Archiv | Januar, 2013

Podcast nachhören

8 Jan

Ich bin ziemlich festgefahren bei meiner Podcast-Abo-Liste. Das bedeutet, dass es für einen neuen Podcast ziemlich schwer ist, auf die Liste zu kommen. Ich bin dann auch immer irgendwie froh, wenn mir ein Podcast, den ich teste, nicht so gut gefällt, weil meine jetzige Liste schon ziemlich lang ist und ich sie nicht noch länger werden lassen möchte. Nach aktuellem Stand könnte ich einen ganzen Tag lang ununterbrochen Podcasts hören, so viele ungehörte habe ich noch. Und dabei höre ich schon recht regelmäßig. Problematisch wird es dann, wenn mir ein neuer Podcast so gut gefällt, dass ich sämtliche vergangenen Folgen nachhören möchte. Und so geschah es jetzt wieder.

Noch Ende des letzten Jahres wurde ich auf den Podcast Hoaxilla aufmerksam. Darin geht es um urbane Mythen, um Verschwörungen und deren Wahrheitsgehalt. Mich wundert es ohnehin, dass ich erst mit Folge 109 darauf aufmerksam wurde, denn eigentlich ist das genau mein Thema. In besagter Folge 109 ging es um den Bibelcode, und weil sie mir so gut gefiel und ich noch Folge 110 auf dem iPod hatte (darin ging es um Schreie aus der Hölle), hörte ich den gleich im Anschluss (mitten in der Nacht, vielleicht keine gute Idee bei dem Thema). Und was soll ich sagen: Jetzt muss ich die 108 Folgen auch noch hören, die ich noch nicht kenne – zumindest die mit den interessantesten Inhalten. Ich habe mal geschaut und Themen wie „Bigfoot“, „Dracula“ und „Mondverschwörung“ gefunden, aber auch viele, von denen ich noch gar nichts gehört habe. Ich werde mir also die Zeit nehmen müssen.

4g (KW 1)

7 Jan

Ein Überblick über die Medien, die ich in der vergangenen Woche konsumiert habe.

gesehen: Ich habe die Filme „Chronicle“ und „Absentia“ geschaut (mein Kommentar zu letzterem ist hier zu finden) und bin bei „Parks And Recreation“ mittlerweile auf dem aktuellen Stand. Da können also die neuen Folgen nach der Weihnachtspause kommen.

Chronicle    Absentia    parksandrec

gelesen: „Er ist wieder da“ von Timur Vermes ist durch (die Besprechung gibt es hier), ich bin noch nicht sicher, was ich anschließend lese. Topfavorit ist im Moment „Operation Zombie“ von Max Brooks, nachdem ich bei Schneckspeck Gutes darüber gelesen habe.

Vermes    BrooksZombie

gehört: Ich stellte mal wieder fest, wie sehr ich Radio hasse – dauernd die gleichen schlechten Lieder, die einem dann als unangenehme Ohrwürmer nachhängen.

gespielt: Es gab mal wieder ein einfaches kleines Spiel, in das ich ärgerlicherweise viel Zeit versenkt habe: „Sonic Jump“. Man springt mit Sonic, dem blauen Igel, nach oben, muss Ringe einsammeln, sich vor Gegnern in Acht nehmen und darf nicht abstürzen. Neben den einzelnen, sehr kurzen Levels gibt es Missionen, die man erfüllen muss (Levels in bestimmten Zeiten schaffen, eine bestimmte Gegnerzahl eliminieren usw.), und dafür bekommt man Boni. Die Levels werden natürlich immer schwerer, sind aber insgesamt nicht sehr abwechslungsreich – im Gegensatz zu den Missionen, die wirklich eine Langzeitmotivation schaffen.

