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[iOS-Spiel] 3 Casual-Fußball-Spiele

23 Jun

In letzter Zeit habe ich ein paar Spiele auf dem iPod gespielt, die mit dem Thema Fußball zu tun haben. Dabei ist es eher ein Zufall, dass gerade die Europameisterschaft läuft. Weil die Spiele eher klein sind, lohnt es sich nicht so sehr, sie einzeln vorzustellen, weshalb ich einfach mal 3 auf einen Schlag kurz bespreche.

Das Spiel: Score! Classic Goals von First Touch

Worum es geht: Man spielt klassische Tore der letzten 40 Jahre nach – per Wisch-Geste. Auf einer Karte sieht man zunächst den Weg, den der Ball zurücklegen muss, in den anschließenden Spielszenen bewegt man ihn mit dem Finger von Spieler zu Spieler, bis er im Tor ist. Dann erhält man eine Präzisionswertung von 1 bis 3 Sterne.

Was gut ist: Die Idee ist einzigartig. Man hat zwar recht eingeschränkte Bewegungsfreiheit, aber die braucht man ja auch nicht, man will ja ein wirklich geschehenes Tor nachspielen. Außerdem gefällt mir die Grafik sehr gut.

Was schlecht ist: Manche Tore fangen mit einer Aktion an, in die man noch nicht eingreifen kann. Wenn man für ein solches Level mehrere Versuche braucht, muss man sich die Anfangssequenz immer wieder anschauen, ohne sie unterbrechen zu können, und das nervt zuweilen. Außerdem ist es ein wenig schade, dass man nur die spielenden Mannschaften, das Datum und den Anlass für das Spiel (z.B. WM-Finale 2010) erfährt, und nicht die Namen der Spieler.

Ob es sich lohnt: Auf jeden Fall!

Das Spiel: Soccer Rally: Euro 2012 von IceFlame

Worum es geht: Man steuert ein Auto mit Gaspedal und Richtungstasten über ein Fußballfeld und spielt gegen ein gegnerisches Auto. Wer nach 2 Minuten mehr Tore erzielt hat, gewinnt. So kann man das gerade laufende EM-Turnier nachspielen.

Was gut ist: Die Grafik ist sehr schön. Vor allem der Look der Autos in den jeweiligen Nationalfarben hat mir sehr gut gefallen.

Was schlecht ist: Ich hatte das Gefühl, dass das Spiel so richtig unfertig ist. Die Fußballmatches sind zwar cool und machen Spaß, aber ein Drumherum existiert praktisch nicht. Man hat keinen Optionsbildschirm, auf dem man z.B. die Musik ausschalten kann, man kann keine anderen Turniere spielen als die EM 2012 (weshalb man in der Vorrunde mit Deutschland immer nur gegen Dänemark, Portugal und die Niederlande spielt), und Sachen wie gewonnene Pokale und Achievements fehlen auch. Vor allem letztes stört mich sehr, weil das Spiel leider kein bisschen motiviert. Man gewinnt die Meisterschaft, sieht kurz die Einblendung „Champion“, und zurück geht’s zum Startbildschirm. Außerdem hätte ich Sachen wie Zeitlupe und Statistiken toll gefunden.

Ob es sich lohnt: Auch wenn ich die App zur Zeit recht häufig starte, würde ich sie derzeit aufgrund ihrer Unfertigkeit nicht empfehlen. Aber vielleicht gibt es ja bald ein paar Updates.

Das Spiel: Kick Flick Soccer HD von Pixels on Toast

Worum es geht: Man schießt Freistöße, indem man von unten nach oben über den Ball wischt. So bestimmt man auch Schussstärke und Richtung. Es gibt drei Modi: die meisten Punkte aus 10 Schüssen, 5 Leben und Sudden Death. Je häufiger man trifft, desto mehr Spieler stehen in der Freistoßmauer.

Was gut ist: Die Grafik ist recht gut gelungen. Bis auf den Ball ist alles hübsch abstrakt und in Neonfarben gehalten.

Was schlecht ist: Leider fehlt mir die Motivation, das Spiel öfter zu spielen. Man macht nichts anderes als Wischen, und ob da einer oder drei Gegner in der Mauer stehen, spielt keine Rolle. Daran ändern auch die verschiedenen Modi nichts.

Ob es sich lohnt: Wegen der fehlenden Motivation eher nein.

[iOS-Spiel] Slice SD

28 Feb

Kleine nette Spielchen für den iPod Touch sind genau mein Ding, vor allem wenn sie originell gemacht sind. „Slice SD“ gehört definitiv in diese Kategorie. Das Spielprinzip ist das folgende: Auf dem Display befinden sich in jedem Level einer oder mehrere Knöpfe und ein paar martialisch aussehende Messer. Diese Messer bewegen sich entweder von selbst oder können per Touch bewegt werden. Das Ziel ist es, alle Messer von den Knöpfen fernzuhalten, um sie zu drücken und in das nächste Level zu kommen. Berührt man jedoch eine der scharfen Messerkanten, ertönt ein Horrorfilm-taugliches Geräusch, und das Blut spritzt.

„Slice SD“ erinnert vom Look und von der Atmosphäre an die Filme der „Saw“-Reihe, ist aber eher ein makabres „Twister“, das man nicht mit den Füßen, sondern mit den Fingern spielt. Ich hänge gerade an einem Level, in dem man mit vier Fingern einer Hand vier Klingen festhalten und mit der anderen Hand ein weiteres Messer verschieben und auch noch den Knopf drücken muss. Das ist schon eine ordentliche Herausforderung.

Kaufen kann man das Spiel hier.

[iOS-Spiel] Jelly Defence

31 Jan

Das Genre der Tower-Defence-Spiele ist mittlerweile eines der größten, vor allem für mobile Spielgeräte. Eine kurze Erklärung für die, die trotzdem nichts damit anfangen können: Bei der Tower Defence geht es darum, Türme am Wegesrand aufzustellen, die vorbeilaufende (-fliegende, -schwimmende) Gegner abschießen, bevor sie in kritischer Anzahl das Ende des Weges erreicht haben. Da dieses Spielprinzip schnell an seine Grenzen stößt und per se recht langweilig ist (man sitzt nur da und sieht den automatisch schießenden Türmen zu), muss schon ein besonders fesselndes Beiwerk her.

In „Jelly Defence“ von iDreams sind die Invasoren kleine rote und hellblaue Monster, die lustige Geräusche machen. Man baut Türme auf, die ebenfalls rot und hellblau sind und jeweils auf die Monster gleicher Farbe schießen. Manche Monster hinterlassen nach ihrem Ableben Münzen, die man per Tap einsammeln und von denen man neue Türme bauen kann. Später kann man einen Erfinderbaum damit beauftragen, stärkere Türme zu entwickeln.

Das Besondere am Spiel ist der skurrile Humor, der bei der schrägen Musik beginnt und bis zu Kleinigkeiten wie den Bewegungen der Monster und den witzigen Beschreibungstexten geht. Ein hoher und motivierender Schwierigkeitsgrad ist dadurch gegeben, dass man die Türme nicht frei platzieren, sondern nur auf bestimmten Punkten aufstellen kann. Gerade hänge ich an einem Level („Wonderful oasis of resting“), in dem man insgesamt nur vier Türme bauen kann. „Jelly Defence“ muss man meiner Meinung nach unbedingt mal gesehen haben.

Kaufen kann man es hier.

[iOS-Spiel] Wo ist mein Wasser?

14 Jan

Das Tolle an den iDevices ist, dass es so viele kleine Puzzle-Spiele gibt, die man zwischendurch auf dem Weg zur Arbeit oder in kurzen Wartezeiten spielen kann. Dazu gehört auch „Wo ist mein Wasser?“ von Disney. Ich hatte das Glück, dass ich über die  App-Store-Seite bei Facebook an einen Promo-Code gekommen bin und so das Spiel kostenlos laden konnte.

