Schach-WM

27 Mai

Es gab Zeiten, da habe ich mich für alle Arten von Sport interessiert. Auch für Schach. So habe ich damals noch das Aufkommen des Inders Viswanathan Anand mitbekommen, nur dass er 2007 Weltmeister geworden ist, habe ich nicht mehr mitgekriegt. Als ich mich heute auf die Facebook-Seite von Felix Magath verirrte, erfuhr ich, dass Anand gerade seinen Titel in einem Duell über 12 Partien gegen den Israeli Boris Gelfand verteidigt. Und die beiden haben sogar schon 11 Partien hinter sich gebracht. Der wenig überraschende Stand bei einem solch hochkarätigen Duell: 5,5 zu 5,5. Ich habe mir dann gleich auf der Turnier-Homepage der FIDE den bisherigen Verlauf angeschaut. Und das sah so aus: 1. Partie – unentschieden, 2. Partie – unentschieden, 3. Partie – unentschieden… Ich dachte, das geht ewig so weiter, doch dann: 7. Partie – Gelfand gewinnt. Und gleich danach: 8. Partie – Anand gewinnt. Und da es danach wieder nur Remis gab, steht morgen die letzte Partie an. Wenn auch diese Unentschieden endet, gibt es zwei Tage später einen Tiebreak aus verkürzten Partien, um einen Sieger zu ermitteln.

Was mich an dem Turnier vor allem überrascht hat, war das geringe Interesse der Massenmedien in Kombination mit der Höhe des Preisgelds. Es gibt nämlich insgesamt 2,55 Millionen Dollar zu gewinnen, von denen der Sieger 1,53 Millionen erhält. Da frage ich mich dann, woher dieses Geld kommt. Sicher nicht aus Fernsehrechten oder großartigen Sponsorverträgen.

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