Tag Archives: Restaurant

Zahl doch, was du willst!

1 Sep

Heute ist ein Online-Magazin gestartet, und ich habe die Ehre und das Vergnügen, ein Teil des Redaktionsteams zu sein.

Das Magazin heißt Meeting Halfway, und das großartige Konzept ist das folgende: Für das Magazin sind zahlreiche Redakteure, Übersetzer, Fotografen und andere wichtige Leute tätig, die in vielen verschiedenen Ländern Europas leben. Alle Mitarbeiter sind hier zu finden und zum größten Teil auch zu sehen, ich gehöre zum journalistischen Team. An jedem 1. eines Monats erscheint nun eine Ausgabe, wobei es jeden Monat 2 neue Themen gibt. Aktuell sind dies „Essen“ und „Migration“. Die Artikel werden dann jeweils in andere Sprachen Europas übersetzt und finden so eine Vielzahl von Lesern.

Mein erster Artikel für Meeting Halfway heißt „Zahl doch, was du willst“ und behandelt den „Wiener Deewan“, ein Restaurant, in dem jeder Gast so viel für sein Essen bezahlen kann, wie er für angemessen hält. Für den Artikel habe ich mich eine Stunde mit der Geschäftsführerin Natalie Deewan unterhalten, die mir nicht nur das Konzept des „Deewan“ erklärt hat, sondern auch die Umstände, unter denen ihr pakistanischer Ehemann jahrelang gleichzeitig Restaurantbesitzer und illegaler Immigrant in Österreich war.

Restaurantsuche

15 Sep

Anlässlich meines heutigen Geburtstags waren wir mit meinen Eltern auf der Suche nach einem Restaurant, in dem wir zu Mittag essen können. Wir hatten zunächst mal wieder das Problem, dass das erste Restaurant, das wir ansteuerten, keinen Babyhochsitz hatte. Im zweiten Restaurant ließen wir uns nieder – ein wenig früh, wie sich herausstellte. Dort hatte man zwar einen Babysitz, aber der wurde am Tisch festgemacht. Da der Tisch aber nicht einmal einen Meter breit war und unsere Kleine nicht die ganze Zeit still sitzt, droht von Anfang an der Tisch mitsamt Sitz und Baby umzukippen. Dazu stellten wir beim Blick auf die Speisekarte fest, dass es nur recht teure Fisch- und nur 4 einfallslose und noch teurere Fleischgerichte gab. Nicht zuletzt deshalb, weil meine Frau keinen Fisch mag, beschlossen wir recht schnell, das Haus wieder zu verlassen. In dem Moment kam der Kellner und fragte nach unserem Getränkewunsch. Wir sagten, dass wir nichts wollen, weil wir wieder gehen. Verdutzt fragte er: „Warum?“, und als wir sagten, dass es hier nur Fisch gibt und wir keinen Fisch essen wollen, ging er angesäuert weg. Und wir gingen in ein einfaches und gemütliches italienisches Restaurant mit stehendem Babysitz, von dem wir wissen, dass es dort gut schmeckt.