Archiv | November, 2012

Heute kein 4g, dafür eine Bekanntmachung

18 Nov

Im Ernst: Ich habe diese Woche weder etwas gelesen noch irgendwelche Medien gesehen oder gehört oder etwas gespielt. Das lag vor allem daran, dass die in diesen Stunden zu Ende gehende Woche unheimlich anstrengend war – „dank“ eines kranken Babys, zwei durchgeführter und zwei knapp bevorstehender Heftabgaben in der Arbeit sowie ein paar fundamentaler privater sowie beruflicher Veränderungen (mehr dazu demnächst).

Ich habe aber gerade etwas getan, was ich schon seit einer langen Weile tun wollte: einen zweiten Blog starten. In letzter Zeit beschäftige ich mich – so es denn meine Zeit zulässt (sh. oben) – mit dem Schreiben von literarischen Texten. Diese werde ich in Zukunft auf meinem Blog „Kordsgeschichten“ veröffentlichen. Zur Zeit befindet sich dort zunächst die Geschichte „Nicht mein Fleisch und Blut“, die im Oktober in einem Literaturmagazin veröffentlicht wurde. Ich freue mich über Meinungen und Kommentare.

Provocateur-Newsletter 15/2012 (plus Gewinnspiele)

16 Nov

Der letzte Newsletter vor dem neuen Provocateur, der übrigens am 29. November am Kiosk sein wird, ging heute raus. Von mir sind die folgenden Texte:

Ende in Sicht – über die Formel-1-Saison und Sebastian Vettels Chancen auf den Titelgewinn beim Großen Preis der USA am Wochenende
Jahresbilanz – über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Ende von 2012
High-End-Turntables – über den Plattenspieler TD 550 von Thorens
Luxus für den Luxus – über die Porsche Panamera Platinum Edition

Außerdem kann man diesmal zwei Sachen gewinnen: zum einen eines von drei Bänden von „Bogner Moments“ aus dem Verlag teNeues, zum anderen eine Geschenkbox mit Parfüms von Penhaligon’s.

Der ultimative Nerd-Test

15 Nov

Heute wurde im Podcall der Morgenshow von Radio Bremen Vier ein Witz erzählt, mit dem sich nachweisen lässt, ob jemand ein Nerd ist oder nicht. Versteht man ihn, ist man ein Nerd. Und der Witz geht so:

Kommt ein Neutron zur Disco. Lässt der Türsteher es nicht rein mit der Begründung: „Heute nur geladene Gäste.“

Die Frage kam nur auf, was man ist, wenn man den Witz zwar versteht, ihn aber nicht lustig findet.

1. Update zu „Ein Verkauf bei Amazon“

14 Nov

Der findige Leser erkennt bereits an der Überschrift dieses Eintrags, dass es 1. um ein Thema geht, dass ich bereits behandelt habe, und es 2. wohl nicht das einzige Update zu diesem Thema bleiben wird.

Kurzfassung: Ich habe Ende September einen Fernseher über Amazon verkauft, der nachweislich Anfang Oktober beim Käufer einging. Dieser bemängelte die Größe des Fernsehers sowie die Art der Verpackung und forderte eine Rücknahme meinerseits. Langfassung: hier.

Der letzte Stand war der, dass ich von Amazon aufgefordert wurde, entweder das Gerät zurückzunehmen oder darzulegen, warum ich nicht vorhabe, dies zu tun. Ich tat letzteres. Einen Tag später kam von Amazon die Aufforderung, das Gerät zurückzunehmen, mit Verweis auf die folgende Vorgabe bezüglich des von mir angegeben Zustands des Fernsehers:

Wie neu: Offensichtlich unbenutzter Artikel in hervorragendem Zustand. Muss nicht mehr in Folie eingeschweißt sein, Originalverpackung ist aber ansonsten intakt. Zeigt keinerlei Gebrauchsspuren. Lässt sich noch als Geschenk verwenden. Auf einer Bewertungsskala von 1-10 für gebrauchte Artikel, muss eine Bewertung von 10- oder höher angesetzt werden können.

Das heißt: Amazon geht es darum, dass ein „wie neu“er Gegenstand nicht nur „wie neu“ ist, sondern noch dazu in seiner Originalverpackung geliefert wird. Abgesehen davon, dass ich angegeben habe, dass der Fernseher „gebraucht – wie neu“ ist und deshalb meiner Auffassung nach durchaus benutzt sein konnte, kann man Amazon also formal keine Vorwürfe machen. Ich finde allerdings wenig kulant, gleich eine Rücknahme zu fordern, nur weil ein nicht relevanter Teil des Geräts (seine Verpackung) nicht vorhanden ist. Was den Käufer angeht: Der wollte nachweislich den Fernseher selbst nutzen, also nicht verschenken, und er wird sich wohl kaum die Originalverpackung neben das Gerät im Wohnzimmer hinstellen. Er schiebt also das Nichtvorhandensein einer Originalverpackung vor, um das Gerät, das ihm zu klein ist, aber der angegebenen Beschreibung entspricht, zurückgehen zu lassen.

