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Provocateur-Newsletter 10/2012

16 Aug

Der Newsletter, den wir heute veröffentlicht haben, beinhaltet ein Gewinnspiel. Und zwar kann man ein Navigationsgerät von Garmin gewinnen, wenn man bis zum 30. September Freund von Provocateur bei Google+ wird.

Von mir sind die folgenden Texte:

Hotel Hollywood – eine Slideshow mit Hotels prominenter Besitzer (als Teaser zur Strecke im aktuellen Heft)
Olympia-Bilanz – über die Analyse, die ich im letzten Heft bezüglich unserer Medaillenkandidaten erstellt hatte
Anpfiff fürs Jubiläum – über die 50. Bundesliga-Saison
Richtungsweisend – das Navigationsgerät Garmin nüvi 3590LMT und das oben bereits erwähnte Gewinnspiel

Wie gut war meine Olympia-Prognose?

13 Aug

Ich hatte schon hier geschrieben, welche Medaillenkandidaten ich bei meiner Vor-Olympia-Analyse bestimmt habe. Da ja jetzt die Olympischen Spiele vorbei sind, habe ich mal analysiert, wie gut (oder schlecht) meine Prognose war.

Ich hatte 12 Athleten bzw. Teams bestimmt, die als Favoriten bei Olympia antreten; 10 aus Deutschland und jeweils einen aus Österreich und der Schweiz. Zuvor hatte ich Welt- und Europameisterschaften sowie Ranglisten analysiert, dabei allerdings darauf geachtet, dass ich möglichst nur einen Sportler bzw. Team in einer Sportart nenne (was beim Schwimmen im Nachhinein gar nicht so verkehrt war). Folgende Ergebnisse erzielten meine Kandidaten dabei:

Gold gewannen die Männer-Feldhockey-Nationalmannschaft, Robert Harting im Diskuswerfen und Julius Brink & Jonas Reckermann im Beach-Volleyball. Silber holten Christina Obergföll im Speerwerfen und Roger Federer im Tennis. Bronze mit dem Team holte Timo Boll im Tischtennis, wobei er im Einzelturnier bereits im Achtelfinale ausschied – überraschenderweise nicht gegen einen Asiaten, sondern gegen einen Rumänen. Damit holten meine Favoriten also 3 Mal Gold, 2 Mal Silber und 1 Mal Bronze.

Enttäuschend schnitten hingegen die restlichen Sportler ab, die ich zu Favoriten erklärte. Der Schwimmer Paul Biedermann schaffte bei seinen drei Auftritten nur die Plätze 4 (mit der 200-m-Freistil-Staffel), 5 (über 200 m Freistil) und 13 (über 400 m Freistil). Lena Schöneborn kam im Modernen Fünfkampf auf Platz 15, der Cross-Country-Mountainbiker Manuel Fumic auf Platz 7, und die Starboot-Segler Robert Stanjek & Frithjof Kleen kamen auf Platz 6. Die Taekwondo-Kämpferin Sümeyye Manz schied schon bei ihrem ersten Kampf im Achtelfinale aus, und der Judoka Ludwig Paischer aus Österreich verlor seinen zweiten Kampf und kam nicht unter die besten 16.

Ich denke, ganz daneben lag ich insgesamt nicht. Olympia ist auch immer eine Formsache, und Biedermann, Schöneborn, Fumic und die anderen hätten auch gute Tage erwischen können. Ich hatte heute noch kurz in meiner überaus aufwändig recherchierten und gestalteten Tabelle geschaut, die ich damals für meine Strecke im Provocateur angelegt hatte, doch da waren keine weiteren Medaillengewinner dabei, die ich unter den Tisch fallen lassen musste.

Medaillensammler

12 Aug

Bei den Olympischen Spielen 2012, die ja heute zu Ende gehen, habe ich aus patriotischen, familiären und lokalen Gründen vor allem die (Miss-)Erfolge von drei Ländern verfolgt, nämlich von Deutschland, Ungarn und Österreich.

