„Schlag den Raab“ online

18 Nov

Ich würde mich selbst als passiven Fernsehkonsumenten bezeichnen. Ich habe seit einigen Jahren keinen Fernseher mehr und schaue dementsprechend nichts, was zu einer bestimmten Zeit auf einem bestimmten Sender läuft. Dennoch informiere ich mich vor allem via Podcasts über Entwicklungen im Fernsehbereich. Dazu schaue ich Sendungen, die mich interessieren, per Videopodcast (z. B. „Neo-Magazin“, „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“, „Druckfrisch“) oder auf YouTube (z. B. „Dittsche“).

Um immer die neuesten Folgen des Web-Formats „Halt die Klappe“ schauen zu können, habe ich den YouTube-Kanal My Spass abonniert. Auf diesem laufen auch Ausschnitte aus diversen Pro7-Produktionen, die mich allerdings nicht so sehr interessieren. Allerdings stellte ich am Wochenende fest, dass es dort auch die Sendung „Schlag den Raab“ anzuschauen gibt. Das ist für mich eine der wenigen innovativen Sendungen, die es noch im deutschen Fernsehen gibt und die erstaunlicherweise nach über 7 Jahren nichts an ihrer Faszination verloren hat. Nachdem ich „Schlag den Raab“ anfangs regelmäßig geschaut habe, gab es leider keine vernünftige Möglichkeit mehr dazu, als ich keinen Fernseher mehr hatte. So war es besonders schön, es nach Jahren mal wieder zu sehen. Was besonders erfreulich war: Ich konnte mir jedes Spiel als einzelne Datei auf den iPod ziehen und schauen, wann ich wollte.

So blieb mir das elend lange Geplänkel zu Beginn erspart, außerdem die Werbepausen und die Show-Acts. So lief die Sendung statt 4 1/2 Stunden wie im Fernsehen bei mir weniger als 2 Stunden. Zudem konnte ich bei langweiligen Spielen einfach vorspulen, wie beim Tri-Scooter oder beim Bogenschießen, als schon recht bald klar war, das Raab das Spiel gewinnen würde. Auf der anderen Seite begannen die Spiele in den Clips sofort, so dass ich bei Spielen wie dem Kastanien-Stapeln oder Kreisel erst einmal nicht wusste, was genau die Aufgabe war. Außerdem gab es nirgendwo die Information, wie der Spielstand zwischen den Kandidaten ist. Aber so konnte ich mein Gedächtnis ein bisschen trainieren und mir den Stand über die Spiele hinweg merken. Was auch nicht so toll war: Durch die Anzahl der Dateien (= Spiele) wusste ich sofort, welches das letzte Spiel sein würde. Aber trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht, die Sendung mal wieder zu sehen – in einer web-optimierten Form.

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