Premieren

26 Jan

Hinter mir liegt eine virusinfektionsbedingt anstrengende und winterlähmungsbedingt weniger produktive Woche. Dennoch hatte die Woche etwas für sich, unter anderem ein paar „erste Male“.

Erstmal war die Woche meine erste komplette Arbeitswoche des Jahres 2013. Letzte Woche war ich zwar schon im Büro, aber nur am Donnerstag und am Freitag. Ich hab ein paar Tage Urlaub vom Zähler genommen, und so hatte ich eine über einmonatige Weihnachts- und Neujahrspause.

Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war seit ihrer Geburt die erste, in der uns unsere Kleine ohne Unterbrechung 8 Stunden hat durchschlafen lassen. Es gab zwar schon diverse Nächte, in denen sie durchschlief (diese Phasen wurden dann immer recht schnell durch das leidige Zahnen unterbrochen), aber dann gingen wir entweder sehr spät ins Bett oder mussten früh raus. In besagter Nacht dieser Woche gingen wir früh ins Bett, konnten gleich einschlafen (auch eher eine Seltenheit in den letzten 16 Monaten) und wurden nicht geweckt, bis der Wecker klingelte.

Am Freitag war ich zum ersten Mal überhaupt in der Pressevorführung eines Films. Wir machen ja keine tagesaktuellen Magazine, und deshalb ist es normalerweise nicht nötig, Filme vorab zu sehen, aber aufgrund der Story, die damit zusammenhängt, war es zumindest in diesem Fall sinnvoll, dass ich den Film gesehen habe. Es handelte sich um „Hansel & Gretel: Witch Hunters“ mit Jeremy Renner und Gemma Arterton. Auch wenn ich natürlich (noch) nicht drüber schreiben darf, zumindest so viel: Der Film ist sehr unterhaltsam, bietet einen interessanten Dreh zum Märchen und ist zuweilen unerwartet brutal.

Fast schon witzig fand ich, dass man beim Betreten des Saales alle technischen Geräte abgeben musste, mit denen man theoretisch Videoaufnahmen machen kann (oder auch nicht, wie im Fall meines sehr einfachen Nokia-Telefons). Theoretisch könnte man mit verschiedenen Geräten die Leinwand abfilmen, aber ich hätte sicher keinen Spaß an einer 90minütigen Aufnahme des 3D-Bildes mit meinem iPod Touch.

Gleichzeitig war der Film der erste reale Film, den ich in 3D gesehen habe. Zuvor schaute ich nur zwei Animationsfilme („Monsters vs. Aliens“ in Calgary sowie „Up“ in Wien). Daran erkennt man, dass ich mich eher selten in Kinosälen aufhalte, ist doch 3D schon seit ein paar Jahren die Standard-Technologie. Es war irgendwie interessant, manchmal auch befremdlich, weil wie ein Scherenschnittfilm wirkend, und es gab die üblichen „Jemand wirft etwas in Richtung Kamera“-Szenen.

Advertisements

4 Antworten to “Premieren”

  1. schneckspeck 26. Januar 2013 um 20:52 #

    Oh auf Hänsel und Gretel freue ich mich ja auch schon sehr, schlägt genau in die Trash-Krebe, die ich so mag^^

  2. Kim 27. Januar 2013 um 12:37 #

    Ja, bei Pressevorführungen muss man manchmal Sachen abgeben und wird auch untersucht. Finde ich sehr witzig, aber auch irgendwie eigenartig. Im Kino (der Film war langweilig) habe ich mich dann ziemlich nackt gefühlt ohne Handy. Ich konnte nicht mal twittern, dass der Film langweilig war 😦

    • Alex 27. Januar 2013 um 13:00 #

      Darfst du sagen, welcher Film das war?
      Ich fand es sogar ein wenig befreiend, kein Telefon dabeizuhaben, da konnte man sich ganz auf den Film konzentrieren. Und gefilmt hätte ich eh nicht.

      • Kim 27. Januar 2013 um 13:21 #

        Ja, klar. Die Review ist schon online. Es war Les Miserables, den ich im Dezember vorab sehen durfte!
        Bei guten Filmen käme ich nie auf die Idee mein Handy zu zücken, aber Les Miserables fand ich jetzt leider nicht so berauschend :/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: