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Damien Rice ist zurück!

26 Sep

Schon vor ein paar Tagen habe ich auf dem Blog Eskimo Friends, der stets aktuell über Damien Rice berichtet, erfahren, dass der Sänger demnächst ein neues Album rausbringen wird. Und es wurde auch langsam Zeit, denn seine beiden bisherigen LPs sind bereits 11 („O“) beziehungsweise 8 („9“) Jahre alt. „My Favourite Faded Fantasy“, die Nummer 3 im Bunde, soll am 3. November erscheinen, und auf der Soundcloud-Seite von Damien Rice kann man bereits den Titelsong sowie „I Don’t Want To Change You“, einen weiteren Track vom Album, hören. Mir hat es vor allem ersterer angetan, und ich höre seit gestern nicht anderes mehr als dieses Lied.

Indie Games Concert 2013

29 Okt

In meinem RSS-Reader habe ich unter (vielem) anderem den Blog der Spieleentwicklerfirma 2D Boy abonniert. Das sind die, die „World of Goo“, eines meiner Lieblingsspiele gemacht haben. Auf dem Blog wurde zuletzt der Link zu einer Seite gepostet, auf der man sich das Indie Games Concert 2013 in voller Länge anhören kann. Bei diesem Konzert hat das Dutch Game Music Orchestra bereits im März Lieder aus den Soundtracks von insgesamt 17 Indie-Spielen vorgetragen, unter anderem von „Machinarium“, „Sword & Sworcery“, „FEZ“, „Journey“ und eben „World of Goo“.  Da ich letzteres so mag, habe ich mir auch den originalen Soundtrack mehrfach angehört und fand es dementsprechend beeindruckend, wie das Medley live und von einem Orchester gespielt klingt.

Man kann sich das Album zu einem frei wählbaren Preis auf der Seite herunterladen oder ebenda sowie im folgenden anhören.

Musikempfehlungen (10)

27 Aug

Eigentlich mag ich Radiomusik nicht so sehr und vermeide es deshalb, größere Pop-Radiosender zu hören. Auf einem kleineren Sender habe ich am Wochenende (das schon über ein Jahr alte) „Lies“ von Chvrches gehört, und seitdem läuft es bei mir rauf und runter.

 

An einem anderen Lied kommt man (oder kam man? Läuft das noch im Radio?) eine Zeitlang nicht vorbei: „Blurred Lines“ von Robin Thicke. Ein Stück besser, weil witziger finde ich die Version, die Jimmy Fallon mit Robin Thicke und seiner Showband The Roots aufgenommen hat – nur mit Spielzeuginstrumenten.

Hundert Helden (20-21): Reinhard Lakomy & Monika Ehrhardt

19 Mrz

Cover_Der_Traumzauberbaum_largeIn dieser Kategorie stelle ich Personen des öffentlichen Lebens vor, die meine Kindheit und Jugend geprägt haben.

Diesmal: Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt, Musiker

Warum so heldenhaft? Nachdem ich bei den Beatles schon die antike Tonträgerform der Audiokassette erwähnt hatte, wird es jetzt noch ein wenig älter: Als ungefähr 8-Jähriger mochte ich eine Schallplatte namens „Der Traumzauberbaum“. Ich kann mich noch erinnern, dass ich sie vor allem im Hort nach der Grundschule gehört habe, ob wir sie auch zu Hause hatten, weiß ich aber nicht mehr. Komponiert wurden die Lieder von Reinhard Lakomy, die Texte stammen von seiner Ehefrau Monika Ehrhardt. Erzählt wird von den Waldgeistern Moosmutzel und Waldwuffel, die im Traumzauberbaum leben und deren Aufgabe es ist, die Traumblätter mit einer Stimmgabel zum Klingen zu bringen. Zusammengehalten wird die Geschichte von wunderbaren Liedern wie „Der Eierbecher“ und „Frosch-Rock’n’Roll“. Da ich immer bis 16 Uhr im Hort blieb, weil dann erst mein Schulbus nach Hause fuhr, war ich am Nachmittag viel mit Lesen und Schallplatten hören beschäftigt. Außerdem weiß ich noch, dass mein Schulfreund Olli und ich mit Dominosteinen elend lange Reihen über Tische, Stuhle und durch den ganzen Raum gebaut haben, um sie dann einstürzen zu lassen.

Wie ging es weiter? Wie bei anderen Medien auch, die ich als Kind mochte, habe ich mir vor einiger Zeit den „Traumzauberbaum“ besorgt – diesmal im mp3-Format. Vor Kurzem ist der 4. Teil erschienen, wobei ich noch nicht einmal etwas von einem 2., geschweige denn weiteren Teilen wusste; Infos zur Reihe, zu Konzerten und den beiden Machern sind auf der Homepage zum „Traumzauberbaum“ zu finden. Im Übrigen gibt es eine weitere Produktion von Lakomy und Ehrhardt, bei der mir zumindest der Name bekannt vorkommt, nämlich „Schlapps und Schlumbo“.

Und heute? Bei der Recherche, was Lakomy und Ehrhardt heute machen, erfuhr ich Tieftrauriges: Bei Lakomy wurde im Februar dieses Jahres ein Bronchialkarzinom festgestellt. Er hat sich dazu entschlossen, auf eine Chemotherapie zu verzichten.

