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[Film] Perfect Sense

1 Nov

2011 kam der Film „Perfect Sense“ in die Kinos. Er handelt von einer globalen Epidemie, die den Menschen nach und nach ihre Sinne raubt: Erst können sie nicht mehr riechen, dann nicht mehr schmecken usw. Einigen dieser Verluste gehen Gefühlsausbrüche wie Trauer und Wut voraus. In diesem Szenario treffen die Epidemologin Susan, gespielt von Eva Green, und der Koch Michael, gespielt von Ewan McGregor, aufeinander und werden dadurch, dass sie sich gegenseitig Halt geben, ein Paar. Beide erleben die Krankheit auf ihre Weise – Susan durch den Kontakt mit Patienten, Michael dadurch, dass sein Restaurant Menschen gefallen muss, die nicht mehr riechen und schmecken können –, und beide erkranken ebenfalls daran. Es liegt auf der Hand, dass im Laufe des Films noch mehr Sinne verloren gehen und dass die Krankheit nicht spurlos an Susan und Michael vorbeigeht.

Schockierend wenig hat der Film laut Box Office Mojo in den USA eingespielt, nämlich nicht einmal 3.000 Dollar bei einer Woche Laufzeit. Zum Glück kam er in anderen Ländern etwas besser an, so dass man nicht von einem völligen Flop reden muss. Denn das hätte der Film nicht verdient. Die beiden Darsteller, auf die sich die Geschichte konzentriert, spielen sehr gut, und immer mal wieder – vor Ausbruch einer neuen Phase – wird mit Fernsehbildern (die natürlich ursprünglich im Zusammenhang mit etwas anderem aufgezeichnet wurden) das weltweite Ausmaß der Erkrankung gezeigt. Besonders gelungen fand ich den Soundtrack, den der Komponist Max Richter geschrieben hat. Trotz seines dramatischen Verlaufs ist der Film eher ruhig und gediegen und macht irgendwie nachdenklich.

4g (KW 42)

21 Okt

Ein Überblick über die Medien, die ich diese Woche konsumiert habe.

gelesen: Wie es bei mir oftmals üblich ist, habe ich nicht weiter in dem Buch gelesen, das ich letzte Woche las, sondern bin kurz davor, ein anderes zu beenden. Und zwar bekam ich zur Vorbereitung auf mein Interview mit Jochen Schweizer vor einigen Wochen dessen Autobiographie „Warum Menschen fliegen können müssen“ zugeschickt. Ich hatte damals auch schon reingelesen, es auch gut gefunden, hatte dann aber nicht die Zeit, es zu beenden. Diese Woche habe ich das Buch beendet und finde es großartig.

gesehen: Ich habe einige Folgen der Serie „Parks & Recreation“ geschaut, außerdem ungefähr die Hälfte des Films „Perfect Sense“, der mir bislang ziemlich gut gefällt.

gehört: Dutzendfach hintereinander hörte ich an einem Tag dieser Woche die letzten beiden Lieder von „The 2nd Law“, dem neuen Album von Muse – „The 2nd Law: Unsustainable“ und „The 2nd Law: Isolated System“. Beide sind weitestgehend instrumental und einfach nur toll.
Außerdem habe ich bei rdio.com, wo ich gerade einen Test durchführe, das Album „Piano (Piano Instrumentals)“ von A Secret Sense gefunden, mit wunderschöner ruhiger Klaviermusik. Leider stellte sich bei der Recherche heraus, dass die anderen Alben von A Secret Sense unspannender Klavier-Pop sind.

   

gespielt: Bei FIFA 13 für iPhone bin ich diese Woche kürzer getreten, habe aber zumindest meine Drittligasaison mit York City beendet – mit dem Sieg in der Liga. In der Europa League verlor ich im Finale nach 1:0-Führung noch 1:2 n.V. gegen Manchester United, und beim Saisonabschluss verschlief ich die Vertragsverlängerungen mit meinen Spielern, so dass ich jetzt nur noch mit 2 Spielern dastehe. Aber ich bekomme eh nächste Woche meinen neuen iPod Touch, und dann muss ich ohnehin mit der Managerkarriere neu loslegen.
Ich habe aber auch das nette kleine Spiel „Don’t look back“ entdeckt. Das ist ein Jump’n’Run in einfachster Pixelgrafik, mit sehr leichter Bedienung (links, rechts, springen, schießen), hat aber von Anfang an einen ziemlich hohen Schwierigkeitsgrad.