sonic-jump

[Film] Absentia

6 Jan

AbsentiaEine Menge Produkte jeglicher Art werden momentan über Kickstarter finanziert, und auch immer mehr Macher von Massenmedien holen sich ihr Geld über die Crowd-Funding-Plattform. So tat es auch Mike Flanagan, der Drehbuchautor, Regisseur und Produzent des Films „Absentia“. In dessen Mittelpunkt stehen die beiden Schwestern Tricia und Callie. Tricias Ehemann Daniel ist seit 7 Jahren spurlos verschwunden, und Callie zieht für eine Weile bei ihrer Schwester ein, um sie bei dem schweren Schritt zu unterstützen, ihren Mann offiziell für tot zu erklären (‚dead in absentia‘ ist die Bezeichnung dafür, daher der Filmtitel). Jeden Morgen joggt Callie durch einen Tunnel in der Nähe des Hauses ihrer Schwester, und eines Tages liegt ein ausgemergelter und geschwächter Mann darin. Callie will ihm etwas zu essen besorgen, doch als sie zurückkehrt, ist er verschwunden. Stattdessen taucht plötzlich Daniel wieder auf.

Ich kann mich noch immer nicht entscheiden, ob ich „Absentia“ gut oder weniger gut finden soll. Der Film ist von Beginn an sehr langsam und lässt seine Charaktere sich entwickeln, was im Laufe des Films eine ordentliche Spannung aufbaut, aber er bleibt bis zum Schluss in dem Tempo. Darauf muss man sich einlassen können, vor allem wenn man Hollywood-typische Spannungsfilme gewöhnt ist. „Absentia“ zeigt so gut wie nie die Bedrohung, und wenn doch, dann ist sie verschwommen zu sehen, oder es wird rechtzeitig umgeschnitten. Aufgrund seiner Gemächlichkeit und Ermangelung von expliziten Gewaltszenen ist „Absentia“ eher als Festivalfilm zu sehen. Nicht umsonst hat er 2011 einige Awards bei Filmfestivals abgeräumt, unter anderem beim Shriekfest und dem Maelstrom International Fantastic Film Festival. Zu empfehlen ist er auf jeden Fall, zumindest um sich seine eigene Meinung bilden zu können.

Mein Blog wird 1!

5 Jan

Heute vor einem Jahr habe ich diesen Blog gestartet. Und da ich ein großer Fan von Statistiken bin, habe ich ein paar davon zusammengestellt.

Mein erster Artikel war „Ken Block & I“, und mit dem und diesem hier habe ich insgesamt 296 Einträge veröffentlicht. Der View-Zähler steht ganz knapp vor der 34.000, wovon fast ein Viertel am besucherreichsten Tag zu Buche steht, am Montag, dem 3. September 2012 (was den September 2012 auch zum stärksten Monat macht). An diesem Tag nämlich wurde mein Beitrag „BILD versteht Jan Böhmermanns Humor nicht“ auf bildblog.de verlinkt (hier). Der Artikel vereint dann auch mehr als ein Viertel aller Views auf sich und ist der meistbesuchte meines Blogs. Gefolgt ist er von „6 Dinge, mit denen CSR Racing mich zum Geldausgeben zwingen will“, der allerdings an den meisten Tagen in der Besucherstatistik ganz oben steht. Als exakter Suchbegriff liegt nämlich „csr racing“ unangefochten auf dem ersten Rang in der entsprechenden Statistik.

Außerdem noch eine vierstellige View-Zahl hat der Artikel „How I Met Your Mother in der richtigen Welt“, auch deshalb, weil „old king clancy stellung“ und „old king clancy“ auf den Rängen zwei und drei bei den Suchbegriffen liegen. Interessanterweise erkenne ich auch immer an meinen Blog-Statistiken, wenn es eine Wiederholung der Folge „Old King Clancy“ bei Pro7 gab. Zudem gehen die meisten Leute, die auf meinem Blog einen externen Link klicken, weiter auf canadiansexacts.org und auf theslapbetcountdown.com.

Suchbegriff Nummer 4 ist „jan böhmermann tochter“ (soweit ich das mitbekommen habe, hat er eine), darauf folgt „csr racing auto verkaufen“ (kann man nicht). Bei den Magazinen, für die ich schreibe, gewinnt „be styled magazin“ gegen „provocateur magazin“ klar und deutlich mit 58:22, wobei noch 20 weitere Anfragen „be styled zeitschrift“ lauteten.

