Archiv | Juli, 2013

Hundert Helden (29-36): Chicago Bulls

29 Jul

Chicago_BullsIn dieser Kategorie stelle ich Personen des öffentlichen Lebens vor, die meine Kindheit und Jugend geprägt haben.

Diesmal: Chicago Bulls von 1995 bis 1998

Eine Anmerkung vorweg: Bei der Zählung für die Hundert Helden habe ich die Mitglieder der Mannschaft berücksichtigt, die mir in Erinnerung geblieben sind. Das sind: Michael Jordan, Scottie Pippen, Dennis Rodman, Ron Harper, Luc Longley, Steve Kerr, Toni Kukoc und Trainer Phil Jackson.

Warum so heldenhaft? Wie wohl die meisten Sportinteressierten meiner Generation kam auch ich nicht daran vorbei, von Michael Jordan beeindruckt zu sein. Mich hat aber vor allem das gesamte Team und das Drumherum so beeindruckt, dass ich regelmäßig nachts aufgestanden bin, um Spiele im Fernsehen zu sehen. Vor den Matches bekam ich regelmäßig eine Gänsehaut, wenn die Spieler mit beeindruckender Licht- und Musikuntermalung vorgestellt wurden. Die Mannschaft kam mir immer so vor wie eine Gruppe von Superhelden: Da war der Alleskönner Michael Jordan, sein Assistent Scottie Pippen, der exzentrische Dennis Rodman, der sich für jedes Spiel seine Haare in einer anderen Farbe färbte und trotz geringerer Größe außergewöhnlich viele Rebounds holte, der Dreh- und Angelpunkt Ron Harper, der rothaarige Australier Luc Longley, der nichts weiter machen musste als groß zu sein, Toni Kukoc, der damals beste Spieler Europas, bei dem sich die Bulls leisten konnten, ihn immer erst von der Bank kommen zu lassen, und Steve Kerr, der die Bälle sogar von der Umkleidekabine aus versenkte. Dazu der Trainer Phil Jackson, der Magier an der Seitenlinie. In dieser Formation (ergänzt um ein paar weitere Ersatzspieler) waren die Chicago Bulls praktisch unschlagbar und holten zwischen 1995 und 1998 drei Meisterschaften in Folge.

Wie ging es weiter? Nachdem 1998 Rodmans Vertrag nicht verlängert und Pippen nach Houston transferiert wurde, beendete Jordan seine Karriere. Die Mannschaft zerbrach vollständig: Jackson wechselte nach Los Angeles, Kerr nach San Antonio, Longley nach Phoenix. Mit den verbliebenen Harper und Kukoc waren die Bulls in den Folgejahren nicht einmal ansatzweise so erfolgreich wie zuvor.
Später hat es Jordan mit einem Comeback in Washington probiert, Kerr, Harper und Jackson wurden mit anderen Mannschaften nochmals Meister, und Rodman wurde Wrestler.

Und heute? Selbstverständlich spielt keiner der Helden von damals heute noch Basketball. Michael Jordan besitzt die Charlotte Bobcats (ab 2014 Charlotte Hornets) und hat dieses Jahr zum zweiten Mal geheiratet. Dennis Rodman hat es zuletzt als guter Freund eines asiatischen Diktators in die Schlagzeilen geschafft.

„Colin McRae Rally“ für iOS

26 Jul

CMRRColin McRae war so etwas wie der Ken Block der Vor-YouTube-Generation: Auch Menschen, die nichts mit dem Rallye-Rennsport anfangen konnten, kannten seinen Namen. Das lag vor allem an der Spielserie, der McRae seit 1998 seinen Namen gab. McRae selbst verunglückte 2007 bei einem Hubschrauberunglück tödlich. Die Serie wird jedoch bis heute fortgesetzt; seit „Colin McRae: DiRT 2“ von 2009 – und so schließt sich der Kreis – fungiert Ken Block, der mir im Interview vor gut 2 Jahren sagte, dass er mit McRae befreundet war, als technischer Berater der Entwickler. Vor Kurzem erschien mit „Colin McRae Rally“ die erste Umsetzung für Apples mobile Geräte, und als alter Rennspielfan musste ich mir die App natürlich besorgen.

