Tag Archives: iPhone

Genial einfache Geschäftsideen (1)

10 Feb

Ich habe mal spontan eine Serie eröffnet, von der ich gar nicht weiß, ob sie sich für mehr als eine Folge eignet. Es geht um Ideen aus der Reihe „Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen?“, mit denen Leute viel Geld verdienen. Und zwar hat jemand das gestern aus dem App Store von Apple entfernte Spiel „Flappy Bird“ auf einen iPhone 5 installiert und bietet es aktuell auf eBay zum Verkauf an. Sein Startpreis lag bei 750 Dollar, und ob er selbst damit gerechnet hat, dass sich der Betrag binnen eines Tages auf (Stand: 10.2.2014, 12:37 Uhr) auf 90.000 Dollar erhöht, ist mehr als fraglich.

Edit: Die Freunde von eBay müssen wohl die Reißleine gezogen haben, die Artikelseite ist verschwunden.

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[iOS] Plague Inc.

4 Sep

Am Wochenende habe ich ein außergewöhnliches Spiel heruntergeladen und ausprobiert: Plague Inc. von Ndemic Creations. Als ich meiner Frau beschrieb, was genau man im Spiel machen muss, war sie angewidert. Ich hingegen finde es äußerst kreativ: Es geht darum, dass man seine eigene Epidemie auf die Beine stellt und die Menschheit auslöscht.

Zu Anfang eines Spiels entscheidet man, in welchem Land die eigene Krankheit (der man sogar einen eigenen Namen geben kann) ausbrechen soll. Dazu steht eine Weltkarte zur Verfügung, auf der zu sehen ist, ob ein Land einen Hafen und/oder einen Flughafen hat. Zusätzliche Infos über Klima und Reichtum des Landes können abgerufen werden, da all dies wichtig ist für die Weiterverbreitung der Krankheit. Am besten ist es, in einem armen, aber dennoch per (Flug)Hafen angebundenen Land zu starten. Und dann geht die Ansteckung los. Man hat am unteren Displayrand eine Statistik, die zeigt, wie viele Menschen infiziert und wie viele schon der Krankheit zum Opfer gefallen sind; dies kann man sich für jedes Land und für die ganze Welt anzeigen lassen.

Die „Währung“ im Spiel sind DNA-Punkte. Diese bekommt man, wenn die Anzahl der Infizierten steigt, wenn die Krankheit in einem Land ausbricht, in dem sie noch nicht war, und wenn man auf dem Bildschirm aufpoppende Blasen berührt. Von den DNA-Punkten kann man seine Krankheit in dreierlei Hinsicht verbessern: Zum einen kann man ihre Symptome gefährlicher machen, von Niesen bis hin zu multiplem Organversagen gibt es vielfältige Möglichkeiten, die jeweils aufeinander aufbauen. Zum anderen kann man die Übertragungsformen erweitern, zum Beispiel durch Insekten, Vögel, Haustiere, Luft oder Wasser. Und schließlich kann man an der Resistenz der Krankheit gegen bestimmte Einflüsse arbeiten, also beispielsweise gegen Kälte, Hitze und Impfstoffe.

Sobald die Krankheit eine große Anzahl von Menschen befallen hat, wird die Menschheit auf sie aufmerksam und arbeitet an Gegenmitteln. Dann sieht man eine Prozentangabe, wie weit die Forschung in Sachen Bekämpfung der Krankheit ist. Erreicht sie 100 Prozent und es leben noch Menschen auf der Erde, ist das Spiel verloren.

Es ist ein ungewöhnliches und auch sehr makabres Konzept, aber dennoch ein sehr gutes Strategiespiel. Was mich ein bisschen stört, ist die Willkürlichkeit, mit der man DNA-Punkte erhält. Irgendwann bekommt man keine mehr durch Neu-Infizierte, sondern ist darauf angewiesen, dass Blasen erscheinen, die man berühren kann. Wenn das geschieht, schaut man schön dem Balken zu, der zeigt, dass es bald ein Gegenmittel gegen die Krankheit gibt, denn dann kann man gar nichts mehr machen. Ich habe bislang nur ein Spiel auf der leichtesten Stufe gewonnen, in der mittleren Schwierigkeit habe ich in 3 Versuchen noch nicht die Menschheit auslöschen können.

Außerdem: Das Spiel ist recht textlastig, vor allem bei der Beschreibung der Krankheitssymptome, wer also nicht so gut Englisch kann, wird seine Probleme haben.

Das Spiel kann man hier herunterladen.