Wenig überraschend kamen die meisten Leute via Google-Suche auf meinen Blog, auf Platz 2 liegt Bildblog, danach kommen Google Reader und WordPress. Auch nichts besonderes für einen deutschsprachigen Blog: Die meisten Besucher kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, darauf folgen die USA, Norwegen, Großbritannien und Luxemburg. Insgesamt wurde mein Blog aus 78 Ländern aufgerufen. Es wurden 788 Spam-Kommentare verhindert. 16mal wurden Artikel von mir geshared (böses denglisches Wort), 11mal bei Facebook, 4mal bei Twitter und 1mal bei Press This von WordPress.

Ich danke meinen 41 Followern und den Tausenden von Besuchern und hoffe, dass ich diesen Blog ein kleines bisschen informativ und interessant gestalten konnte.

Zum Schluss noch ein paar ganz besondere Suchanfragen, mit denen Leute tatsächlich auf meinen Blog gekommen sind (genau so aus der Statistik herauskopiert):

  • neoparadise – wer mag das?
  • spiel welt auslöschen epidemie
  • was ist wenn man bei csr racing fertig ist
  • puzzle türkenbelagerung
  • welche auto kann gut spiele csr racing
  • james hetfield + muskeltraining
  • drag racing lässt sich deinstallieren
  • kanadische sexprakticken.org
  • wie lange darf unsere tochter mit einem ipod
  • was war bei sarah kuttner und mark benecke los
  • fahrradguide in rümänien finden
  • jelly defense stürtz immer ab was los ?
  • ich habe bock um mit frauen zu schreiben
  • warum kam gestern kein roche & böhmermann
  • wie bringen zombies menschen um
  • wo spilen nhl spierler während lockout
  • wie heisst der weihnachtsfilm in dem ein man sein ganzes haus schmückt?
  • lila mensch mit kettensäge

[Buch] „Er ist wieder da“ von Timur Vermes

4 Jan

VermesIch habe endlich mal wieder ein Buch beendet, und zwar das viel diskutierte Was-wäre-wenn-Buch des halb-ungarischen Autoren Timur Vermes. Es geht darum, dass Adolf Hitler im Jahr 2011 aus unerfindlichen Gründen auf einem verlassenen Grundstück in Berlin aufwacht. Er findet Unterschlupf bei einem Kioskbesitzer, der ihn mit Fernsehproduzenten bekannt macht, die ihn als Comedy-Figur groß rausbringen wollen. Dabei kommt es immer wieder zu Missverständnissen und komischen Situationen, weil seine Umwelt Hitler für einen Schauspieler hält (und von seiner „Echtheit“ beeindruckt ist), während er hingegen alles, was er sagt, auch so meint. Erzählt wird das ganze aus der Ich-Perspektive von Hitler, der selbstverständlich auch zu allem, was ihm in der modernen Welt begenet (Smartphones, „Internetz“, Fernseh-Talkshows usw.), seinen Kommentar abgibt.

„Er ist wieder da“ löste mal wieder die Kontroverse aus, ob man über Hitler und Nazis Witze machen darf. Es sind auch wirklich ein paar herbe Späße im Buch enthalten, bei denen sich der Autor allerdings immer gut darauf herausreden kann, um wen es sich bei seinem Protagonisten handelt. Gleiches gilt für diverse Seitenhiebe in Richtung Medienzirkus, BILD-Zeitung, Politik und Oktoberfest, um nur einige der von Hitler attackierten Ziele zu nennen. Noch dazu ist Hitlers Duktus äußerst gut getroffen, nicht nur was die Wortwahl, sondern auch die Satzstruktur angeht. Aber ich fand, dass das nach einer Weile recht nervig wird, noch dazu deswegen, weil es kaum eine erzählenswerte Handlung gibt. Ich bin der Meinung, dass man gerne mal reinlesen kann, aber beenden muss man das Buch nicht unbedingt, weil irgendwann nicht mehr viel Neues passiert und zumindest ich mich dann bis zum Ende durchquälen musste.