Nachtrag vom 23. März 2013: Reinhard Lakomy ist heute im Alter von 67 Jahren in seinem Haus in Berlin-Pankow verstorben.

Hundert Helden (2-5): The Beatles

4 Mrz

thebeatlesIn dieser Kategorie stelle ich Personen des öffentlichen Lebens vor, die meine Kindheit und Jugend geprägt haben.

Diesmal: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr, britische Musiker

Warum so heldenhaft? Unter den „Hundert Helden“ befinden sich natürlich auch Musiker, die Auskunft darüber geben, wie sich mein Musikgeschmack im Laufe meiner Kindheit und Jugend entwickelt hat. Tatsächlich sind die Beatles meine erste musikalische Erinnerung (wenn man mal von klassischen Kinderliedern absieht). Dass die Beatles so präsent in meinem frühen Leben waren, liegt daran, dass mein Vater ein großer Fan war und ist. Ich weiß noch, dass ich eine Musikkassette hatte (an der Art des Tonträgers man erkennt, wie lange das her ist), die ich rauf und runter gehört habe. Meine Lieblingslieder waren damals „And I Love Her“ und „She Loves You“.

Wie ging es weiter? Im weiteren Verlauf meines Lebens habe ich die Beatles aus den Augen verloren und mich auch nicht dafür interessiert, was die einzelnen Mitglieder mit anderen Projekten gemacht haben. Erst zu Studienzeiten habe ich die Musik „wiederentdeckt“ und mag seither vor allem die späte Phase der Beatles sowie John Lennons Schaffen danach. Das einzige Album, das ich von einem der drei anderen gerne höre, ist „Memory Almost Full“ (2007) von Paul McCartney. Als mein liebstes Beatles-Album hat sich übrigens „Rubber Soul“ etabliert.

Und heute? Als ich Ende 2008 zum ersten Mal in New York war, führte mich mein erster Weg (und gezwungenermaßen der meiner Begleiter) zum Dakota Building, dem Ort, an dem John Lennon drei Monate nach meiner Geburt erschossen wurde. Ich muss zugeben, dass es sehr bewegend war, vor dem Gebäude zu stehen. Gleich gegenüber, im Central Park, entstand bereits 1985 auf Veranlassung von Yoko Ono die Anlage Strawberry Fields, in der sich regelmäßig Fans und Bewunderer treffen und gemeinsam Lennon- und Beatles-Lieder singen. Zum Glück war das auch der Fall, als ich dort war, und auch das war sehr bewegend.

Musikempfehlungen (9)

13 Feb

Heute will ich mal wieder eine lange vernachlässigte Kategorie bedienen, diesmal mit zwei Liedern von Soundtracks.

Zum einen ist der großartige Dave Grohl unter die Regisseure gegangen und hat den Dokumentarfilm „Sound City“ über das gleichnamige Tonstudio in Los Angeles gedreht, das vor knapp einem Monat zugemacht wurde. Eine Menge an sehr bedeutenden Alben sind hier innerhalb von mehr als 40 Jahren entstanden. Neben der Beteiligung am Film selbst konnte Grohl auch viele Künstler für den Soundtrack gewinnen, die in den Sound City Studios aufgenommen haben, wie Josh Homme (Queens of the Stone Age), Trent Reznor (Nine Inch Nails), Krist Novoselic (Nirvana), aber auch Paul McCartney, von dem ich aber kein Album in der Diskographie des Studios finden konnte. Mit dabei ist auch Corey Taylor, der 2001 mit Slipknot für das Album „Iowa“ im Studio war. Er, Grohl, Rick Nielsen (Cheap Trick) und Scott Reeder (Kyuss) haben für den „Sound City“-Soundtrack den Song „From Can To Can’t“ aufgenommen:

 

Zum anderen höre ich gerade den Titelsong des Films „Django“ von Luis Bacalov rauf und runter, obwohl ich „Django Unchained“ von Quentin Tarantino noch gar nicht gesehen habe.

Musikempfehlungen (8)

10 Nov

Ich mag es immer, wenn Künstler, die ich mag, Lieder covern von anderen Künstlern, die ich mag. Wenn beispielsweise Marilyn Manson Depeche Mode covert. Oder Apocalyptica Rammstein. Oder Johnny Cash die Nine Inch Nails. Heute ist mir ein weiteres Cover dieser Kategorie über den Weg gelaufen. Und zwar haben die Swingle Singers, eine A-Capella-Band, die einigen mittlerweile wegen der Titelmelodie von „Roche & Böhmermann“ zumindest von Hören bekannt sein dürften, das Lied „River Man“ vom großartigen Nick Drake gecovert. Und das klingt so:

 

Außerdem möchte ich gern auf einen Werbespot aufmerksam machen, der im Jahr 2002 Furore machte, unter anderem durch seine Musik. Bei dieser handelte es sich um die „Sarabande in d-moll“ aus der „Suite für Tasteninstrumente Nr. 4“ (HWV 437) von Georg Friedrich Händel. Das sah damals so aus: