Archiv | Juni, 2013

Milliarden-Mike

14 Jun

Heute ist die aktuelle Ausgabe des Provocateur erschienen, die erste, die entstanden ist, ohne dass ich in der Redaktion saß. Ich habe allerdings von zu Hause aus einen Artikel geschrieben, der sich auf den Seiten 62 bis 65 befindet und „Mr. Abzocker“ heißt. Er beschreibt das Leben des Trickbetrügers Mike Wappler, über den neulich das Buch „Millarden-Mike – Ich hab sie alle abgezockt“ erschienen ist. Das Buch habe ich vorab lesen können und außerdem ein Interview mit Wappler geführt. Hier ist das Aufmacherfoto für den Artikel:

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Alexanders Welt des Sports (6)

12 Jun

Nach einwöchiger Pause habe ich heute die 6. Folge meiner Kolumne „Alexanders Welt des Sports“ auf JustSports veröffentlicht. Sie heißt „Ab in die Fußball-Wüste!“ und behandelt die Bundesliga-Sommerpause. Lesen kann man sie hier.

Übrigens wurde meine Kolumne zum Beitrag des Monats Mai auf JustSports gekürt.

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Mein Nachbar, der Diktator

8 Jun

Vor wenigen Tagen erschien die Juni-Ausgabe des Magazins biber. Es handelt sich dabei um ein Wiener Gratismagazin, das sich vor allem an junge Migranten richtet und das vom Branchenmagazin „Journalist“ in den vergangenen beiden Jahren zum besten Gratismagazin Österreichs gekürt wurde.

Für die Ausgabe habe ich einen 4-seitigen Artikel über die aktuelle Lage in Ungarn geschrieben. Das Ganze ist eine Reportage, es kommen auch Ungarn und Experten (und auch ein ungarischer Experte) zu Wort. Ich habe den Artikel mal eingescannt, weil er (noch) nicht online verfügbar ist. Hier ist er:

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Biber ist hier zu haben.

Tipps und Tricks zu „New Star Soccer“ für iOS

5 Jun

new star soccer iconIn den letzten Tagen spiele ich wie verrückt das kleine Spielchen „New Star Soccer“ auf dem iPod Touch. Zugegeben, es ist ein sehr simples Spiel, das aber umso süchtiger macht. Es geht darum, dass man als 16-jähriger Nachwuchsfußballer in einer unteren Liga beginnt und sich mit der Zeit immer weiter nach oben zu spielen, bis man schließlich in der Nationalmannschaft seines Landes steht und mit ihr bei der Weltmeisterschaft antritt.

Was ich zunächst sehr überraschend fand, war die unerwartete Komplexität des Spiels. Man kann in nahezu alle höheren Ligen der Welt einsteigen, also nicht nur in Deutschlands 3. Liga, sondern sogar in Ligen, die international nur eine untergeordnete Rolle spielen, wie etwa die von Trinidad & Tobago oder von Mazedonien. Es gibt Auf- und Abstiege (in Deutschland die Relegation), die Pokale sowie Europa League und Champions League. Eine umfangreiche Statistik informiert über die eigene Tor- und Vorlagenausbeute sowie die errungenen Titel, und ein Levelsystem lässt den eigenen Spieler nach guten Spielen immer besser werden. Dazu muss man sich in den Fähigkeiten Schnelligkeit, Kraft, Technik, Wahrnehmung und Freistöße stets verbessern und kann das Geld, das man als Gehalt, für erzielte Tore und durch Sponsoren verdient, für Lifestyle-Produkte in den Kategorien Gegenstände, Fahrzeuge und Immobilien ausgeben. Alles zusammen wirkt sich schließlich auf das Verhältnis zu Trainer, Team, Fans, Freundin (wenn man eine hat) und Sponsoren (wenn man welche hat) aus.

new star soccer

Die Matches selbst laufen wie ein veraltetes Managerspiel ab: Es steht erstmal nur geschrieben, was auf dem Platz passiert. Der eigene Spieler greift immer nur in kurzen Sequenzen ein, wenn er eine Torchance hat, einen Pass spielen oder einen Ball abfangen kann. Bei Schüssen gibt man immer erst die Richtung vor und muss dann einen Ball richtig treffen, um ihm die passende Geschwindigkeit und den richtigen Anschnitt zu geben. Das verlangt einiges an Übung, weil sich zudem die Gegenspieler bewegen und den Ball abfangen können. Es gibt drei Stufen, nach denen man seinen Einsatz regeln kann: Je nachdem kann man so seine Energie schonen oder mehr Torchancen bekommen. Hat man keine Energie mehr, wird man ausgewechselt, ebenso wenn man bis zur 60. Minute keine nennenswerte Aktion im Spiel hatte.

