Projekt KSP

17 Aug

Am 22. Februar erstellte ich einen Ordner auf meinem Laptop. Darin speicherte ich eine Textdatei, die den Anfang einer Geschichte beinhaltete. Aber eben nur den Anfang, denn weiter kam ich zu jener Zeit nicht, da es viele andere Dinge zu tun gab und mir zudem das Durchhaltevermögen für eine längere Geschichte fehlte.

Am 26. April benannte ich den Ordner um. Er heißt seitdem KSP, was für „Kindle Self-Publishing“ steht. Diese Bezeichnung sollte die Ernsthaftigkeit unterstreichen, mit der ich fortan das Projekt verfolgen wollte, endlich etwas Größeres als eine Kurzgeschichte zu schreiben. Allerdings ruhte meine Schreibtätigkeit kurze Zeit später wieder.

Ende Juni/Anfang Juli waren meine Familie und ich im Urlaub, und als wir zurückkamen, war ich doch sehr erstaunt darüber, wie nötig dieser Urlaub war und wie erholt ich mich danach fühlte. Jedenfalls beschloss ich auf dem Rückflug, das Projekt KSP richtig anzugehen. Seitdem setzte ich mich jeden Abend, wenn meine Tochter im Bett war, auf den Balkon und schrieb auf meinem Laptop an meinem Manuskript.

Ich hatte damit gerechnet, dass ich irgendwann wieder in ein Motivationsloch falle und das Projekt ruhen lasse, aber das abendliche Schreiben ist irgendwie zu einem Ritual geworden, das mir unheimlich viel Spaß macht. Dazu kommt, dass ich mir vorgenommen habe, einen festen Zeitplan einzuhalten: Ich möchte die Geschichte am 15. September als E-Book veröffentlichen.

Die Geschichte selbst ist eine Vermengung dreier Pläne, die ich eigentlich separat verwirklichen wollte, die sich aber zusammengefasst in einem größeren Projekt sehr viel stimmiger anfühlen. Einen Namen hat es auch schon, und ich weiß außerdem bereits, wie das Cover aussehen soll. Dafür möchte ich ein Foto verwenden, das ich im angesprochenen Urlaub gemacht habe. Namen und Cover möchte ich allerdings erst beim nächsten Update zum Projekt KSP verraten bzw. zeigen, ebenso wie Einzelheiten zur Geschichte selbst.

Was ich schon offenbaren kann, ist die (bisherige) Liste der Alben, die ich allabendlich beim Schreiben höre; anhand dessen lässt sich möglicherweise schon die Richtung erahnen, in die die Geschichte gehen wird.

Die Playlist sieht so aus (in Reihenfolge der Hörhäufigkeit):

Woodkid „The Golden Age“
Serj Tankian „Orca“
Slipknot „Vol. 3 (The Subliminal Verses)“
Radiohead: „OK Computer“
Godspeed You! Black Emperor „’Allelujah! Don’t Bend! Ascend!“
Tarja Turunen „Act 1“
Portishead: „Roseland NYC“

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