Die Natur von Buchempfehlungen

7 Mrz

Letzte Woche plauderte ich mit einer Kollegin über lesenswerte Bücher. Da ich gerade „Ewig dein“ von Daniel Glattauer las, empfahl ich ihr dieses. Als sie dann von der Mittagspause zurückkam, zeigte sie mir genau dieses Buch, das sie gerade gekauft hat.

Ich finde Buchempfehlungen immer recht schwierig, weil ich normalerweise nicht weiß, was für eine Art Bücher mein Gegenüber mag. Für meinen Bruder stelle ich regelmäßig eine Leseliste von vier Büchern zusammen und lag zumindest mit zweien schon ganz genau richtig (bei „So finster die Nacht“ von John Ajvide Lindqvist und „Die Einsamkeit der Primzahlen von Paolo Giordano). Was mein Bruder mag, weiß ich so einigermaßen, aber sonst empfehle ich meist das letzte gute Buch, das ich gelesen habe. Ich hoffe dann nur immer, dass es auch bei meinem Gegenüber gut ankommt. Schließlich hat er/sie wegen mir Geld ausgegeben – und im schlimmsten Fall umsonst.

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2 Antworten to “Die Natur von Buchempfehlungen”

  1. ladidaladida 7. März 2012 um 18:06 #

    Dem besser ich eine Person kenne, dem leichter fällt es mir ein Buch zu empfehlen. Wenn ich mir so gar nicht sicher bin, frag ich, was für Bücher die Lektüresuchende so mag.
    Es ist zwar auf eine Art und Weise sehr Nobel, dass Du daran denkst, ob diese Investition, die von Dir angeregt worden ist, sich auszahlt. Niemand zwingt jedoch Deinen Rat zu befolgen, es steckt also auch eine gewisse Eigenverantwort dahinter.

  2. rennhenn 9. März 2012 um 10:06 #

    Wie so oft bei Tipps… kann passen, muss aber nicht 😉
    Wenn ich Buchempfehlungen kriege, schaue ich mir erstmal noch den Klappentext an und entscheide dann, ob ich’s wage oder nicht. Obwohl ich eigentlich so eine spezielle „Bücherfreundin“ hab, mit der ich mich oft über Gelesenes unterhalte, sodass wir unsere Geschmäcker gegenseitig ganz gut einschätzen können. Bei anderen frage ich dann gern nochmal nach, was denn gerne gelesen wird.

    Übrigens… „Ewig dein“ würde mich jetzt nicht so reizen, das klingt so nach „Lauf, Jane, lauf“ und all den anderen ewig-gleichen Fielding-Romanen.

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