus und wird sowohl gedruckt als auch als Download verfügbar sein. Selbstverständlich werde ich den Link und sämtliche Infos dann hier auf meinem Blog posten.