Tag Archives: CSR Racing

6 Dinge, mit denen „CSR Racing“ mich zum Geldausgeben zwingen will

8 Jul

Seit einer Weile gibt es CSR Racing von NaturalMotion im App Store, und seite Erscheinen hält es sich in den Top 10 der am meisten geladenene Apps. Genauso ist es aber auch gerade auf Platz 1 bei den umsatzstärksten Apps. Nicht schlecht für ein kostenloses Spiel. Ich spiele das Spiel jetzt seit einer Woche, habe aber nicht vor,  echtes Geld dafür ausgegeben, weil ich das Freemium-Prinzip grundsätzlich ablehne.

Kurz zum Spielprinzip: In „CRS Racing“ geht um Drag Racing, also um möglichst schnelles Fahren kurzer Distanzen. Im Rennen muss man am Start mit dem Gaspedal den idealen Drehmoment finden, wenn die Ampel auf Grün schaltet, und an den richtigen Stellen schalten. Gewinnt man ein Rennen, erhält man virtuelles Geld, mit dem man sein Auto aufrüstet, um mehr Rennen und somit wieder mehr Geld zu gewinnen. Wie für Freemium-Spiele üblich, gibt es einige Möglichkeiten, auch echtes Geld zu bezahlen. Besonders perfide sind die folgenden 6 Methoden, den Spieler zum Kaufen von Spielwährung mit echtem Geld zu bewegen:

  1. Man kann nur fahren, wenn man Benzin im Tank hat. Man kann maximal 10 „Liter“ haben, jede Fahrt verbraucht einen „Liter“. Alle 8 Minuten kommt ein „Liter“ hinzu. Es sei denn, man zahlt 2 Goldstücke, um den Tank sofort wieder aufzufüllen. Goldstücke sind sozusagen die Zweitwährung, die man fürs Hochleveln bekommt – oder für echtes Geld. Ich finde allerdings das System, dass man ein wenig warten muss, bevor man weiterspielt, gar nicht so schlecht. Das hätte ich mir in meinen besten FIFA-Zeiten gewünscht, um nicht Dutzende Spiele hintereinander zu spielen.
  2. Wenn man einen Bossgegner bezwungen hat, bekommt man die Chance, noch einmal ein Rennen gegen ihn zu fahren. Wenn man gewinnt, erhält man sein Auto, wenn man verliert, verliert man auch 5 Goldstücke. Das Problem: Man kann mit dem Auto nicht gewinnen, mit dem man zuvor gewonnen hat, da der Boss ein anderes, viel stärkeres Auto fährt. Und da man sofort entscheiden muss, ob man das Bonusrennen fährt und keine Updates kaufen kann, bleibt nur die Möglichkeit, für echtes Geld Updates zu kaufen. Oder man lässt das Bonusrennen sausen.
  3. Wenn man in höhere Levels kommt, kosten Updates immer mehr. Für das gleiche Geld, für das man zuvor ein ganzes Auto gekauft hat, kriegt man später nicht einmal mehr einen besseren Motor. Allerdings steigen die Preisgelder bei weitem nicht so stark an. Also muss man sinnlose Rennen gegen viel zu schwache Gegener fahren, um an Geld zu kommen, oder man kauft sich eben die Updates für echtes Geld.
  4. In höheren Levels werden Rennklassen freigeschaltet, in denen man nur mit einem bestimmten Auto oder einer bestimmten Marke starten kann. Wenn man das falsche Hauptauto hat, muss man sich ein weiteres kaufen und das dann auch gleich kostspielig aufrüsten.
  5. Jedes Bauteil eines Autos kann man in fünf Stufen updaten. Die Stufen 4 und 5 bekommt man allerdings nicht sofort, sondern muss darauf warten, im schlimmsten Fall 20 Minuten. Es sein denn, man zahlt mit Goldstücken. Noch schlimmer ist es mit neuen Autos, auf die man ohne Gold mehr als eine Stunde warten muss. Aber wie gesagt, wen warten nicht stört, der wird kein Problem damit haben.
  6. In der höchsten Rennklasse gibt es einen Wettbewerb, in dem man nur antreten kann, wenn man 1.000 Goldstücke für ein Auto ausgibt. An die kommt man nicht, wenn man pro Level, in das man aufsteigt, ein Goldstück bekommt. Das bekommt man nur für echtes Geld.

Ich habe nicht herausfinden können, wie viel echtes Geld man für Goldstücke und zusätzliches Spielgeld ausgeben muss, aber es ist mir auch recht egal. Ich kann nicht verstehen, wie Leute für ein solch eintöniges und doch ziemlich unbedeutendes Spiel Geld ausgeben können, da im Grunde kaum etwas Abwechslungsreiches passiert. Meine einzige Motivation ist es, den letzten großen Gegner zu besiegen, und dann wird das Spiel deinstalliert.