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Wie gut war meine Olympia-Prognose?

13 Aug

Ich hatte schon hier geschrieben, welche Medaillenkandidaten ich bei meiner Vor-Olympia-Analyse bestimmt habe. Da ja jetzt die Olympischen Spiele vorbei sind, habe ich mal analysiert, wie gut (oder schlecht) meine Prognose war.

Ich hatte 12 Athleten bzw. Teams bestimmt, die als Favoriten bei Olympia antreten; 10 aus Deutschland und jeweils einen aus Österreich und der Schweiz. Zuvor hatte ich Welt- und Europameisterschaften sowie Ranglisten analysiert, dabei allerdings darauf geachtet, dass ich möglichst nur einen Sportler bzw. Team in einer Sportart nenne (was beim Schwimmen im Nachhinein gar nicht so verkehrt war). Folgende Ergebnisse erzielten meine Kandidaten dabei:

Gold gewannen die Männer-Feldhockey-Nationalmannschaft, Robert Harting im Diskuswerfen und Julius Brink & Jonas Reckermann im Beach-Volleyball. Silber holten Christina Obergföll im Speerwerfen und Roger Federer im Tennis. Bronze mit dem Team holte Timo Boll im Tischtennis, wobei er im Einzelturnier bereits im Achtelfinale ausschied – überraschenderweise nicht gegen einen Asiaten, sondern gegen einen Rumänen. Damit holten meine Favoriten also 3 Mal Gold, 2 Mal Silber und 1 Mal Bronze.

Enttäuschend schnitten hingegen die restlichen Sportler ab, die ich zu Favoriten erklärte. Der Schwimmer Paul Biedermann schaffte bei seinen drei Auftritten nur die Plätze 4 (mit der 200-m-Freistil-Staffel), 5 (über 200 m Freistil) und 13 (über 400 m Freistil). Lena Schöneborn kam im Modernen Fünfkampf auf Platz 15, der Cross-Country-Mountainbiker Manuel Fumic auf Platz 7, und die Starboot-Segler Robert Stanjek & Frithjof Kleen kamen auf Platz 6. Die Taekwondo-Kämpferin Sümeyye Manz schied schon bei ihrem ersten Kampf im Achtelfinale aus, und der Judoka Ludwig Paischer aus Österreich verlor seinen zweiten Kampf und kam nicht unter die besten 16.

Ich denke, ganz daneben lag ich insgesamt nicht. Olympia ist auch immer eine Formsache, und Biedermann, Schöneborn, Fumic und die anderen hätten auch gute Tage erwischen können. Ich hatte heute noch kurz in meiner überaus aufwändig recherchierten und gestalteten Tabelle geschaut, die ich damals für meine Strecke im Provocateur angelegt hatte, doch da waren keine weiteren Medaillengewinner dabei, die ich unter den Tisch fallen lassen musste.

Meine Olympia-Prognose

26 Jul

Morgen gehen die Olympischen Spiele von London los. Ich hatte schon im Mai für den Provocateur eine Recherche gemacht, Ergebnislisten gewälzt, Welt- und Europameisterschaften analysiert, um 10 deutsche, einen Schweizer und einen österreichischen Favoriten zu finden. Gekommen bin ich auf die folgenden Sportler:

Für Deutschland:

  • Paul Biedermann (Schwimmen)
  • Julius Brink & Jonas Reckermann (Beachvolleyball)
  • Christina Obergföll (Speerwerfen)
  • Deutsche Feldhockey-Nationalmannschaft
  • Robert Harting (Diskuswerfen)
  • Timo Boll (Tischtennis)
  • Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf)
  • Manuel Fumic (Mountainbike-Cross-Country)
  • Robert Stanjek & Frithjof Kleen (Starboot-Segeln)
  • Sümeyye Manz (Taekwondo)

Für Österreich:

  • Ludwig Paischer (Judo)

Für die Schweiz:

  • Roger Federer (Tennis)

Ich habe geschaut, dass ich in den Sportarten vielfältig bin, habe also nicht eine Vielzahl von Favoriten im Schwimmen oder der Leichtathletik aufgezählt. Außerdem habe ich ein bisschen auf die Popularität der Sportarten geachtet. Und schließlich gibt es ein Übergewicht der Männer, da die Vorstellung in einem Männermagazin stattfand. Ich bin jedenfalls gespannt, was meine Favoriten bei den Spielen reißen werden.

Wen das Ganze bebildert, mit kleinen Infotexten und Interviews mit drei der oben Genannten interessiert: Der Provocateur 02/2012 ist noch am Kiosk zu haben.