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Alexander Kords, Wien: Gyula, die Perle Ostungarns

27 Mai

Reblogged from Der Bär reist:

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Im tiefsten Osten Ungarns, dicht an der Grenze zu Rumänien, liegt die Stadt Gyula. Und ein bisschen ragt sie aus ihrer Umgebung hervor. Gyula sieht neu aus, aufgeräumt, überhaupt nicht wie die Stadt gewordenen Relikte aus sozialistischen Zeiten, die man im ehemaligen Ostblock so oft zu Gesicht bekommt. Gyulas Schönheit begründet sich vor allem durch den Ruf als Tourismusmagnet. Und dessen Grund liegt vor allem an einer Institution: dem Burgbad.

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Für den Blog "Der Bär reist" habe ich einen Gastbeitrag über die ostungarische Stadt Gyula geschrieben.

Musikempfehlungen (6)

27 Mai

Weil es mich immer stört, dass die musikalischen Gäste am Ende von neoParadise (oft auch noch sehr schlecht) mit Playback auftreten, schaue ich mir die Auftritte normalerweise nicht an. Als aber vor einigen Wochen Blood Red Shoes mit ihrem Lied “Cold” dort waren, hörte ich es mir vollständig an. Und dass sie es auch “richtig” live können, beweisen sie hier:

 

Chester Bennington von Linkin Park kann singen, wie man weiß. Jetzt habe ich ein Live-Video von vor einem Jahr gefunden, in dem er – in Piano-Begleitung von seinem Band-Kollegen Mike Shinoda – sehr eindrucksvoll “Rolling in the deep” von Adele covert:

Nachtrag vom Scheitern

25 Mai

Wie ich bereits hier berichtete, schaffte ich beim diesjährigen Halbmarathon im ungarischen Gyula nur ein Drittel der Strecke und musste nach 7 Kilometern aufgeben. Jetzt sind auf der Website der Veranstaltung Bilder davon veröffentlicht worden. Im Gegensatz zu den letzten Jahren sind diesmal die wenigsten davon auf der Seite selbst hinterlegt. Vielmehr wird ein umständlicher Bilder-Service genutzt, bei dem man sich durch zwei Galerien klicken muss (die noch dazu auf Ungarisch sind, aber das kann man niemandem vorwerfen). Ich bin in der ersten Galerie auf einem Bild am Start zu sehen (Bild 124). Da man die Bilder auch nicht speichern kann, habe ich einen Screenshot gemacht, um das Bild hier zu zeigen (ich bin der mit Nummer 44 in der Mitte):

Ich bin ein Zerstörer

15 Mai

Es gab Zeiten, da achtete ich bei Schuhen noch darauf, wie sie aussehen, und dann zahlte ich an der Kasse, was auch immer auf dem Kassenbon stand. Bis ich darauf kam, dass das Quatsch ist. Ich habe nämlich das Talent, Schuhe in kürzester Zeit kaputt zu machen. Ich weiß nicht, was ich falsch mache, und sicher mache ich auch nichts Grobes falsch (was kann man beim Tragen von Schuhen auch besonders falsch machen), aber Schuhe halten bei mir selten länger als ein halbes Jahr. Und dabei ist es egal, ob sie 20 Euro gekostet haben oder 200 (wobei es mir grundsätzlich widerstrebt, so viel Geld für Schuhe auszugeben). So greife ich lieber zu den günstigen und hab am Ende mehr davon.

Genauso ist es auch mit Kopfhörern. Ich höre exzessiv Musik und Podcasts, aber nach recht kurzer Zeit geben meine Kopfhörer immer den Geist auf. Zu Weihnachten bekam ich welche für 70 Euro geschenkt, und ich dachte: Die sind ein bisschen was wert, die halten länger. Doch was soll ich sagen: Letzte Woche gingen sie kaputt, und ich musste mir wieder neue kaufen. Die haben dann 15 Euro gekostet und werden sicher das nächste Weihnachten nicht überleben.

Schnürsenkel und Zahnbürsten sind übrigens weitere Kandidaten für meine ungewollte Zerstörungswut. Am günstigsten ist es in all diesen Fällen für mich immer, an der untersten Preisgrenze anzusetzen. Denn Qualität und Preis stehen bei mir in keinerlei Zusammenhang, und es wäre schade um das Geld, wenn ich kaum etwas von einem teureren Produkt hätte.

Platz 145

14 Mai

Am Samstag nahm ich am Halbmarathon von Gyula im Osten Ungarns teil. Ich hatte von Vornherein kein gutes Gefühl, weil ich im Vorfeld kein bisschen trainiert hatte, bis auf einen 7-Kilometer-Lauf eine Woche zuvor. Außerdem habe ich in letzter Zeit wieder weniger auf die Ernährung geachtet, was sich auch im Gewicht niedergeschlagen hat. Trotzdem bin ich angetreten, wie ich es in ähnlichem Zustand auch vor zwei Jahren in Wien getan habe.

Dazu kam, dass es irrsinnig heiß war. Der Lauf begann um 11 Uhr, also in bester Mittagshitze, und schon nach einem Kilometer, den ich in viel zu schnellen 5 Minuten hinter mich brachte, merkte ich, wie kraftlos ich war. In den schattigen Bereichen ging es, aber in der prallen Sonne zu laufen war einfach unerträglich. Dazu hatte ich sehr viel Durst, und die Verpflegungsstation nach 3,5 Kilometern konnte daran nur kurzzeitig was ändern.

Die Strecke war so ausgelegt, dass man drei Runden á ein bisschen mehr als 7 Kilometer laufen musste, und ich wusste recht bald, dass ich nicht zu einer zweiten, geschweige denn zu einer dritten Runde in der Lage war. Sprich: Ich habe nach dem Ende der ersten Runde aufgegeben.Unter den 10 Leuten, die auch nach der ersten Runde aufgegeben haben, war ich mit 0:37:54 noch der schnellste, und wenn ich meine Wien-Zeit vor zwei Jahren zugrunde lege, hätte ich nach 21 Kilometern gut unter die besten 30 laufen können. Natürlich motiviert mich diese Aussicht ungemein, im nächsten Jahr wieder anzutreten. Nur diesmal fitter und bei hoffentlich läuferfreundlicherem Wetter – so wie es am Tag danach bei 15 Grad Celsius und Nieselregen der Fall war.

Die Ergebnistabelle ist hier zu finden. Ich stehe auf Seite 13 mit der Rückennummer 44.

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