Eine Rallye unterscheidet sich signifikant von Asphaltrennen auf geschlossenen Rennstrecken: Man fährt auf einem abgesteckten Kurs durch das Gelände und bekommt von seinem Beifahrer gesagt, in welche Richtung die nächste Kurve geht, wie scharf sie sein wird und ob es sonstige Schwierigkeiten im nächsten Streckenabschnitt geben wird, wie Felsbrocken am Straßenrand oder eine Kurve, die man wegen eines Hindernisses nicht abkürzen darf. Zudem fährt man nicht zeitgleich mit seinen Gegnern, sondern gegen die Zeit, die dann mit der der Gegner verglichen wird, um eine Rangfolge zu erstellen. Die Zeiten von einzelnen Etappen werden schließlich addiert, und der Fahrer mit der schnellsten Gesamtzeit ist Sieger.

So läuft es auch bei „Colin McRae Rally“. Anfangs fährt man eine Rallye mit 6 Etappen in Australien und hat nur ein Auto zur Wahl. Ist man erfolgreich, schaltet man weitere Rallyes und Autos frei. Außerdem kann man einzelne Rallyes und Etappen fahren, um neue Bestzeiten zu erreichen. Für das Rennen selbst hat man die Wahl zwischen Touch- und Bewegungssteuerung; da ich bei solchen Spielen die Bewegungssteuerung generell nicht mag, habe ich sie auch nicht getestet, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass sie sehr präzise ist. Zudem kann man wählen, ob man die Kamera hinter oder vor dem eigenen Auto platzieren möchte. Die Anweisungen, in welche Richtung es geht, bekommt man nicht nur gesagt, sondern auch mit farbigen Pfeilen angezeigt. So kann man rechtzeitig seine Geschwindigkeit anpassen oder entsprechend vorsichtig fahren. Am oberen Rand des Bildschirms kann man dank zweier Auto-Piktogramme sehen, wie weit man in der Etappe ist und wie man sich gegen den Computergegner schlägt. Außerdem gibt es in jeder Etappe Zwischenzeiten, dank derer man sich orientieren kann, wie viel Vorsprung beziehungsweise Rückstand man hat.

Einen sehr interessanten Aspekt finde ich das Schadensmodell. Man kann nicht einfach sein Auto zu Schrott fahren und unbeschadet das Rennen zu Ende bringen. Vielmehr verschlechtert sich mit jedem Crash die Performance, und das hat sogar Folgen über die Etappe hinaus. Man kann nämlich immer nur alle 2 Etappen sein Auto reparieren lassen. Baut man also in der ersten Etappe der Rallye einen schweren Unfall, muss man mit dem beschädigten Auto auch die zweite Etappe fahren. Dazu kommt, dass die Reparaturzeit begrenzt ist und man im schlimmsten Fall gar nicht alle Schäden beheben kann. Das macht Rennen sehr spannend und zwingt zum vorausschauenden Fahren.

Insgesamt finde ich „Colin McRae Rally“ technisch sehr gelungen, habe aber drei Kritiken zu äußern. Einmal dauert das Laden eines Rennens relativ lange, was man aber verschmerzen kann, spätestens wenn man sieht, wie gelungen die Grafik und wie schön die Optik im Rennen ist. Dann sind die Hindernisse im Rennen zuweilen recht unrealistisch: Da bleibt man nämlich gerne mal mit seinem fetten Rallyewagen an einem dünnen Bäumchen hängen und zieht sich einen Schaden zu. Oder man fährt gegen einen Busch wie gegen eine Wand. Aber auch das ist nicht so schlimm, schließlich soll man ja die Hindernisse möglichst vermeiden. Was ich aber wirklich störend finde, sind die (zumindest auf dem iPod Touch/iPhone) recht kleinen Steuerungstasten. Es passiert mir regelmäßig, dass ich mich in eine Kurve legen will und das Auto einfach nicht reagiert, weil ich neben die Taste gedrückt habe. Verbunden mit dem oben beschriebenen Schadensmodell kann das eine ganze Rallye versauen. Da wäre es toll gewesen, wenn man die Tasten je nach Bedarf größer einstellen könnte. Aber bis auf ein paar kleinere Mäkeleien (z.B. wird Colin McRae immer Erster oder Zweiter, was dem Konkurrenzkampf etwas die Spannung nimmt) mag ich „Colin McRae Rally“ sehr gerne.

Pflanzen gegen Zombies 2

18 Jul

Pvz2Heute wäre eigentlich der Tag gewesen, an dem der langersehnte zweite Teil von „Plants vs Zombies“ (auf Deutsch „Pflanzen gegen Zombies“) hätte erscheinen sollen. Vor ein paar Tagen gab allerdings Electronic Arts, zu dem mittlerweile Popcap, der Hersteller von PvZ gehört, bekannt, dass sich die Veröffentlichung bis in den Spätsommer verzögern würde. Zum Glück konnte ich mir – dank meines Zweitwohnsitzes in Australien – das Spiel schon vor einer Woche laden und ausführlich zocken. Und hier kommt, was ich davon halte.

