WORTE gegen RECHTS

9 Nov

Auch wenn es zeitlich knapp war, so war es mir doch ein Anliegen: Ich habe diese Woche meinen Beitrag für den Schreibwettbewerb „WORTE gegen RECHTS“ losgeschickt, eine Kurzgeschichte, die sich gegen Nazi-Gewalt und neo-nationalsozialistischen Terror richtet. Der Wettbewerb geht heute zu Ende, veranstaltet wird er im Rahmen des Projekts „WORTE gegen RECHTS“, das der Verband deutscher Schriftsteller Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen hat. Es geht dabei um die Bekämpfung von Rassismus und Nazis mittels Literatur. Eine große Anzahl an Veranstaltungen fand deutschlandweit schon statt, die Liste der noch stattfindenden Lesungen findet man hier.

Ich war so richtig schockiert, als ich für meine Kurzgeschichte recherchiert habe und (wenigstens nur oberflächlich) in den braunen Sumpf abgetaucht bin. Ich las und sah über Rostock-Lichtenhagen, über Solingen und Mölln, über Amadeu Antonio Kiowa und all die anderen Opfer rechtsextremer Gewalt. Dazu kam, dass ich diese Woche den Film „Kriegerin“ zu Ende geschaut habe, in dem gezeigt wird, wie gewaltbereit Nazicliquen sind. Ich werde noch einen gesonderten Beitrag über den Film schreiben, aber ich finde es gut, dass er viele Preise gewonnen hat und dass die Macher auf der offiziellen Seite zum Film Material für den Schulunterricht zur Verfügung stellen.

Zu wünschen wäre, dass es immerzu Widerstand gegen rechtes Gedankengut gibt, und Initiativen wie „WORTE gegen RECHTS“ und Filme wie „Kriegerin“ sind lobenswerte Beispiele dafür, dass der Widerstand nicht aufgegeben wird.

Nachtrag: Die Seite des Wettbewerbs wurde zwischendurch einfach so in Stimmen gegen Rechts umbenannt. Dort sind die drei Siegertexte (oder besser: 2 Gedichte und ein Text) veröffentlicht, von den „jeweils zehn besten Beiträge[n]“ ist allerdings keine Spur.

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