Nach der groben Beschreibung des Spiels folgen nun ein paar Tipps und Tricks, mit denen man zu Erfolgen kommt:

  • Wenn man ein neues Spiel beginnt, wird das Geld, das man in vorherigen Spiel verdient hat, mit ins neue Spiel transferiert. Ich habe es so gemacht, dass ich ein paar Saisons gespielt habe, um das Schießen zu üben und Geld zu verdienen, und habe dann von vorne begonnen. So kann man seinen 16-jährigen Spieler mit Energy Drinks gleich auf volle Leistung bringen und sich nützliche Lifestyle-Produkte kaufen.
  • Energy Drinks werden immer teurer, je höher der Star-Status des Spielers ist. Es empfiehlt sich also, recht früh einen großen Vorrat zu kaufen (am besten gleich von dem Geld, das man aus dem vorherigen Spiel mitgebracht hat), damit man auch später etwas davon hat.
  • Wenn man sich Energy Drinks kauft, sollte man sich am besten gleich den Gold-NRG kaufen. Mit diesem hat man nämlich – neben der Energiegewinnung – die Möglichkeit, gleichzeitig sowohl eine Fähigkeit als auch das Verhältnis zu einer Bezugsperson (Trainer, Team usw.) zu verbessern.
  • Wenn man noch nicht in der Nationalmannschaft spielt, sollte man die Länderspielpausen dafür nutzen, seine Fähigkeiten bzw. das Verhältnis zu den Bezugspersonen zu verbessern. Man verliert zwar wie üblich Energie dabei, aber nach dem Länderspiel ist sie wieder vollständig vorhanden. So spart man sich das Geld für den Energy Drink. Besonders gut dafür sind WMs oder EMs, da es hier besonders viele Länderspiele hintereinander gibt (vorausgesetzt, die eigene Nationalmannschaft kommt im Turnier weit).
  • Das wichtigste Lifestyle-Produkt sind die Immobilien, weil sich dank ihnen die Energie zwischen den Spielen besser auflädt. Wenn man also Geld übrig hat, sollte man es zuerst in Apartment, Haus, Stadthaus und Co. investieren.
  • Ich fand bei den Eigenschaften immer die Kraft und die Schnelligkeit am wichtigsten, daher habe ich diese am schnellsten verbessert. Mit Kraft kann man weiter schießen und aus höheren Distanzen Tore schießen, mit Schnelligkeit kann man Bälle besser abfangen, was sich dann in den meisten Fällen zu einer eigenen Torchance entwickelt. Freistöße sind zwar auch ganz okay, aber man bekommt einfach zu wenige Freistöße und Elfmeter, als dass es sich lohnen würde, sofort alle Energie in diese Eigenschaft zu investieren.
  • Die wichtigsten Bezugspersonen sind der Trainer und die Freundin. Der Trainer stellt einen nicht auf, wenn das Verhältnis zu ihm zu schlecht ist, und bei der Freundin gibt es ein sehr perfides Ereignis, wenn sie unzufrieden ist: Dann geht sie nämlich zur Presse und erzählt, dass der Trainer ein Idiot ist, und das reißt das Verhältnis zum Trainer ins Bodenlose.
  • Sponsoren werden immer weniger wichtig, je mehr Gehalt man verdient. Allerdings ist das Geld der Sponsoren die einzige Entlohnung, die man für Länderspiele bekommt. Für mich hat es sich aber irgendwann nicht mehr gerechnet, dauernd Geld für Energy Drinks auszugeben, um die Sponsoren bei Laune zu halten.
  • Und zum Schluss noch ein Tipp für die Matches selbst: Es gibt eine klassische Situation, in der man recht nah am Tor ist und der Ball hoch ins Bild geflogen kommt. Dabei hat es sich bei mir sehr bewährt, ihn nicht in der unteren Hälfte zu treffen, sondern in der oberen, und zwar fast ganz oben. So tippt er vor dem Tor noch einmal auf und geht dann fast unhaltbar ins Tor.

Chris Roberts am Ort der Extreme

4 Jun

Auf der Homepage des Provocateur sind gerade 2 Artikel online gegangen, die ich für die (gerade noch) aktuelle Ausgabe geschrieben habe. Zum einen ist dies der Blick auf die Karriere des Spieleentwicklers Chris Roberts; der Artikel (unüblicherweise sogar mit meinem Namen im Vorspann) ist hier zu finden. Leider muss er auf das großartige Layout verzichten, das im Heft verwendet wurde. Zum anderen steht jetzt auch die Strecke zu den Orten der Extreme online, nämlich hier. Auch hier gibt es eine Einschränkung, nämlich die, dass die Bilder klein und in schlechter Qualität sind. Im Heft bekam die Strecke 5 Seiten und ganzseitige Bilder.

Zudem wurde der 14. Juni als Erscheinungstermin für die nächste Ausgabe angekündigt.