Der Held von „Wo ist mein Wasser?“ ist Swampy, ein kultiviertes Krokodil, das in der Kanalisation lebt und sehr viel Wert auf Hygiene setzt. Wichtig ist ihm vor allem sein Bad. Die Aufgabe des Spieler ist es also, das Wasser, das in jedem Level vorhanden ist, in ausreichender Menge in Swampys Badezimmer und somit in die Dusche zu leiten. Erde wischt man einfach weg und baut so eine Rinne für das Wasser. Stein kann nicht entfernt werden, Pflanzen wachsen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen, und versperren so im schlimmsten Fall den Weg. Später kommen noch zwei weitere Flüssigkeiten dazu, die nicht zu Swampy gelangen und auch nicht mit dem Wasser vermischt werden dürfen: eine Säure, die Pflanzen wegfrisst, und eine dickflüssige Brühe, die sich sogar durch Erde ätzt. Kommen diese beiden Flüssigkeiten miteinander in Berührung, gibt es eine Explosion.

Die Levels sind äußerst leicht gestaltet, was mir manchmal das Gefühl gab, an einem Kinderspiel zu sitzen. Ein wenig erschwert wird es dadurch, dass man in jedem Level drei Enten mit Wasser vollsaugen und in manchen Levels spezielle Gegenstände finden muss, die dann Extra-Levels freischalten. Aber selbst das alles gestaltet sich recht einfach. Für mich ist das aber kein Kritikpunkt, denn ich muss ehrlich sagen, dass meine Frustraionsgrenze bei zu schweren Rätselspielen sehr niedrig ist. Wenn mir ein Spiel zu schwer wird, spiele ich es einfach nicht mehr, auch wenn es noch so gut gemacht ist. „Wo ist mein Wasser?“ ist also auch was für diejenigen, die wirklich nur einen Zeitvertreib suchen und dabei ihre grauen Zellen nicht verrenken wollen.

Kaufen kann man das Spiel hier.

[iOS-Spiel] Osmos

12 Jan

Manche Spiele haben eine gute Idee und ziehen diese durch. In vielen Fällen sind die Nutzer wenig zufrieden und sagen: „Da hätte man mehr draus machen können.“ Nur in den wenigsten Fällen trägt eine einzige Idee ein ganzes Spiel. Und das ist bei Osmos von Hemisphere Games der Fall.

In Osmos steuert man eine (zu Anfang jedes Levels) kleine Kugel, die sich kleinere Kugeln einverleiben kann, wenn sie in ihrer Nähe sind, die aber ihrerseits von größeren Kugel aufgesogen wird, wenn man diesen zu nahe kommt. Je nach Größe der anderen Kugel wird die eigene größer oder kleiner. Gesteuert wird so, dass man hinter die Kugel tippt, um zu beschleunigen, und vor sie, um zu bremsen. Je länger man beschleunigt, desto mehr kleine Partikel verliert man, was die Kugel immer kleiner macht. Es gibt zwei Arten von Levels: viereckige, in denen man sich frei bewegen kann, und runde, bei denen eine riesige Kugel im Zentrum steht, um die sich alle anderen Kugeln drehen. Und das war’s schon. Wie gesagt, eine einzige, noch dazu simple Idee. Aber es funktioniert und macht sehr viel Spaß.

Man kann mit Ehrgeiz an Osmos gehen und versuchen, jedes Level so schnell wie möglich zu lösen. Lösen bedeutet in vielen Fälle, zur größten Kugel zu werden, manchmal aber auch, bestimmte andere Kugel einzusaugen, die vor einem flüchten oder die sich besonders klug anstellen. Man kann aber auch einfach nur den Kugeln zusehen, wie sie treiben, und dem beruhigenden Soundtrack zuhören. Das ist dann herrlich entspannend.

Zu kaufen ist das Spiel hier.