Auf den ersten Blick hat sich bei „Plants vs Zombies 2“ im Vergleich zum ersten Teil rein gar nichts verändert. Das gleiche Spielprinzip, die gleichen Pflanzen, selbst die Musik ist gleich geblieben. Doch nach den Tutorial-Levels, in denen erklärt wird, was genau gemacht werden muss, wird einiges anders.

Das Thema in PvZ 2 sind Zeitreisen (daher der zweideutige Untertitel „It’s about time“): Um erneut den Taco zu essen, den er gerade gegessen hat, reist Crazy Dave der (zugegeben etwas dünnen) Story zufolge mit einem Zeitreise-Wohnmobil in die Vergangenheit. Genauer: ins alte Ägypten, später auf ein Piratenschiff und zuletzt in den Wilden Westen. Nicht nur gibt es in jeder der 3 Welten die passend gestalteten Zombies (in Ägypten beispielsweise den Pyramidenforscher-Zombie, der mit seiner Fackel die Pflanzen vor sich einfach anzündet), sondern noch dazu ein jeweils eigenes Leveldesign. Auf dem Piratenschiff fehlen Planken, und man kann Zombies ins Wasser schubsen, der Wilden Westen bietet Draisinen, dank denen die darauf platzierten Pflanzen beweglich werden – natürlich nur im Rahmen der vorgegebenen Schienen.

Wie im ersten Teil bekommt man nach dem erfolgreichen Absolvieren eines Levels etwas geschenkt: Meist ist das eine neue Pflanze, die man ab sofort einsetzen kann, manchmal auch etwas anderes, wie die Möglichkeit, ein paar Sonnen zurückzubekommen, wenn man mit der Schaufel eine Pflanze dem Erdboden gleichmacht. Allerdings ist die Abfolge der Levels nicht mehr strikt stringent. Man kann nun weitere Pfade und somit Bonus-Levels und weitere Extras freischalten, indem man fleißig Schlüssel sammelt, die zufällig in den Levels auftauchen. Eine besonders schöne Idee fand ich, dass man, wenn man alle Levels einer Welt durchgespielt hat, jedes einzelne von ihnen noch dreimal spielen kann, und zwar mit Missionen. Das sind dann solche Aufgaben wie „Gib nicht mehr als 2.000 Sonnen im Level aus“, „Hab nicht mehr als 15 Pflanzen gleichzeitig auf dem Feld“ oder „Lass die Zombies eine bestimmte Linie nicht überschreiten“. Das macht unheimlich Spaß, weil man jedes Mal eine andere Strategie für das eigentlich immer gleiche Level benötigt. Für jedes erfolgreiche Missionslevel erhält man einen Stern, von denen man eine bestimmte Anzahl benötigt, um die nächste Welt freizuschalten.

Auch bei den einsetzbaren Pflanzen hat sich einiges geändert. Es gibt zwar alte Bekannte wie die verschiedenen schießenden Erbsen, die Maispflanzen oder die Kartoffelmine, es kommen aber auch einige neue Pflanzen dazu. Zu den Neulingen zählen beispielsweise der Bonk Choy, ein boxender Broccoli, oder der Bloomerang, dessen Wurfgeschoss den Gegner zweimal trifft. Auch hier waren die Macher sehr kreativ und haben ein paar hübsche neue Kämpfer geschaffen. Eine weitere Neuerung ist der Pflanzendünger, durch den eine beliebige Pflanze für kurze Zeit viel stärker wird. Die Erbsenpflanze schießt plötzlich Dutzende Erbsen in schneller Folge, die Melone wird zur Kanone, die jeden Zombie auf dem Spielfeld auf einmal trifft, und die Wall-Nut setzt sich einen Eisenhelm auf. Auch hier ist man jedes Mal neugierig, was passiert, wenn man den Dünger an einer neuen Pflanze ausprobiert.