Zu Österreich muss man nicht viel sagen. Keine Medaille, schlechtestes Ergebnis seit 1964. Lustig fand ich, dass das Branchenfachblatt ÖSTERREICH das eigene Land im Medaillenspiegel mit drei großen roten Nullen auf Rang 83 platziert hat.

Ungarn wird wohl am Ende unter den besten 10 Nationen im Medaillenspiegel sein, was mich angesichts des relativ kleinen Landes ziemlich überrascht hat. Allerdings befindet sich Ungarn aktuell auf dem 8. Platz im Ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele, ist also regelmäßig so weit oben vertreten. Vor allem ist das Land gut in Sportarten, die im oder auf dem Wasser stattfinden. Beim Kanufahren war Ungarn diesmal mit 3 Gold-, 2 Silber- und einer Bronzemedaille die beste Mannschaft überhaupt (vor Deutschland), beim Schwimmen waren die 2 Goldmedaillen sogar ein wenig zu wenig, wenn man bedenkt, dass Ungarn bei den Olympiasiegen in der Ewigen Schwimm-Rangliste hinter den USA, Deutschland und Australien auf dem 4. Platz liegt. Auch beim Wasserball, wo Ungarn von 2000 bis 2008 dreimal hintereinander Gold holte, wäre mehr drin gewesen als ein Ausscheiden im Viertelfinale.

Schlussendlich freute ich mich, dass Deutschland doch recht gut im Medaillenspiegel dasteht. Ein paar Medaillen mehr wären sicher möglich gewesen, aber manchmal spielt eben das Glück nicht so mit, wie beim Gewichtheber Matthias Steiner. Ziemlich unrealistisch waren die Medaillenvorgaben, die das Innenministerium vor ein paar Tagen veröffentlichte. Danach hätte Deutschland 86 Medaillen gewinnen sollen, davon 28 goldene. Allerdings muss man leider sagen, dass vor allem die Schwimmer enttäuscht haben. Nur Thomas Lurz (über den ich übrigens mal ein Portrait für ein Kundenmagazin geschrieben habe) gewann dort Silber im 10-km-Schwimmen.

Was ich ein wenig komisch fand, war der Hype um die Sportler, die bei wenigen Olympia-Teilnahmen viele Medaillen gewinnen. Michael Phelps zum Beispiel, der bei drei Olympischen Spielen zwischen 2004 und 2012 insgesamt 22 Medaillen gewann, davon 18 goldene. Oder Ussain Bolt, der bei den gleichen drei Spielen 12 Mal Gold holte. Wenn man umgedreht die Sportarten betrachtet, in denen ein Sportler maximal eine Medaille holen kann – Mannschaftssportler zum Beispiel, oder Werfer in der Leichtathletik -, dann finde ich schon, dass man jeden Sportler auf nur einen Start (sprich: eine Strecke bei Schwimmern oder Läufern) pro Olympische Spiele beschränken sollte. Es ist zwar erfreulich für denjenigen, der eine zweistellige Goldmedaillenzahl vorweisen kann, aber so wird der Medaillenvergleich unter den Sportlern unübersichtlich und unfair.

Und zu guter Letzt finde ich, dass man einige Sportarten aus dem Olympischen Programm streichen sollte. Inwieweit war zum Beispiel Fußball relevant bei Olympia? Die alberne Begrenzung auf Spieler unter 23 Jahren mit der noch alberneren Ausnahme von drei Spielern oberhalb dieser Grenze lässt doch wirklich kein Urteil darüber zu, welches Team das beste der Welt ist. Und welche Rolle spielt schon ein Olympiasieg im Tennis für einen Spieler, der beispielsweise zugleich Wimbledon- und US-Open-Sieger ist? Und was hat eigentlich Golf bei Olympia zu suchen, das ab 2016 zum Programm gehören wird? Ich finde, dass Olympia nur den Sportarten und Sportlern gehören sollte, die außerhalb des Vier-Jahres-Rhythmus kaum Beachtung finden und dann für ein paar Tage im Licht der Öffentlichkeit stehen dürfen.

