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Nachtrag vom Scheitern

25 Mai

Wie ich bereits hier berichtete, schaffte ich beim diesjährigen Halbmarathon im ungarischen Gyula nur ein Drittel der Strecke und musste nach 7 Kilometern aufgeben. Jetzt sind auf der Website der Veranstaltung Bilder davon veröffentlicht worden. Im Gegensatz zu den letzten Jahren sind diesmal die wenigsten davon auf der Seite selbst hinterlegt. Vielmehr wird ein umständlicher Bilder-Service genutzt, bei dem man sich durch zwei Galerien klicken muss (die noch dazu auf Ungarisch sind, aber das kann man niemandem vorwerfen). Ich bin in der ersten Galerie auf einem Bild am Start zu sehen (Bild 124). Da man die Bilder auch nicht speichern kann, habe ich einen Screenshot gemacht, um das Bild hier zu zeigen (ich bin der mit Nummer 44 in der Mitte):

Platz 145

14 Mai

Am Samstag nahm ich am Halbmarathon von Gyula im Osten Ungarns teil. Ich hatte von Vornherein kein gutes Gefühl, weil ich im Vorfeld kein bisschen trainiert hatte, bis auf einen 7-Kilometer-Lauf eine Woche zuvor. Außerdem habe ich in letzter Zeit wieder weniger auf die Ernährung geachtet, was sich auch im Gewicht niedergeschlagen hat. Trotzdem bin ich angetreten, wie ich es in ähnlichem Zustand auch vor zwei Jahren in Wien getan habe.

Dazu kam, dass es irrsinnig heiß war. Der Lauf begann um 11 Uhr, also in bester Mittagshitze, und schon nach einem Kilometer, den ich in viel zu schnellen 5 Minuten hinter mich brachte, merkte ich, wie kraftlos ich war. In den schattigen Bereichen ging es, aber in der prallen Sonne zu laufen war einfach unerträglich. Dazu hatte ich sehr viel Durst, und die Verpflegungsstation nach 3,5 Kilometern konnte daran nur kurzzeitig was ändern.

Die Strecke war so ausgelegt, dass man drei Runden á ein bisschen mehr als 7 Kilometer laufen musste, und ich wusste recht bald, dass ich nicht zu einer zweiten, geschweige denn zu einer dritten Runde in der Lage war. Sprich: Ich habe nach dem Ende der ersten Runde aufgegeben.Unter den 10 Leuten, die auch nach der ersten Runde aufgegeben haben, war ich mit 0:37:54 noch der schnellste, und wenn ich meine Wien-Zeit vor zwei Jahren zugrunde lege, hätte ich nach 21 Kilometern gut unter die besten 30 laufen können. Natürlich motiviert mich diese Aussicht ungemein, im nächsten Jahr wieder anzutreten. Nur diesmal fitter und bei hoffentlich läuferfreundlicherem Wetter – so wie es am Tag danach bei 15 Grad Celsius und Nieselregen der Fall war.

Die Ergebnistabelle ist hier zu finden. Ich stehe auf Seite 13 mit der Rückennummer 44.