Ich forderte also den Käufer auf, mir den Fernseher zurückzuschicken, und jetzt wird es lustig. Gestern kam das Paket mit dem Fernseher bei mir an. Der Fernseher war drin, Kabel und Bedienungsanleitung waren drin – aber keine Fernbedienung. Ich fragte gleich per Mail bei Amazon nach, wie die Sache nun weitergehen soll, da ich den Fernseher ohne Fernbedienung weder nutzen noch weiterverkaufen kann. Von Amazon kam heute eine recht kryptische Nachricht, dass der Käufer die Fernbedienung retourniert hat; ich verstand nur nicht, ob er behauptet hat, dass sie bereits im Paket mit dem Fernseher gewesen sein soll (was sie definitiv nicht war), oder ob demnächst ein separates Paket mit der Fernbedienung kommt.

Amazon schreibt auf seinen Hilfe-Seiten: „Als Verkäufer bei Amazon.de Marketplace unterliegen Sie hohen Standards.“ Wieso gilt gleiches nicht für Käufer? Wie kann es sein, dass jemand recht bekommt, der nach über einem Monat reklamiert, mit der schwammigen Behauptung, lange im Krankenhaus gewesen zu sein? Und wie kann es sein, dass er dann (wenn es wirklich so sein wird) recht bekommt, wenn er einfach einen Teil der Lieferung behält?

Für mich lässt das die beiden folgenden Schlüsse zu: 1. Wenn einem etwas nicht gefällt, was man bei Amazon gekauft hat, und die Rückgabefrist ist abgelaufen, dann behauptet man einfach, im Krankenhaus gewesen zu sein, und dann klappt das auch noch später mit der Rückgabe. 2. Man kann sich einfach ein mehrteiliges Produkt bestellen, behält dann einen Teil und behauptet, den Teil, den man behalten will, mitgeschickt zu haben.

Erneut: Mal abwarten, wie die Sache weitergeht.

4g (KW 45)

11 Nov

Ein Überblick über die Medien, die ich diese Woche konsumiert habe.

gelesen: Ich habe weiter an „Ein fast perfekter Plan“ von Petra Hammesfahr gelesen, allerdings nicht allzu viel. Ich finde, der Anfang schleppt sich ein wenig, weil erst die Vorgeschichte aller Figuren erzählt werden muss und gefühlt alle 3 Seiten eine neue Figur dazukommt.

gehört: Viel Musik habe ich diese Woche nicht gehört. Was mir in Erinnerung blieb, war das Best-Of-Album „Feeling Good“ von Nina Simone, auf dem sich unter anderem ihre großartigen Covers von „Feeling Good“, „I Put A Spell On You“ und „Don’t Explain“ befinden. Witzig ist ihre Version von „Ne me quitte pas“, weil es in typischem Amerikaner-Französisch gesungen ist.

gesehen: Ich habe den Film „Kriegerin“ zu Ende geschaut (dazu demnächst einen separaten Eintrag).
Außerdem haben meine Frau und ich mit der Serie „Raising Hope“ begonnen und finden sie ziemlich großartig. Es geht um einen jungen Mann, der nach einem One-Night-Stand Vater wird und sich, zusammen mit seiner armen und verrückten Familie, um das Kind kümmern muss, weil die Mutter des Kindes kurz nach der Geburt als zum Tode verurteilte Mörderin hingerichtet wird. Das klingt erstmal nicht nach gutem Stoff für eine Comedy-Serie, ist aber sehr witzig.

   

gespielt: Das einzige Spiel, das ich diese Woche recht intensiv gespielt habe, war „Granny Smith“. Dabei geht es darum, mit einer alten Frau auf Rollschuhen durch die Gegend zu fahren und Äpfel einzusammeln, bevor ein Dieb, der zeitgleich startet, es tut. Man kann springen, sich um die eigene Achse drehen und sich mit seinem Spazierstock an Kabeln oder Trapezen festhalten. Das Spiel ist die perfekte Mobil-Unterhaltung, weil ein Level keine Minute dauert. Mich stört einzig die Balance der Schwierigkeit ein wenig: Grundsätzlich ist das Spiel ein wenig zu leicht, aber es gibt Äpfel, die in einem sehr schwierig zu erreichenden Winkel hängen, so dass man manchmal Dutzende Anläufe braucht, um sie zu erreichen. Trotzdem: Eine große Empfehlung meinerseits!