Insgesamt finde ich PvZ 2 sehr gelungen und äußerst unterhaltsam. Ich möchte allerdings zum Schluss noch ein paar Worte zu den vorab so gefürchteten In-App-Verkäufen loswerden. PvZ 2 ist grundsätzlich kostenlos, bietet aber die Möglichkeit, bestimmte Inhalte für echtes Geld zu kaufen. Extra dafür wurden drei Power-Ups erfunden, nämlich der Power Pinch (um Zombies mit den Fingern den Kopf abzuschneiden), der Power Toss (um Zombies vom Spielfeld zu werfen) und der Power Zap (um Zombies durch Strom zu töten). Kaufen kann man sich diese für die (schon aus Teil eins bekannten) Münzen, die getötete Zombies verlieren. Zur Orientierung: Eine Münze bringt zwischen 10 und 50 Goldeinheiten (der Diamant bringt 1.000), die Power-Ups kosten allerdings zwischen 800 und 1.200 Goldeinheiten. Allerdings habe ich sie nicht ein einziges Mal einsetzen müssen, da sie nur so etwas wie eine zusätzliche Hilfe, aber nicht nötig sind. Auch Dünger kann man sich für 1.000 Goldeinheiten pro Stück zukaufen, auch das meiner Meinung nach nicht nötig, weil man genug Dünger in jedem Level bekommt. Jedenfalls kann man echtes Geld ausgeben, um seinen Vorrat an Goldeinheiten aufzubessern und um Inhalte (wie Pflanzen) frühzeitig zu bekommen, die man ansonsten durch Spielen freischalten muss.

Ich habe jetzt ungefähr ¾ des Spiels durchgespielt und keinen Cent ausgeben müssen, um das zu tun. PvZ 2 ist in manchen Levels eine richtige Herausforderung, es kam nicht selten vor, dass ich vor allem die Levels mit Missionen öfter neu starten musste. Aber genau darin liegt der Reiz des Spiel: Es ist nun ein Stück mehr als ein reines Casual-Spiel. Echtes Geld auszugeben, um nicht herausgefordert zu werden, macht unter diesen Umständen für mich keinen Sinn. Ich finde, dass EA/Popcap gerne auch Geld für das Spiel hätte verlangen können (z.B. 89 Cent wie für den ersten Teil), denn so bekommt man nun ein wunderbares und für einige Stunden unterhaltsames Spiel geschenkt.

7tage7serien (7): Bored To Death

17 Jul

Bored_to_Death-LogoWorum’s geht Jonathan Ames ist Schriftsteller, regelmäßiger Kiffer und Alkoholtrinker. In der ersten Folge wird er aus den beiden letztgenannten Gründen von seiner Freundin Suzanne verlassen, und weil er Schwierigkeiten mit dem Schreiben hat, bietet er sich trotz fehlender Qualifikationen per Internet-Annonce als Privatdetektiv an – und wird tatsächlich beuftragt. Jonathan ist mit Ray befreundet, einem erfolglosen Comiczeichner, und schreibt ab und zu für das Magazin von George, den er zudem regelmäßig mit Marihuana versorgen muss.

Mit wem’s ist Die drei Hauptrollen sind prominent besetzt: Jonathan wird gespielt von Jason Schwartzman, der in bislang fünf Filmen von Wes Anderson mitgespielt hat (unter anderem „Darjeeling Limited“). Zack Galifianakis, der dicke Bärtige aus „Hangover“, spielt Ray, und George wird dargestellt von Ted Danson, bekannt aus den Sitcoms „Cheers“ und „Becker“. Außerdem tauchen von Anfang an Gaststars auf, wie Kristen Wiig, Oliver Platt, Patton Oswalt oder Jim Jarmusch.

Warum ich’s mag (und manchmal auch nicht) Der Untertitel von „Bored To Death“ ist „A Noir-otic Comedy“, und das trifft’s ziemlich genau. Die Serie ist witzig, absurd und hat einen schönen Noir-Look.
Man darf allerdings keine allzu ausgefeilten Fälle erwarten, mit denen Jonathan als Privatdetektiv beauftragt wird.

Wie viele Folgen’s gibt und wie weit ich’s gesehen habe Nach drei Staffeln und insgesamt 24 Folgen wurde die Serie 2011 abgesetzt. Es wird allerdings gerade an einem Film gearbeitet. Ich habe jüngst die erste Staffel beendet.

Was mag’s denn jetzt noch zu sagen geben Der Serienschöpfer heißt Jonathan Ames und benannte die Hauptfigur nach sich selbst.

7tage7serien (6): Under The Dome

16 Jul

Under_the_Dome_title_screenWorum’s geht Die Prämisse von „Under The Dome“ ist die, dass eines Tages eine große durchsichtige Kuppel aus dem Himmel fällt und die Kleinstadt Chester’s Mill von der Außenwelt abschneidet. Die Bewohner können nicht einmal nach draußen kommunizieren, weil die Kuppel schalldicht ist und keine Funkwellen durchlässt. Die Serie verfolgt, wie die Menschen in Chester’s Mill mit der Situation und miteinander klarkommen, und hält auch ein paar Geheimnisse und mysteriöse Entwicklungen bereit.

