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[TV] Better Off Ted

17 Okt

Die Serie „Better Off Ted“ gehört in die gleiche Kategorie mit Serien wie „30 Rock“, „Parks & Recreation“ und „Arrested Development“ – intelligent, rasend lustig, aber leider nicht besonders quotenstark. Und leider teilt sie das Schicksal mit letzterer – und wurde bereits früh abgesetzt, nämlich nach der zweiten Staffel. Somit gibt es gerade einmal 26 Folgen, die von 2009 bis 2010 in den USA liefen.

Die Serie spielt in der fiktiven Firma Veridian Dynamics, bei der nie klar wird, was sie eigentlich tut. In der ersten Folge wird ein Mitarbeiter eingefroren, später werden beispielsweise eine Simultanübersetzungsmaschine, schnell nachwachsendes Rindfleisch oder ein Internet-Bildersuchdienst erfunden. Die Hauptfigur ist Ted, der Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung. Er redet ab und an mit dem Zuschauer, durchbricht also die vierte Wand. Ihm unterstellt sind die beiden Wissenschaftler Lem und Phil sowie die Produkttesterin Linda, mit der sich im Verlauf der Serie eine Liebesbeziehung anbahnt, was aber an Teds Regeln scheitert, dass man nur eine einzige Büroaffäre haben darf – und die hatte Ted schon mit seiner Vorgesetzten Veronica. Diese ihrerseits ist völlig emotions- und gewissenlos und steht ganz im Dienste der Firma. Ihre Darstellerin Portia de Rossi ist die einzige Person im Ensemble, die man kennt, unter anderem aus „Ally McBeal“ und „Arrested Development“ sowie als Ehefrau von Ellen DeGeneres.

Der Humor von „Better Off Ted“ ist genauso, wie ich es schon für „Arrested Development“ beschrieben habe: immer zwischen hochintelligent und Holzhammer hin und her. Im Hintergrund schwingt allerdings immer der bittere Beigeschmack mit, dass die Szenen, in denen Veridian Dynamics als Unternehmen beschrieben wird, das über Leichen geht und in dem einzelne Angestellte nichts zählen, der wahren Welt sehr nahe kommen.

4g (KW 40)

7 Okt

Ich habe mir mal wieder eine kleine regelmäßige Kategorie überlegt, die ich griffig „4g“ nenne. Das ist die Abkürzung für „gelesen, gesehen, gehört, gespielt“ und behandelt in kurzer Form die Medien, die ich in der gerade zu Ende gehenden Woche konsumiert habe – das KW steht demzufolge für die Kalenderwoche, den der aktuelle Beitrag behandelt. Hier finden vor allem kleinere Sachen Erwähnung, bei denen sich ein eigener Post nicht lohnen würde. Dabei geht es gerne auch um ältere TV-Sachen, nur angefangene Bücher oder angespielte iOS-Spiele.

gelesen: Gerade lese ich „Der Gedankenleser“ von Jürgen Domian. Es geht um einen Journalisten, der nach einem Blitzschlag die Gedanken seiner Mitmenschen lesen kann. Ich bin jetzt ziemlich genau bei der Hälfte des Buches, aber nicht so richtig gefesselt, weshalb ich vor einigen Tagen das Buch „Department 19 – Die Mission“ von Will Hill begonnen habe. Hier ist der 16-jährige Jamie Protagonist, der vor zwei Jahren auf mysteriöse Weise seinen Vater verlor und dessen Mutter soeben verschwand. So richtig überzeugt bin ich noch nicht, aber ich habe ja gerade erst angefangen.

   

gesehen: Ich habe endlich „Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt“ nachgeholt. In der Pro7-Show ging es darum, dass Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf sich gegenseitig Aufgaben in aller Herren Länder stellten und danach noch Prüfungen im Studio bestehen mussten. Die Bilder von Klaas mit Donut in der Stirn gingen ja schon durch die Medien. Optik und Komposition der Einspieler fand ich großartig, die Spiele im Studio weniger. Gemäß meinem alten Leitsatz, dass solchen Wettbewerben zu folgen immer nur Spaß macht, wenn man mit einer Partei mitfiebern kann, fand ich die Show insgesamt recht gelungen, auch wenn mein Favorit schnell zurücklag und am Ende verlor.
Außerdem schauten meine Frau und ich die Serie „Better Off Ted“ zu Ende, aber dazu gibt es demnächst einen eigenen Post.

  

gehört: Zum x-ten Mal und an jedem Tag dieser Woche habe ich in der Arbeit das Slipknot-Konzert beim Download-Festival 2009 gehört.
Außerdem habe ich in das Album „The 2nd Law“ von Muse hereingehört. Mein Kommentar unter der mal wieder sehr lesenswerten Rezension von PopKulturSchock:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach dreimaligem Hören noch nicht so richtig warm mit dem Album geworden bin. Der übermäßige Einsatz von Elektro-Beats und Dubstep passt für mich nicht so richtig gut zur Band (vor allem, wenn man Livekonzerte von ihnen vor Augen hat). Ich werde das Album aber trotzdem noch ein paar Mal hören, mal sehen, ob es mir irgendwann doch gefällt.

  

gespielt: Ich war ausschließlich mit FIFA 13 für iPhone beschäftigt und habe meine zweite Saison mit Borussia Dortmund hinter mich gebracht: 2 Meistertitel, ein DFB-Pokal und einmal der Champion’s Cup ist die Ausbeute. Jetzt bin ich in die 4. Liga in England zu York City gewechselt, weil ich es mag, mich aus den Niederungen des komplexesten Ligasystems des Spiels nach oben zu kämpfen.