Aus 152 Metern in die Tiefe

19 Okt

Vor gut einer Woche hatte ich einen PR-Termin, bei dem Jochen Schweizer seinen dritten Shop in Wien eingeweiht hat, und zwar im Donauzentrum. Danach durften die Pressevertreter, die wollten, mit dem Segway zum Donauturm fahren, wo dann die, die wollten, einen Bungeesprung machen durften. Und ich wollte.

Komischerweise hatte ich vorher kaum Angst, und auch nicht, als mir das Geschirr umgelegt wurde. Die Angst fing erst an, als ich auf die Rampe kletterte und bis zu ihrem Ende laufen musste. Man ist zwar da oben jederzeit gesichert, aber dessen ist man sich nicht unbedingt bewusst, wenn man auf 152 Metern über einen schmalen Steg läuft. Als ich dann angeseilt war, kam Jochen Schweizer zu mir und erklärte mir, wie ich abspringen muss, um ein gutes Foto zu bekommen. Hier ein Bild von knapp vor dem Absprung:

Der schlimmste Moment war, als mir gesagt wurde, dass ich mit den Fußspitzen bis zum Rand gehen muss. Und dann wurde auch noch gesagt, ich soll die Griffe loslassen und die Arme nach oben strecken. Mich hat zwar hinten noch jemand festgehalten, aber in dem Moment war ich drauf und dran, zu sagen, dass ich nicht springen kann. Und dann fing der junge Mann neben mir an, von 3 herunterzuzählen, und dann bin ich einfach gesprungen:

Eigentlich wollte ich komplett mit geschlossenen Auge springen, aber kurz nach dem Absprung überlegte ich mir, dass ich ja jetzt nun mal unterwegs bin und nichts mehr ändern kann, und öffnete die Augen. Und das war dann das Geilste. Leider dauerte der Sprung selbst nicht allzu lang. Ich hatte noch zwei größere Rebounds, und beim Austrudeln kopfüber wurde mir ein wenig schlecht, weil sich das Seil permanent drehte. In dem Moment genoss ich aber gleichzeitig die Stille und war ein wenig stolz auf mich, was man diesem Foto nach dem Sprung ganz gut erkennt:

Ein Video vom Sprung gibt es auch:

 

Ach ja, und ein Bild von meinem Sprung ist auch in der Meldung auf der Presseseite von Jochen Schweizer zu finden.

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2 Antworten to “Aus 152 Metern in die Tiefe”

  1. schneckspeck 19. Oktober 2012 um 11:18 #

    Uiuiui, grande cochones…..nicht ein Schrei. Ich würde vermutlich einfach ohnmächtig 😀

    • Alex 19. Oktober 2012 um 13:12 #

      Ich hab mir vorher vorgenommen, nicht zu schreien. 🙂
      Und am Ende war’s überhaupt nicht so schlimm, wie ich dachte. Wie gesagt, das Kopfüber-Hängen und Sich-Drehen am Ende war nicht ganz so angenehm. Aber sonst war’s toll.

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