Stattdessen…

27 Jul

Heute machten meine Frau und unsere Tochter einen fast dreistündigen Mittagsschlaf. Ich legte mich nicht mit hin, weil es sich immer recht schlecht vorhersagen lässt, wie lange unsere Kleine schläft. Meist bleibt sie bei unter einer halben Stunde, nur ganz selten hat sie tagsüber die Augen so lange zu wie heute, und dann finde ich es nur anstrengend, dann gleich wieder geweckt zu werden. Jedenfalls verbrachte ich die Zeit im Wohnzimmer, und da ich ja gerade keine Lust zu schreiben habe, beschäftigte ich mich wie folgt:

Ich setzte mich auf den Balkon und schaute zuerst ein Let’s Play von Stevinho, in dem er den Fußball Manager 12 spielte. Ich hatte den ersten Teil schon vor ein paar Tagen geschaut, den zweiten Teil schaute ich heute. Ich mag Let’s Play sehr gerne, da die Spiele heutzutage sehr gut zum Anschauen sind (wenngleich ein Fußball-Manager nicht unbedingt zu den Spielen zählt, die man allgemein gerne nur gespielt sieht), komme aber viel zu selten dazu, mir wirklich eins anzuschauen. Im Fußball Manager 12 spielt Stevinho die (mittlerweile vergangene) Saison 2011/12 mit Werder Bremen.

Dann war mir danach, selbst mal wieder FIFA 12 auf dem iPod Touch zu spielen, und weil ich von vorne anfangen wollte, löschte ich das Spiel und installierte es neu. Dann begann ich eine Karriere beim FC Barcelona, bei dem ich erstmal ordentlich aufräumte. Für das Tor kaufte ich René Adler, in der Abwehr hielt ich erstmal alle ursprünglichen Spieler, und die Offensive sieht nun so aus: vorne Lionel Messi, Lukas Podolski und Marco Marin, dahinter Marco Reus, Mario Götze und Toni Kroos, dazu Cesc Fábregas. Damit holte ich mir erstmal den spanischen Superpokal gegen Real Madrid und startete mit einer Siegesserie in die Liga.

Währenddessen hörte ich einen sehr hörenswerten Podcast, den ich neulich neu entdeckt habe. Er heißt [angespielt] und behandelt pro Folge monothematisch ein Videospiel. In der neuesten Folge ging es um „Spec Ops: The Line“, und obwohl ich dieses nie gesehen, geschweige denn gespielt habe, war es sehr interessant, Marcus Richter, dem Macher des Podcasts, und seinem Gesprächspartner Konstantin Frick, einem der Programmierer vom „Spec-Ops“-Studio Yager, zuzuhören. Sie erlaubten einen Blick hinter die Kulissen bei der Entwicklung eines Spiels und betrachteten das Spiel durchaus auch kritisch.

Ich fand es gut, mal nicht krampfhaft darüber nachzudenken, was ich Sinnvolles machen könnte, sondern einfach nur das zu machen, worauf ich Bock habe. Das ist auch das, was ich unter Urlaub verstehe.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: