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7tage7serien (7): Bored To Death

17 Jul

Bored_to_Death-LogoWorum’s geht Jonathan Ames ist Schriftsteller, regelmäßiger Kiffer und Alkoholtrinker. In der ersten Folge wird er aus den beiden letztgenannten Gründen von seiner Freundin Suzanne verlassen, und weil er Schwierigkeiten mit dem Schreiben hat, bietet er sich trotz fehlender Qualifikationen per Internet-Annonce als Privatdetektiv an – und wird tatsächlich beuftragt. Jonathan ist mit Ray befreundet, einem erfolglosen Comiczeichner, und schreibt ab und zu für das Magazin von George, den er zudem regelmäßig mit Marihuana versorgen muss.

Mit wem’s ist Die drei Hauptrollen sind prominent besetzt: Jonathan wird gespielt von Jason Schwartzman, der in bislang fünf Filmen von Wes Anderson mitgespielt hat (unter anderem „Darjeeling Limited“). Zack Galifianakis, der dicke Bärtige aus „Hangover“, spielt Ray, und George wird dargestellt von Ted Danson, bekannt aus den Sitcoms „Cheers“ und „Becker“. Außerdem tauchen von Anfang an Gaststars auf, wie Kristen Wiig, Oliver Platt, Patton Oswalt oder Jim Jarmusch.

Warum ich’s mag (und manchmal auch nicht) Der Untertitel von „Bored To Death“ ist „A Noir-otic Comedy“, und das trifft’s ziemlich genau. Die Serie ist witzig, absurd und hat einen schönen Noir-Look.
Man darf allerdings keine allzu ausgefeilten Fälle erwarten, mit denen Jonathan als Privatdetektiv beauftragt wird.

Wie viele Folgen’s gibt und wie weit ich’s gesehen habe Nach drei Staffeln und insgesamt 24 Folgen wurde die Serie 2011 abgesetzt. Es wird allerdings gerade an einem Film gearbeitet. Ich habe jüngst die erste Staffel beendet.

Was mag’s denn jetzt noch zu sagen geben Der Serienschöpfer heißt Jonathan Ames und benannte die Hauptfigur nach sich selbst.

7tage7serien (6): Under The Dome

16 Jul

Under_the_Dome_title_screenWorum’s geht Die Prämisse von „Under The Dome“ ist die, dass eines Tages eine große durchsichtige Kuppel aus dem Himmel fällt und die Kleinstadt Chester’s Mill von der Außenwelt abschneidet. Die Bewohner können nicht einmal nach draußen kommunizieren, weil die Kuppel schalldicht ist und keine Funkwellen durchlässt. Die Serie verfolgt, wie die Menschen in Chester’s Mill mit der Situation und miteinander klarkommen, und hält auch ein paar Geheimnisse und mysteriöse Entwicklungen bereit.

Mit wem’s ist Ich kenne mal wieder keinen der Schauspieler, und beim Blick auf deren jeweiliges bisheriges Werk wird klar, dass es sich hauptsächlich um typische Seriennebendarsteller handelt.

Warum ich’s mag (und manchmal auch nicht) Die oben beschriebene Prämisse ist sehr spannend, ebenso die Zusammensetzung der Figuren. Auch die Special Effects sehen hochwertig aus (ich sage nur: die Kuh in Folge 1).
Die etwas biedere Machart erinnert ein bisschen an die typischen Mystery-Montag-Serien, die früher auf ProSieben liefen und es selten über die erste Staffel hinaus geschafft haben. Ich hoffe, die Spannung und das Niveau halten sich.

Wie viele Folgen’s gibt und wie weit ich’s gesehen habe Gestern lief in den USA die vierte von insgesamt 13 Folgen, die die Staffel haben wird. Es ist allerdings fraglich, ob es überhaupt noch eine weitere Staffel geben wird (siehe unten). Ich habe die ersten 3 Folgen geschaut.

Was mag’s denn jetzt noch zu sagen geben Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King, der auf Deutsch „Die Arena“ heißt.
In der dritten Folge wird eine lustige Anspielung auf „The Simpsons Movie“ gemacht, in dem Springfield ebenfalls durch eine Glaskuppel von der Außenwelt abgeschnitten wird.

7tage7serien (5): Men At Work

15 Jul

Men_at_Work_intertitleWorum’s geht Die „Men At Work“ sind vier Freunde, die gemeinsam in der Redaktion des Magazins „Full Steam“ arbeiten. Im Einzelnen sind das Milo, der in der ersten Folge von seiner Freundin verlassen wird, die beiden Womanizer Gibbs und Tyler sowie der etwas langweilige Neal, der der einzige der Freunde ist, der die gesamte Serie über eine Partnerin hat.

Mit wem’s ist Erst kam mir keiner der regulären Schauspieler bekannt vor, aber dann stellte ich fest, dass der Darsteller von Milo, Danny Masterson, den Hyde in „That ’70s Show“ gespielt hat, nur damals noch ohne Vollbart. Wohl wegen ihm spielen in „Men At Work“ Vilmer Valderrama (Fez in „That ’70s Show“) und Ashton Kutcher (Kelso) kurze Gastrollen.

Warum ich’s mag (und manchmal auch nicht) „Men At Work“ ist eine nette und witzige Sitcom, die vor allem von der Dynamik der 4 Hauptfiguren lebt.
Im Hintergrund wird gelacht, und ich merke, dass das nicht mehr zeitgemäß ist und ziemlich nervt.

Wie viele Folgen’s gibt und wie weit ich’s gesehen habe Es gibt momentan 2 Staffeln mit je 10 Folgen. Die bislang letzte Folge lief Anfang Juni, ich hab erst am Wochenende die Staffel abgeschlossen.

Was mag’s denn jetzt noch zu sagen geben Obwohl die Serie recht kurz ist, folgt sie doch ab und an einer Storyline (neue Chefredakteurin, Partnerschaften über mehrere Folgen hinweg usw.). Und es gibt am Ende von Staffel 2 einen netten Cliffhanger.

7tage7serien (4): Braunschlag

14 Jul

BraunschlagWorum’s geht Das kleine Dorf Braunschlag in Niederösterreich ist bankrott. Bürgermeister Tschach beschließt daher mit seinem Kumpel, dem Discobesitzer Pfeisinger, eine Marienerscheinung zu inszenieren, um Touristen anzulocken und so dem Ort wieder zu Geld zu verhelfen. Ihr „Opfer“ ist Matussek, der Besitzer eines UFO-Landeplatzes im Wald. Der Plan geht auf, die Touristen kommen, mit ihnen auch ein Gesandter des Vatikans, der die Glaubwürdigkeit des Wunders überprüfen soll, und das Interesse des niederösterreichischen Landeshauptmanns, in Person seines Neffen Katzlbrunner. Noch dazu steht die Ehe von Tschach vor dem Zerbrechen, und Pfeisingers Frau will unbedingt ein Kind.

Mit wem’s ist Tschach wird gespielt vom österreichischen Kaiser Robert Palfrader, Pfeisinger vom großartigen Nicholas Ofczarek, seines Zeichens Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater. Aus dem deutschen Film „Antikörper“ kannte ich noch Nina Proll, Österreichern werden sicher auch andere Schauspieler bekannt vorkommen.

Warum ich’s mag (und manchmal auch nicht) Ich habe selten eine so lustige deutschsprachige Serie gesehen, die noch dazu sowohl auf der Schenkelklopfer- als auch auf der intelligenten Satireebene perfekt funktionert. Außerdem gibt es viele sehr absurde Handlungsstränge und Verwicklungen, die einfach nur Spaß machen.
Ich fand, dass das Ende ein paar Fragen hinsichtlich der Zukunft einiger Figuren offenließ, wenngleich nicht sehr vieler. Das fällt aber in Sachen Serienvergnügen nicht ins Gewicht.

Wie viele Folgen’s gibt und wie weit ich’s gesehen habe „Braunschlag“ besteht aus 8 Folgen à 45 Minuten. Ich hab alle gesehen.

Was mag’s denn jetzt noch zu sagen geben Die Serie lief ab September 2012 auf dem österreichischen Sender ORF. Bereits ein halbes Jahr vorher, im März 2012, kam sie auf DVD auf den Markt.

7tage7serien (3): Misfits

13 Jul

Misfits_logoWorum’s geht Die namensgebenden „Misfits“ in der britischen Serie sind fünf junge Straftäter, die dazu verurteilt wurden, Sozialstunden zu leisten. In der ersten Folge werden sie bei einem Gewitter vom Blitz getroffen, und jeder von ihnen hat fortan eine übernatürliche Fähigkeit. Und als hätten sie nicht genug damit zu tun, mit diesen umzugehen, ging das Unwetter auch an einigen Menschen in ihrer Umgebung nicht unbeschadet vorbei.

Mit wem’s ist Ich kenne keinen der Darsteller, weder Haupt- noch Neben-.

Warum ich’s mag (und manchmal auch nicht) Obwohl es eine Dramaserie ist, gibt es viele lustige Sprüche und Situationen. Dafür ist vor allem die Figur Nathan verantwortlich. Außerdem mag ich die Optik der Serie, die oft mit außergewöhnlichen Kameraeffekten arbeitet.
Die Staffeln sind mit 6 bis 8 Folgen viel zu kurz, und viel zu schnell werden neue Figuren eingeführt, obwohl man gerade noch dabei war, die „alten“ liebzugewinnen.

Wie viele Folgen’s gibt und wie weit ich’s gesehen habe Staffel 4 lief Ende 2012 in Großbritannien, die finale fünfte Staffel kommt dieses Jahr. Alles in allem werden es dann 36 Folgen sein. Ich bin gerade am Ende der 2. Staffel.

Was mag’s denn jetzt noch zu sagen geben Der Grund dafür, dass ich hier die Superkräfte nicht nenne, die die Figuren (Haupt- wie Neben-) haben, ist, dass nur einige von ihnen sofort entdeckt werden. Eine Figur muss sogar bis zum Ende der ersten Staffel darauf warten, zu erfahren, was sie nun eigentlich kann.
Kelly, eine der Hauptdarstellerinnen, hat einen ganz derben britischen Dialekt, bei dem man froh sein muss, wenn man nur ein paar wenige Wörter pro Satz versteht.