Hundert Helden (23): Eno Raud

4 Apr

drei lustige gesellenIn dieser Kategorie stelle ich Personen des öffentlichen Lebens vor, die meine Kindheit und Jugend geprägt haben.

Diesmal: Eno Raud, Autor

 

Warum so heldenhaft? Ich muss zugeben, dass ich bis eben rein gar nichts über Eno Raud wusste, noch nicht einmal, ob er/sie ein Mann oder eine Frau war/ist. Dafür kenne ich seine (!) bekannteste Kinderbuchreihe umso besser und schon seit langer Zeit, nämlich „Drei lustige Gesellen“. Deren ersten Seiten habe ich allerdings schon früh entnommen, dass es sich bei Eno Raud um eine estnische Person handelt. Der erste der insgesamt vier Bände erschien 1975 auf Deutsch, der letzte 1983. Ich habe alle mehrfach gelesen, sobald ich es gelernt hatte. Die Bücher handeln von den drei Wichteln Moosbart, Halbschuh und Muff, die in einem Wohnmobil umherfahren und Abenteuer erleben. Halbschuh hatte sich die Spitzen seines Schuhs abgeschnitten, um besser seine Zehen bewegen zu können, Muff trug statt normaler Kleidung einen Muff, und in Moosbarts Moosbart wuchsen Preiselbeeren. Nicht weniger schön als die Geschichten sind die Illustrationen von Edgar Valter.

Wie ging es weiter? Vor und auch nach den „lustigen Gesellen“ schrieb Eno Raud viele weitere Kinder- und Jugendbücher, bis er 1996 starb. Leider kenne ich keines davon.

Und heute? Wie auch bei den Smaragdenstadt-Büchern von Alexander Wolkow kaufte ich mir die „Drei lustigen Gesellen“ später neu und freue mich darauf, sie meiner Tochter vorzulesen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: