Aus Projekt KSP wird „Emma“

8 Sep

Der große Termin rückt näher. In genau einer Woche, so ist es mein Plan, möchte ich über Kindle Direct Publishing ein E-Book veröffentlichen, über das ich hier schon berichtet habe und das ich bislang unter dem Projektnamen KSP (für „Kindle Self-Publishing“) geführt habe. Seit einiger Zeit jedoch steht der Name des Buches fest: Es wird „Emma“ heißen und somit nach der Schlüsselfigur benannt sein. Erzählt wird die Geschichte jedoch aus der Sicht von Emmas Ehemann, dem Vater ihrer knapp einjährigen gemeinsamen Tochter. Der kleinen Familie widerfährt ein äußerst tragischer Schicksalsschlag, aus dem sich eine Kriminalgeschichte mit Thriller- und vor allem Noir-Elementen entwickelt.

Die drei Familienmitglieder waren das Personal, das von Anfang an feststand, und ich wusste auch ziemlich genau, was im Laufe der Geschichte passieren sollte. Aber wie es eben so ist, sind beim Schreiben einige Nebenfiguren größer geworden und haben mehr Bedeutung erlangt. Auch die Geschichte ist immer mehr gewachsen: Ich hatte mir anfangs 25.000 Wörter als Höchstgrenze gesetzt, mittlerweile sind es locker 27.000 geworden.

Gestern Nacht habe ich das vorletzte Kapitel beendet, das die eigentliche Geschichte abschließt. Was ich jetzt noch schreiben muss, ist das Nachspiel, in dem ich noch ein paar lose Fäden zusammenführe und das Ganze rund mache. Außerdem möchte ich mir die Option offenhalten, irgendwann eine Fortsetzung daran anzuschließen. Wenn ich dann mit dem Schreiben fertig bin, geht das große Korrekturlesen los. Ich habe insgesamt 3 Testleser, die das Manuskript häppchenweise bekommen und mir auch schon verschiedene Änderungsvorschläge gemacht haben. Wenn diese von größerem Umfang waren, habe ich sie mir aufgeschrieben oder die zu ändernden Passagen markiert, und die muss ich dann noch umarbeiten. Bei der erstmaligen Überarbeitung, die ich parallel zum Schreiben gemacht habe, ist mir außerdem aufgefallen, dass es sich doch bemerkbar gemacht hat, dass ich immer erst sehr spät am Tag geschrieben habe. Einige Formulierungen klangen müdigkeitsbedingt doch ein bisschen schief, und auch darauf muss ich achten.

Zum Schluss muss ich noch das Cover zusammenbauen, Nachwort und dergleichen verfassen und mich darüber informieren, wie genau das mit dem Veröffentlichen geht. Was ich schon weiß, ist, dass es 24 Stunden dauert, bis ein Manuskript als E-Book im Kindle-Shop erscheint. Das bedeutet, dass ich am nächsten Samstag mit allem fertig sein muss. Also nicht mehr viel Zeit, und es gibt noch einiges zu tun.

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2 Antworten to “Aus Projekt KSP wird „Emma“”

  1. schneckspeck 8. September 2013 um 13:19 #

    Ziemlich cool! Eindeuig ein Vorteil unserer Zeit, dass man sich so leicht selbst verwirklichen kann und als Autor nicht mehr auf den Zuspruch von Lektoren angewiesen ist.

    • Alex 8. September 2013 um 14:33 #

      Ja, das finde ich auch. Wobei ich schon insgeheim hoffe, irgendwann ein „richtiges“ Buch mit meinem Namen drauf in Händen halten zu können. 🙂

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