Tag Archives: Absentia

4g (KW 1)

7 Jan

Ein Überblick über die Medien, die ich in der vergangenen Woche konsumiert habe.

gesehen: Ich habe die Filme „Chronicle“ und „Absentia“ geschaut (mein Kommentar zu letzterem ist hier zu finden) und bin bei „Parks And Recreation“ mittlerweile auf dem aktuellen Stand. Da können also die neuen Folgen nach der Weihnachtspause kommen.

Chronicle    Absentia    parksandrec

gelesen: „Er ist wieder da“ von Timur Vermes ist durch (die Besprechung gibt es hier), ich bin noch nicht sicher, was ich anschließend lese. Topfavorit ist im Moment „Operation Zombie“ von Max Brooks, nachdem ich bei Schneckspeck Gutes darüber gelesen habe.

Vermes    BrooksZombie

gehört: Ich stellte mal wieder fest, wie sehr ich Radio hasse – dauernd die gleichen schlechten Lieder, die einem dann als unangenehme Ohrwürmer nachhängen.

gespielt: Es gab mal wieder ein einfaches kleines Spiel, in das ich ärgerlicherweise viel Zeit versenkt habe: „Sonic Jump“. Man springt mit Sonic, dem blauen Igel, nach oben, muss Ringe einsammeln, sich vor Gegnern in Acht nehmen und darf nicht abstürzen. Neben den einzelnen, sehr kurzen Levels gibt es Missionen, die man erfüllen muss (Levels in bestimmten Zeiten schaffen, eine bestimmte Gegnerzahl eliminieren usw.), und dafür bekommt man Boni. Die Levels werden natürlich immer schwerer, sind aber insgesamt nicht sehr abwechslungsreich – im Gegensatz zu den Missionen, die wirklich eine Langzeitmotivation schaffen.

sonic-jump

[Film] Absentia

6 Jan

AbsentiaEine Menge Produkte jeglicher Art werden momentan über Kickstarter finanziert, und auch immer mehr Macher von Massenmedien holen sich ihr Geld über die Crowd-Funding-Plattform. So tat es auch Mike Flanagan, der Drehbuchautor, Regisseur und Produzent des Films „Absentia“. In dessen Mittelpunkt stehen die beiden Schwestern Tricia und Callie. Tricias Ehemann Daniel ist seit 7 Jahren spurlos verschwunden, und Callie zieht für eine Weile bei ihrer Schwester ein, um sie bei dem schweren Schritt zu unterstützen, ihren Mann offiziell für tot zu erklären (‚dead in absentia‘ ist die Bezeichnung dafür, daher der Filmtitel). Jeden Morgen joggt Callie durch einen Tunnel in der Nähe des Hauses ihrer Schwester, und eines Tages liegt ein ausgemergelter und geschwächter Mann darin. Callie will ihm etwas zu essen besorgen, doch als sie zurückkehrt, ist er verschwunden. Stattdessen taucht plötzlich Daniel wieder auf.

Ich kann mich noch immer nicht entscheiden, ob ich „Absentia“ gut oder weniger gut finden soll. Der Film ist von Beginn an sehr langsam und lässt seine Charaktere sich entwickeln, was im Laufe des Films eine ordentliche Spannung aufbaut, aber er bleibt bis zum Schluss in dem Tempo. Darauf muss man sich einlassen können, vor allem wenn man Hollywood-typische Spannungsfilme gewöhnt ist. „Absentia“ zeigt so gut wie nie die Bedrohung, und wenn doch, dann ist sie verschwommen zu sehen, oder es wird rechtzeitig umgeschnitten. Aufgrund seiner Gemächlichkeit und Ermangelung von expliziten Gewaltszenen ist „Absentia“ eher als Festivalfilm zu sehen. Nicht umsonst hat er 2011 einige Awards bei Filmfestivals abgeräumt, unter anderem beim Shriekfest und dem Maelstrom International Fantastic Film Festival. Zu empfehlen ist er auf jeden Fall, zumindest um sich seine eigene Meinung bilden zu können.