[Film] The Disappearance of Alice Creed

27 Jan

alice-creed-poster-largeZwei Männer entführen eine Frau und fesseln sie an einem Bett in einer Wohnung irgendwo in England – mehr darf man schon nicht verraten, um nicht eine der zahlreichen Wendungen aufzudecken, die die Handlung des minimalistischen Thrillers „The Disappearance of Alice Creed“ nimmt. Minimalistisch deshalb, weil im ganzen Film überhaupt nur drei Figuren zu sehen sind (wenn das nicht schon ein kleiner Spoiler ist, wenn man bedenkt, dass zu einer Entführung spätestens gegen Ende noch mehr Personen gehören), und weil sich der größte Teil der Handlung in besagter Wohnung abspielt. Schon allein die ersten Minuten sind sehenswert, in denen die beiden Männer die Entführung perfekt vorbereiten und in denen kein Wort gesprochen wird. Natürlich bleibt nicht alles so perfekt und Dinge gehen schief, was vor allem am Verhältnis eines der Entführer zur entführten Alice und dem Verhältnis der Entführer untereinander liegt. So, mehr verrate ich jetzt aber wirklich nicht mehr.

„The disappearance of Alice Creed“ ist ein großartiger und sehr spannender Film, der manchmal ein wenig unlogisch ist (vor allem, was die typischen Fehler in Entführungsfilmen angeht: Warum muss das Opfer zum Beispiel selten bis nie etwas trinken oder auf die Toilette?), vor allem aber durch die Beschränkung auf das Wesentliche seinen Reiz hat. Die Hauptdarstellerin kennt man übrigens: Es ist Gemma Arterton, die im zweiten Daniel-Craig-James-Bond mitgespielt hat und demnächst als Gretel in „Hansel & Gretel: Witch Hunters“ zu sehen sein wird.

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