Meine Olympia-Prognose

26 Jul

Morgen gehen die Olympischen Spiele von London los. Ich hatte schon im Mai für den Provocateur eine Recherche gemacht, Ergebnislisten gewälzt, Welt- und Europameisterschaften analysiert, um 10 deutsche, einen Schweizer und einen österreichischen Favoriten zu finden. Gekommen bin ich auf die folgenden Sportler:

Für Deutschland:

  • Paul Biedermann (Schwimmen)
  • Julius Brink & Jonas Reckermann (Beachvolleyball)
  • Christina Obergföll (Speerwerfen)
  • Deutsche Feldhockey-Nationalmannschaft
  • Robert Harting (Diskuswerfen)
  • Timo Boll (Tischtennis)
  • Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf)
  • Manuel Fumic (Mountainbike-Cross-Country)
  • Robert Stanjek & Frithjof Kleen (Starboot-Segeln)
  • Sümeyye Manz (Taekwondo)

Für Österreich:

  • Ludwig Paischer (Judo)

Für die Schweiz:

  • Roger Federer (Tennis)

Ich habe geschaut, dass ich in den Sportarten vielfältig bin, habe also nicht eine Vielzahl von Favoriten im Schwimmen oder der Leichtathletik aufgezählt. Außerdem habe ich ein bisschen auf die Popularität der Sportarten geachtet. Und schließlich gibt es ein Übergewicht der Männer, da die Vorstellung in einem Männermagazin stattfand. Ich bin jedenfalls gespannt, was meine Favoriten bei den Spielen reißen werden.

Wen das Ganze bebildert, mit kleinen Infotexten und Interviews mit drei der oben Genannten interessiert: Der Provocateur 02/2012 ist noch am Kiosk zu haben.

Provocateur 02/2012

30 Mai

Ab heute gibt es den neuen Provocateur am Kiosk. Eine kleine Besonderheit an dieser Ausgabe ist, dass es gleich zwei Hefte auf einmal geben wird. Zum einen ist das das reguläre Heft, zum anderen gibt es ein Extra-Uhren-Heft als Beilage. Hier ein kleiner Überblick, was in beiden Heften zu finden ist.

Wir haben Interviews mit Regisseur Woody Allen und mit Komponist Hans Zimmer gemacht, einen Überblick über neue, sehenswerte Serien erstellt und Gunter Gabriel auf seinem Hausboot in Hamburg besucht. Es gibt eine Reportage über junge deutsche Taliban, über Kunst als Investment und über Pixomondo, eine deutsche Firma, die Special Effects für Hollywood produziert. Wir zeigen 12 Hot Spots in London, feiern den 60. Geburtstag des Weber-Kugelgrills und stellen Hotels vor, die Prominenten gehören. Im großen Fotoshooting inklusive Interview hatten wir diesmal Moderator Joko Winterscheidt. Wir haben mit den Fußballspielern Sebastian Boenisch und Eugen Polanski anlässlich der Fußball-EM in ihrem Heimatland Polen gesprochen, zeigen unsere Favoriten für die Olympischen Spiele sowie die coolsten neuen Fahrräder. Wir haben den neuen VW Beetle in der Wüste getestet, mit den Designern Jeremy Hackett und Doshi Levien gesprochen und stellen die neuesten Cabrios vor.

Im Uhrenheft gibt es einen Bericht über Patek Phillippe inklusive Interview mit CEO Thierry Stern zu lesen, Erol Sander im Fotoshooting zu sehen und natürlich die Neuheiten von den Uhrenmessen Anfang des Jahres zu bewundern. Ein weiteres Fotoshooting zeigt Gentleman-Accessoires, zwei Berichte informieren über Uhren als Investment sowie über einen Uhrmacherkurs, den wir besucht haben.