Tag Archives: Er ist wieder da

4g (KW 1)

7 Jan

Ein Überblick über die Medien, die ich in der vergangenen Woche konsumiert habe.

gesehen: Ich habe die Filme „Chronicle“ und „Absentia“ geschaut (mein Kommentar zu letzterem ist hier zu finden) und bin bei „Parks And Recreation“ mittlerweile auf dem aktuellen Stand. Da können also die neuen Folgen nach der Weihnachtspause kommen.

Chronicle    Absentia    parksandrec

gelesen: „Er ist wieder da“ von Timur Vermes ist durch (die Besprechung gibt es hier), ich bin noch nicht sicher, was ich anschließend lese. Topfavorit ist im Moment „Operation Zombie“ von Max Brooks, nachdem ich bei Schneckspeck Gutes darüber gelesen habe.

Vermes    BrooksZombie

gehört: Ich stellte mal wieder fest, wie sehr ich Radio hasse – dauernd die gleichen schlechten Lieder, die einem dann als unangenehme Ohrwürmer nachhängen.

gespielt: Es gab mal wieder ein einfaches kleines Spiel, in das ich ärgerlicherweise viel Zeit versenkt habe: „Sonic Jump“. Man springt mit Sonic, dem blauen Igel, nach oben, muss Ringe einsammeln, sich vor Gegnern in Acht nehmen und darf nicht abstürzen. Neben den einzelnen, sehr kurzen Levels gibt es Missionen, die man erfüllen muss (Levels in bestimmten Zeiten schaffen, eine bestimmte Gegnerzahl eliminieren usw.), und dafür bekommt man Boni. Die Levels werden natürlich immer schwerer, sind aber insgesamt nicht sehr abwechslungsreich – im Gegensatz zu den Missionen, die wirklich eine Langzeitmotivation schaffen.

sonic-jump

[Buch] „Er ist wieder da“ von Timur Vermes

4 Jan

VermesIch habe endlich mal wieder ein Buch beendet, und zwar das viel diskutierte Was-wäre-wenn-Buch des halb-ungarischen Autoren Timur Vermes. Es geht darum, dass Adolf Hitler im Jahr 2011 aus unerfindlichen Gründen auf einem verlassenen Grundstück in Berlin aufwacht. Er findet Unterschlupf bei einem Kioskbesitzer, der ihn mit Fernsehproduzenten bekannt macht, die ihn als Comedy-Figur groß rausbringen wollen. Dabei kommt es immer wieder zu Missverständnissen und komischen Situationen, weil seine Umwelt Hitler für einen Schauspieler hält (und von seiner „Echtheit“ beeindruckt ist), während er hingegen alles, was er sagt, auch so meint. Erzählt wird das ganze aus der Ich-Perspektive von Hitler, der selbstverständlich auch zu allem, was ihm in der modernen Welt begenet (Smartphones, „Internetz“, Fernseh-Talkshows usw.), seinen Kommentar abgibt.

„Er ist wieder da“ löste mal wieder die Kontroverse aus, ob man über Hitler und Nazis Witze machen darf. Es sind auch wirklich ein paar herbe Späße im Buch enthalten, bei denen sich der Autor allerdings immer gut darauf herausreden kann, um wen es sich bei seinem Protagonisten handelt. Gleiches gilt für diverse Seitenhiebe in Richtung Medienzirkus, BILD-Zeitung, Politik und Oktoberfest, um nur einige der von Hitler attackierten Ziele zu nennen. Noch dazu ist Hitlers Duktus äußerst gut getroffen, nicht nur was die Wortwahl, sondern auch die Satzstruktur angeht. Aber ich fand, dass das nach einer Weile recht nervig wird, noch dazu deswegen, weil es kaum eine erzählenswerte Handlung gibt. Ich bin der Meinung, dass man gerne mal reinlesen kann, aber beenden muss man das Buch nicht unbedingt, weil irgendwann nicht mehr viel Neues passiert und zumindest ich mich dann bis zum Ende durchquälen musste.

4g (KW 50)

16 Dez

Ein Überblick über die Medien, die ich diese Woche konsumiert habe.

gelesen: Ich lese fleißig „Er ist wieder da“ von Timur Vermes. Gerade hatte Hitler, der im Berlin von 2011 wieder zum Leben erwacht ist, seinen ersten Fernsehauftritt. Ich mag es immer noch, wie Vermes den Ton von Hitler einfängt und konsequent durchzieht.

