[Musik] „Born to die“ von Lana Del Rey

1 Feb

Ich habe es wirklich probiert. Auch wenn mir Mainstream per se nicht liegt. Ich habe „Born To Die“, das Album von Lana Del Ray, gehört. Vollständig. Und ich habe es mit gemischten Gefühlen getan. Zum einen gefiel mir das so sehr gehypte „Video Games“ eigentlich ganz gut, zum anderen bin ich mit einem Bündel an Vorurteilen an die Sache herangegangen.

Das Album beginnt auch ganz gut, mit den mittlerweile auch sehr bekannten „Born to die“ und (Track 3) „Blue Jeans“. Aber irgendwie…ich will mal einen Vergleich anstellen: In den USA war ich einmal in einem Freizeitpark. Dort gab es ein Häuschen, in dem man Fudge kaufen konnte. Das sind kleine Riegel, ein bisschen wie überdimensionale Karamellbonbons. Ich habe mir einen Fudge gekauft, der erste Bissen war sehr süß und sehr lecker. Ich biss ein zweites Mal ab, es war wieder süß, aber mein Mund hat sich schon verklebt vor lauter Zucker. Nach Bissen drei und vier hing mir das Teil so zum Hals heraus, dass ich es wegwarf. Und so ging es mir mit diesem Album.

Eigentlich kann einem das Gerede um kalkulierten Erfolg und Schönheitsoperationen egal sein, wenn das Ergebnis stimmt. Aber für mich ist das Album nur ein verwechselbares Weichspüler-Pop-Produkt, das ohne besagtes Gerede kaum jemanden interessiert hätte. Und für die angebliche Originalität von Frau Del Rey bemühe ich einmal mehr meine USA-Vergangenheit: Dort habe ich nämlich 2009 das Lied „Obsessions“ von Marina And The Diamonds entdeckt. Und daran fühlte ich mich beim Hören von „Born to die“ mehrmals erinnert.

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