Mit wem’s ist Ich kenne mal wieder keinen der Schauspieler, und beim Blick auf deren jeweiliges bisheriges Werk wird klar, dass es sich hauptsächlich um typische Seriennebendarsteller handelt.

Warum ich’s mag (und manchmal auch nicht) Die oben beschriebene Prämisse ist sehr spannend, ebenso die Zusammensetzung der Figuren. Auch die Special Effects sehen hochwertig aus (ich sage nur: die Kuh in Folge 1).
Die etwas biedere Machart erinnert ein bisschen an die typischen Mystery-Montag-Serien, die früher auf ProSieben liefen und es selten über die erste Staffel hinaus geschafft haben. Ich hoffe, die Spannung und das Niveau halten sich.

Wie viele Folgen’s gibt und wie weit ich’s gesehen habe Gestern lief in den USA die vierte von insgesamt 13 Folgen, die die Staffel haben wird. Es ist allerdings fraglich, ob es überhaupt noch eine weitere Staffel geben wird (siehe unten). Ich habe die ersten 3 Folgen geschaut.

Was mag’s denn jetzt noch zu sagen geben Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King, der auf Deutsch „Die Arena“ heißt.
In der dritten Folge wird eine lustige Anspielung auf „The Simpsons Movie“ gemacht, in dem Springfield ebenfalls durch eine Glaskuppel von der Außenwelt abgeschnitten wird.

7tage7serien (5): Men At Work

15 Jul

Men_at_Work_intertitleWorum’s geht Die „Men At Work“ sind vier Freunde, die gemeinsam in der Redaktion des Magazins „Full Steam“ arbeiten. Im Einzelnen sind das Milo, der in der ersten Folge von seiner Freundin verlassen wird, die beiden Womanizer Gibbs und Tyler sowie der etwas langweilige Neal, der der einzige der Freunde ist, der die gesamte Serie über eine Partnerin hat.

Mit wem’s ist Erst kam mir keiner der regulären Schauspieler bekannt vor, aber dann stellte ich fest, dass der Darsteller von Milo, Danny Masterson, den Hyde in „That ’70s Show“ gespielt hat, nur damals noch ohne Vollbart. Wohl wegen ihm spielen in „Men At Work“ Vilmer Valderrama (Fez in „That ’70s Show“) und Ashton Kutcher (Kelso) kurze Gastrollen.

Warum ich’s mag (und manchmal auch nicht) „Men At Work“ ist eine nette und witzige Sitcom, die vor allem von der Dynamik der 4 Hauptfiguren lebt.
Im Hintergrund wird gelacht, und ich merke, dass das nicht mehr zeitgemäß ist und ziemlich nervt.

Wie viele Folgen’s gibt und wie weit ich’s gesehen habe Es gibt momentan 2 Staffeln mit je 10 Folgen. Die bislang letzte Folge lief Anfang Juni, ich hab erst am Wochenende die Staffel abgeschlossen.

Was mag’s denn jetzt noch zu sagen geben Obwohl die Serie recht kurz ist, folgt sie doch ab und an einer Storyline (neue Chefredakteurin, Partnerschaften über mehrere Folgen hinweg usw.). Und es gibt am Ende von Staffel 2 einen netten Cliffhanger.

Ungarisch in einer US-Serie

14 Jul

Es ist keine Seltenheit, dass in amerikanischen Serie ab und an deutschsprachige Personen auftreten oder die deutsche Sprache sonstwie thematisiert wird. Man erinnere sich nur an den Anfang der 8. Staffel von „How I Met Your Mother“, als Klaus, der deutsche Verlobte von Teds Ex-Freundin Victoria auftaucht. Ich habe es aber noch nie erlebt, dass in einer englischsprachigen Serie irgendetwas vorkommt, das mit dem Ungarischen zu tun hat – bis meine Frau und ich heute die 17. Folge der 2. Staffel von „Don’t Trust The Bitch In Apartment 23“ schauten. Darin hilft Mark June dabei, einen Schreibtisch aufzubauen, aber die Anleitung ist auf Ungarisch. So steht auf dem Deckblatt AZ ÙJ DESK, was eine ungarisch-englische Wortkombination ist und „Der neue Schreibtisch“ bedeutet. Hier zwei Screenshots:

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Am Ende der Szene gibt es noch einen lustigen Scherz: Mark beschließt, ein ungarisches Wörterbuch zu kaufen und sagt zur Spracherkennungssoftware seines Smartphones: „Hungarian Dictionary Store“. Als Antwort kommt: „I found 4 gay bars near you similar to that name.“