Provocateur 03/2012 – Was ich schrieb

3 Sep

Der aktuelle Provocateur ist das Heft, für das ich bislang am meisten gemacht habe: 42 der 224 Seiten sind von mir, mit Impressum steht mein Name insgesamt 12 Mal im Heft.

Im Einzelnen schrieb ich:

    • News Wirtschaft (Seite 064): Texte, Fragen und Übersetzung der Antworten für das Kurzinterview mit Athene
    • City of Ghosts (Seiten 092-099): Bilder und Geschichten von Geisterstädten in der ganzen Welt. Idee, Recherche und Texte (mit Autorennennung)
    • Cocktailian (Seite 110): Cocktailrezept für „Empire Riverside Punch“. Text
    • Meine Stadt: Saarbrücken (Seiten 112/113): Manuel Andrack stellt seine Lieblingsrestaurants und -cafés in Saarbrücken vor. Telefonat mit Manuel Andrack (siehe hier) und Texte (mit Autorennennung)
    • Kaffee à la Michelin (Seiten 114-117): Kaffeerezepte und Interview mit Kaffee-Experten Alexis Rodriguez. Einleitungstext Seite 114 (mit Autorennennung)
    • La Dolce Macchina (Seiten 118/119): Shotseiten mit Kaffeemaschinen. Recherche und Texte (mit Autorennennung)
    • News Sport (Seite 160). Texte
    • Kleiner Mann ganz groß (Seiten 162-165): Portrait über und Interview mit Lionel Messi. Interview (siehe hier) und Text (mit Autorennennung)
    • Die Top-Sportlerfrauen (Seiten 168/169). Texte
    • Zurück nach oben (Seiten 170-172): Interview mit Golfer Martin Kaymer. Interview (mit Autorennennung)
    • Golf extrem (Seiten 174/175): spektakuläre Golfplätze. Recherche und Texte (mit Autorennennung)
    • Action Shot (Seite 180). Text
    • Sport extrem (Seiten 182-185): Extremsportler-Portraits & Interview mit Wüstenläufer Rafael Fuchsgruber. Idee, Recherche, Interview und Texte (mit Autorennennung)
    • Die Starkstromraser (Seiten 190-193): Audi und Toyota und ihr Hybridantrieb bei den 24 Stunden von Le Mans. Recherche und Text (mit Autorennennung)
    • Apps (Seite 194). Recherche und Texte
    • Ausstellungsräume (Seiten 200/201): spektakuläre Museen. Recherche (mit Autorennennung)
    • iLike (Seiten 214/215 und 217): Gadgets für iPhone und iPad. Recherche und Texte (mit Autorennennung)

Provocateur 03/2012

31 Aug

Ab heute ist der neue Provocateur am Kiosk.

Auf dem Cover haben wir zum ersten Mal eine Frau, nämlich Milla Jovovich, die wir auch im Interview hatten. Wir zeigen junge und aufstrebende Hollywood-Schauspieler, haben Jürgen Vogel interviewt und fotografiert und mit Tobias Jundt von der Band Bonaparte sowie dem Fotografen David Drebin geredet.

Eine Story erklärt, wie der US-Wahlkampf zwischen Obama und Romney im Netz geführt wird, der Börsen-Profi Dirk Müller erläutert, wie man mit Wasser reich werden kann, und ein Redakteur von uns ist bei der Mille Miglia mitgefahren und berichtet darüber. Wir sprachen mit Regisseur Robert Rodriguez und haben eine Fotostrecke mit Geisterstädten in der ganzen Welt gemacht.

Dann war unser Chefredakteur auf der Route 66 unterwegs, Manuel Andrack stellt seine liebsten Restaurants und Cafés in Saarbrücken vor, und wir haben ungewöhnliche Rezepte mit Kaffee sowie schöne Kaffeemaschinen.

In einem Fotoshooting zeigt Wotan Wilke Möhring Männermode, und wir haben Carlo Rivetti, den Chefdesigner von Stone Island, sowie Michael Michalsky interviewt.

Dann trafen wir Lionel Messi, sprachen mit dem Golfer Martin Kaymer, zeigen coole Golfplätze weltweit und stellen die extremsten Extremsportler des Sommers vor.

Und schließlich gibt es einen Bericht über die 24 Stunden von Le Mans und die dort genutzte Hybrid-Antriebstechnologie, ein Interview mit Mauro Alessi, dem jüngsten Spross der Designer-Familie, eine Story über einen Korallenzüchter in Florida, die schönsten Möbelklassiker sowie Gadgets für iPhone und iPad.

Dieser Tage werde ich auch wieder eine Liste schreiben, was ich alles für das Heft geschrieben habe.