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Provocateur 03/2012 – Was ich schrieb

3 Sep

Der aktuelle Provocateur ist das Heft, für das ich bislang am meisten gemacht habe: 42 der 224 Seiten sind von mir, mit Impressum steht mein Name insgesamt 12 Mal im Heft.

Im Einzelnen schrieb ich:

    • News Wirtschaft (Seite 064): Texte, Fragen und Übersetzung der Antworten für das Kurzinterview mit Athene
    • City of Ghosts (Seiten 092-099): Bilder und Geschichten von Geisterstädten in der ganzen Welt. Idee, Recherche und Texte (mit Autorennennung)
    • Cocktailian (Seite 110): Cocktailrezept für „Empire Riverside Punch“. Text
    • Meine Stadt: Saarbrücken (Seiten 112/113): Manuel Andrack stellt seine Lieblingsrestaurants und -cafés in Saarbrücken vor. Telefonat mit Manuel Andrack (siehe hier) und Texte (mit Autorennennung)
    • Kaffee à la Michelin (Seiten 114-117): Kaffeerezepte und Interview mit Kaffee-Experten Alexis Rodriguez. Einleitungstext Seite 114 (mit Autorennennung)
    • La Dolce Macchina (Seiten 118/119): Shotseiten mit Kaffeemaschinen. Recherche und Texte (mit Autorennennung)
    • News Sport (Seite 160). Texte
    • Kleiner Mann ganz groß (Seiten 162-165): Portrait über und Interview mit Lionel Messi. Interview (siehe hier) und Text (mit Autorennennung)
    • Die Top-Sportlerfrauen (Seiten 168/169). Texte
    • Zurück nach oben (Seiten 170-172): Interview mit Golfer Martin Kaymer. Interview (mit Autorennennung)
    • Golf extrem (Seiten 174/175): spektakuläre Golfplätze. Recherche und Texte (mit Autorennennung)
    • Action Shot (Seite 180). Text
    • Sport extrem (Seiten 182-185): Extremsportler-Portraits & Interview mit Wüstenläufer Rafael Fuchsgruber. Idee, Recherche, Interview und Texte (mit Autorennennung)
    • Die Starkstromraser (Seiten 190-193): Audi und Toyota und ihr Hybridantrieb bei den 24 Stunden von Le Mans. Recherche und Text (mit Autorennennung)
    • Apps (Seite 194). Recherche und Texte
    • Ausstellungsräume (Seiten 200/201): spektakuläre Museen. Recherche (mit Autorennennung)
    • iLike (Seiten 214/215 und 217): Gadgets für iPhone und iPad. Recherche und Texte (mit Autorennennung)

Provocateur 03/2012

31 Aug

Ab heute ist der neue Provocateur am Kiosk.

Auf dem Cover haben wir zum ersten Mal eine Frau, nämlich Milla Jovovich, die wir auch im Interview hatten. Wir zeigen junge und aufstrebende Hollywood-Schauspieler, haben Jürgen Vogel interviewt und fotografiert und mit Tobias Jundt von der Band Bonaparte sowie dem Fotografen David Drebin geredet.

Eine Story erklärt, wie der US-Wahlkampf zwischen Obama und Romney im Netz geführt wird, der Börsen-Profi Dirk Müller erläutert, wie man mit Wasser reich werden kann, und ein Redakteur von uns ist bei der Mille Miglia mitgefahren und berichtet darüber. Wir sprachen mit Regisseur Robert Rodriguez und haben eine Fotostrecke mit Geisterstädten in der ganzen Welt gemacht.

Dann war unser Chefredakteur auf der Route 66 unterwegs, Manuel Andrack stellt seine liebsten Restaurants und Cafés in Saarbrücken vor, und wir haben ungewöhnliche Rezepte mit Kaffee sowie schöne Kaffeemaschinen.

In einem Fotoshooting zeigt Wotan Wilke Möhring Männermode, und wir haben Carlo Rivetti, den Chefdesigner von Stone Island, sowie Michael Michalsky interviewt.

Dann trafen wir Lionel Messi, sprachen mit dem Golfer Martin Kaymer, zeigen coole Golfplätze weltweit und stellen die extremsten Extremsportler des Sommers vor.

Und schließlich gibt es einen Bericht über die 24 Stunden von Le Mans und die dort genutzte Hybrid-Antriebstechnologie, ein Interview mit Mauro Alessi, dem jüngsten Spross der Designer-Familie, eine Story über einen Korallenzüchter in Florida, die schönsten Möbelklassiker sowie Gadgets für iPhone und iPad.

Dieser Tage werde ich auch wieder eine Liste schreiben, was ich alles für das Heft geschrieben habe.

Ein Held meiner sehr späten Jugend

6 Aug

In den ziemlich genau 1 1/2 Jahren, die ich jetzt als Redakteur arbeite, habe ich schon mit einigen bekannten Menschen Kontakt gehabt (ich darf gleich mal ankündigen, dass ich nächste Woche endlich drüber reden – und schreiben – darf, wen ich im Mai in Barcelona interviewt habe). Heute habe ich mit jemandem telefoniert, mit dem ich persönlich etwas verbinde.

Und zwar gibt es im Provocateur eine Kategorie, in der Prominente ihre Lieblingsrestaurants und -bars in ihrer Heimatstadt vorstellen. Wir hatten uns auf Köln festgelegt, und da fiel mir sofort Harald Schmidt ein. Da dieser aber sicher nicht mitgemacht hätte, war mein zweiter Gedanke sein ehemaliger Redaktionsleiter und Sidekick Manuel Andrack. Ich habe jahrelang die „Harald-Schmidt-Show“ geschaut und fand die Zeit mit Andrack auf der Bühne immer die beste der Show.

Also besuchte ich Manuel Andracks Homepage und schrieb an die E-Mail-Adresse im Kontakt. Ich dachte eigentlich, dass mir jemand von einer PR-Agentur antwortet (wie das eigentlich üblich ist), aber nach kurzer Zeit antwortete mir Andrack selbst. Er meinte allerdings, dass er zwar in Köln geboren wurde, aber seit vier Jahren im Saarland lebt und sich in Kölns Gastronomie nicht mehr auskennt. Also fragte ich ihn, ob er denn dann die gleiche Kategorie für Saarbrücken bedienen wollen würde. Er sagte zu und schickte mir prompt die Namen der fünf Etablissements, die ihm in der Stadt am meisten zusagen – mit dem Zusatz, dass wir telefonieren müssten, wenn er auch etwas dazu sagen sollte.

Und heute war es dann soweit: Manuel Andrack rief auf dem Telefon auf meinem Schreibtisch an und sprach ungefähr 7 Minuten mit mir. Er redete zwar so schnell, dass ich kaum mit dem Schreiben nachkam, und Zeit für eine Plauderei war auch nicht, aber ich hatte mit jemandem geredet, dem ich vor zehn Jahren allabendlich bei der Arbeit zusah.

 

Eine lustige kleine Anekdote, die nur am Rande mit Andrack zu tun hat, muss ich auch noch kurz loswerden: Nachdem mir die Namen der Restaurants genannt wurden, telefonierte ich sie alle ab, und bei einem hatte ich eine junge Dame dran. Ich meinte: „Es geht um eine Bildanfrage.“ Sie wandte sich dann (für mich hörbar) der Chefin des Hauses zu und sagte: „Da ist jemand von der BILD-Zeitung, der macht eine Umfrage.“ Und die Chefin meinte: „Da hab ich keine Zeit für.“