Vermes

gesehen: Über „Compliance“ habe ich hier schon meinen Kommentar abgegeben.
Zudem habe ich die 2. Staffel von „Parks & Recreation“ fertig geschaut und bin weiterhin sehr angetan von „Once Upon A Time“.

compliance

gehört: Es standen diese Woche vor allem Weihnachtsalben auf dem Programm, vor allem welche von Nat King Cole, Frank Sinatra und Michael Bublé.

gespielt: Ich habe leider viel zu viel Zeit in „Railroad Story“ versenkt, ein recht simples Spiel, in dem man Zugstrecken zwischen verschiedenen Städten bauen und reparieren muss und dann Züge pünktlich und ohne Unfälle von einer Stadt in die andere fahren lässt. Ein Level schafft man, wenn man bestimmte Bedingungen erfüllt, wie einen gewissen Geldbetrag erwirtschaften oder eine bestimmte Zeit ohne Unfall sein. Das Spiel ist recht nett, mit der Zeit aber langweilig, weil nicht viel passiert. Ich habe es aus Ehrgeiz durchgespielt und dann gelöscht.

Railroad_Story

Provocateur-Newsletter 17/2012 (plus Gewinnspiele)

14 Dez

Heute war mein letzter Arbeitstag für dieses Jahr, und pünktlich zum Abschied haben wir noch einen Newsletter verschickt. Diese Texte sind diesmal von mir:

Unsere Kulturhighlights 2012 – über das Buch „Er ist wieder da“ von Timur Vermes, den Film „The Dark Knight Rises“ und das Album „Coexist“ von The XX (von mir ist der Abschnitt über das Buch)
Feucht-fröhliche Festtage – über das Mixgetränk Lillet Elite (+ Gewinnspiel: Wir verlosen 3 Sets mit je einer Flasche LILLET Blanc und Perrier-Jouët Grand Brut Champagner.)
Geselliger Stuhl – über den Butterfly Twin Chair von Weinbaum
Vitra Lounge Chair zu gewinnen – über den 100. Geburtstag von Ray Eames (+ Gewinnspiel: Wir verlosen einen Eames Lounge Chair von Vitra im Wert von 6.921 Euro.)
Merry Geek-mas! – über die coolsten Weihnachtsgeschenke für Technik-Freaks aus dem Fab Holiday Shop

4g (KW 49)

9 Dez

Ein Überblick über die Medien, die ich diese Woche konsumiert habe.

gelesen: Mal wieder habe ich ein neues Buch begonnen, ohne die vorherigen zu Ende gelesen zu haben. Diesmal ist es „Er ist wieder da“ von Timur Vermes, der komödiantische Roman, in dem Adolf Hitler im Berlin von 2011 aufwacht und wieder an die Macht kommen will. Ich bin aktuell bei 10 % (seit ich auf Kindle lese, arbeite ich nicht mehr mit Seitenzahlen) und bin sehr belustigt. Ich habe übrigens gerade gesehen, dass das Hörbuch von Christoph Maria Herbst im Hitler-typischen Duktus eingesprochen wurde (eine Hörprobe gibt es hier).

Vermes

gesehen: Über den sehr guten Film „V/H/S“ habe ich ja schon eine Kurzbesprechung geschrieben.
Ansonsten bin ich ein großer Fan der Serie „Once Upon A Time“ geworden. Es geht dabei um eine Stadt und deren Bewohner, die nicht wissen, dass sie Märchenfiguren sind. Über der Stadt liegt ein Fluch, den die böse Hexe/Bürgermeisterin ausgesprochen hat, die einzige Person, die die ganze Wahrheit kennt.

vhs-poster     once-upon-a-time

gehört: In Vorbereitung auf die weihnachtliche Beschallung fand ich „A Charlie Brown Christmas“ vom Vince Guaraldi Trio, ein sehr schönes pianolastiges Album.
Ein wenig irritiert war ich vom Album „Narrow“ von Soap&Skin. Das erste Album der Österreicherin namens „Lovetunes for Vacuum“ gefiel mir noch sehr gut, aber „Narrow“ fand ich nach nur drei Liedern so anstrengend, dass ich abschalten musste. Nicht nur waren Gesang und Klavierbegleitung schlecht, sondern noch dazu permanent asynchron, bei außerdem schlechten Liedtexten. Ich kann also der überschwänglichen Renzension auf Spiegel Online von Februar nicht zustimmen.

Charlie_Brown     SoapSkin

gespielt: Bei „FIFA 13 für iPhone“ habe ich zum zweiten Mal hintereinander alle drei Titel in einer Saison geholt.
Gerade ist das Spiel „Pizza Vs Skeletons“ kostenlos zu haben. Darin lenkt man eine Riesenpizza und überrollt mit ihr Skelette, rettet Hundebabys und stößt Totenköpfe von Klippen. Ich stehe ja auf verrückte Ideen, und dieses Spiel ist definitiv nicht normal – auf positive Weise.

FIFA-SOCCER-13-by-EA-SPORTS    Pizza-Vs.-Skeletons