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Neues Album von Serj Tankian

27 Apr

Nachdem heute mit der Veröffentlichung von Marilyn Mansons Album „Born Villain“ der von mir hier ausgerufene Musik-April zu Ende ging – ich habe allerdings bislang weder Manson noch Die Ärzte noch Rufus Wainwright gehört -, habe ich heute herausgefunden, dass Serj Tankian am 10. Juli ein neues Album herausbringen wird. Es wird „Harakiri“ heißen, einen interaktiven Teaser-Trailer zur Single „Figure it out“ (die wohl schon am 1. Mai kommt) gibt es schon zu sehen – unter anderem hier:

 

Das Video ist lustig, das Lied zumindest gewöhnungsbedürftig – aber das ist nur meine Meinung.

[Musik] Neues Album von Rufus Wainwright

1 Mrz

Heute habe ich auf Facebook gelesen, dass Rufus Wainwright am 23. April ein neues Album herausbringen wird. Es wird „Out of the game“ heißen und wurde von Mark Ronson produziert. Einen ersten Eindruck in Form des titelgebenden Lieds „Out of the game“ kann man bereits hier hören. Ich jedenfalls finde, dass sich das eher nach Rufus anhört als das letzte Album „All Days Are Nights: Songs for Lulu“, das ja eher melancholisch und klavierlastig daherkam. Einen Trailer zum Album gibt es auch schon:

[Musik] Berge

21 Feb

Auf der Suche nach weiteren Videos des bereits hier empfohlenen William Fitzsimmons stieß ich auf den YouTube-Kanal Berlin Sessions, den ich prompt abonnierte. Eine der Bands, die dort live und unplugged ihr Liedgut zum besten geben, ist Berge.

Der Musikstil von Berge erinnert mich stark an Juli – die frühen Juli, wie man leider sagen muss. Deren erstes Album „Es ist Juli“ hörte ich eine Zeit lang jeden Tag, und ähnlich geht es mir mit dem Album „Keine Spur“ von Berge. Dankenswerterweise sind sämtliche Lieder des Albums hier (auf SoundCloud) und hier (auf der Künstler-Homepage) in voller Länge zu hören. Gerade organisiert die Band via SellABand eine Crowdfunding-Aktion zur Finanzierung ihres nächsten Albums (Ziel: 10.000 Euro); Infos dazu gibt es hier, einen sehr lesenwerten Text zum Thema Crowdfunding wird es übrigens ab nächste Woche im neuen Provocateur zu lesen geben.

Hier noch das Lied „Meer aus Farben“, das einem in Erinnerung bringt, dass es auch Wetterlagen oberhalb des Gefrierpunkts gibt:

[Musik] „Nightmare Revisited“

9 Feb

„Nightmare before Christmas“ zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen; auch der Soundtrack ist großartig. 2008 erschien „Nightmare Revisited“, auf dem sämtliche Lieder des originalen Soundtracks von 1993 von mehr oder weniger namhaften Künstlern neu interpretiert wurden. Vier Lieder gefallen mir besonders gut, nämlich „This is Halloween“ von Marilyn Manson, „Kidnap the Sandy Claws“ von Korn, „Sally’s Song“ von Amy Lee (Frontfrau von Evanescence) und „End Title“ von The Album Leaf.

Hier alle vier als YouTube-Videos:

 

 

 

[Musik] „Solo Piano“ von Gonzales

3 Feb

Den Musiker Gonzales, (Künstler)Vorname Chilly, kennt man vielleicht am ehesten als Produzent seiner Landsfrau, der Kanadierin Feist. Er selbst macht vor allem Tanzmusik, insofern ist dieses Album äußerst ungewöhnlich für ihn.

Der Name „Solo Piano“ ist auch Programm, denn außer einem Klavier hört man in den 16 Liedern nichts – abgesehen vom Klappen der Tasten. Ich habe 2004, als das Album herauskam, Kritiken gelesen, die meinten, dass das Klappen unprofessionell sei und es den Aufnahmen dadurch an Qualität fehle. Ich hingegen finde, dass gerade dieses Hintergrundgeräusch den Aufnahmen etwas Unmittelbares gibt – fast so, als hätte Herr Gonzales sich einfach ans Klavier gesetzt, das Tonband gestartet und losgespielt. Dies verstärkt die Leichtigkeit der Kompositionen, die interessante Namen wie „Gogol“, „Paristocrats“ und „Salon Salloon“ tragen, noch zusätzlich. Gonzales beweist sich zugleich als Virtuose am Klavier, und es ist sehr schade, dass „Solo Piano“ sein bislang einziger Ausflug in diese für ihn ungewöhnliche Stilrichtung ist. Die Lieder sind eingängig und bleiben hängen, ohne zu nerven – für mich ein kleines Meisterwerk, das ich auch nach fast acht Jahren noch immer gern höre.

Für Zeit Online hat er ein Video aufgenommen, in dem er das Lied „Dot“ spielt und das die flüchtige Eleganz seiner Musik sehr gut zum Ausdruck bringt. Er eilt in einem Raum, in dem ein Klavier steht, spielt das Lied, und schon ist er wieder weg: